Adventskranz

jetzt wollte ich ganz schnell einen Post schreiben, um meinen diesjährigen Adventskranz zu zeigen. Und was ist passiert? Die letzte Aktualisierung von WordPress hat das ganze Layout durcheinandergeschmissen, nichts geht mehr so wie vorher. Grrrr, gerade heute kann ich mich damit nicht auseinandersetzen. Egal, das bleibt jetzt so. 

Auf dem Fensterbrett steht mein “Zweit-Adventskranz”, dafür habe ich unterschiedlich große Sterne-Plätzchen gebacken und mit Zuckerguß zu einem Tannenbaum zusammengeklebt.
oben drauf sitzt ein Engelchen aus dem Erzgebirge,
(ich habe es vor vielen Jahren von I. und T. geschenkt bekommen und mag es sehr)
Gesamtansicht:  kleine Blumenväschen dienen als Kerzenhalter
den schlichten weißen Engel habe ich mir selber geschenkt
Auf dem Eßtisch steht der “Haupt-Adventskranz”, die hölzernen Kerzenhalter stehen seit Jahresanfang in einer Betonschale immer irgendwo in der Wohnung, jetzt für den Advent habe ich sie auf ein neues weißes Tablett gestellt, ein paar Lärchenzweige dazu gelegt und Nummern an den Kerzen angebracht. Nachdem mein 55. Geburtstag auf den 2. Adventssonntag gefallen ist und ich mit ein paar Freunden vergnügliche Stunden verbracht habe, in denen die ersten beiden Kerzen geleuchtet haben, sind sie fast heruntergebrannt und ich werde sie bis zum nächsten 3. Adventssonntag erneuern.

meine reduzierte Weihnachtsdeko und auch das “Nicht-Stundenlang am Blog Herumschrauben verlinke ich zu

“Bitte ein bißchen, weniger”,
Monatsmotto bei der Zitronenfalterin
und zu
Niwibo sucht: Stimmungsvolle Momente

Weihnachtsstern

Mit Weihnachtssternen verbindet mich eine Hassliebe, denn schon als kleines Kind bekam ich regelmäßig von meiner Oma zum Geburtstag einen roten Weihnachtsstern mit grüner Papiermanschette.  An einem Geburtstag, da muss ich Anfang 30 gewesen sein,  hatte ich 10 rote Weihnachtssterne in unterschiedlichen Größen in der Wohnung herumstehen, da wurde es mir zu bunt und ich sagte all meinen Lieben, dass ich bitte niemals mehr rote Weihnachtssterne bekommen wolle. Mittlerweile gibt es Weihnachtssterne in vielen unterschiedlichen Farben und Größen und ich habe Frieden mit dieser Pflanze geschlossen.

Vor drei Wochen lud mich meine Freundin zu ihrem Geburtstag ein und als ich im Gartencenter das Schild las: “Weihnachtsterne 4,95 €, heute 3 Stück 10,00 €, kaufte ich 3 Stück, nein nicht in klassisch rot, sondern eine Neuzüchtung mit hübschen Farbverlauf,  zwei Stück für die Freundin (sie mag es, wenn in ihrem Esszimmer auf beiden Fensterbrettern identische Topfpflanzen stehen) und den dritten behielt ich für mich. So richtig wohl fühlt sich die Pflanze bei mir allerdings nicht, obwohl sie weder Zugluft ausgesetzt ist und ich penibel darauf achte, dass sie weder nasse Füsse bekommt noch austrocknet, wirft sie jeden Tag grüne Blätter ab.

Letzte Woche fiel dann unglücklicherweise meine Fotolampe mit dem kaputten Stativ  (als der Gefährte bei seinem letzten Besuch den Defekt bemerkte, reparierte er das Stativ von sich aus, was mich sehr gefreut hat) auf den Weihnachtsstern und knickte einen Ast um. Den abgebrochenen Ast stellte ich in ein Väschen und drapierte es zusammen mit einem Pinienzapfen von Korsika, Pilz, Stern und silbernen Schwein auf einer Baumscheibe, da steht er nun seit über einer Woche auf der Tischgruppe vor dem Sofa und sieht immer noch gut aus und den Tee in der Tasse habe ich mittlerweile ausgetrunken.
verlinkt zum Flower-Friday,
wie immer freitags gibt es dort die schönsten Schnittblumen zu bewundern

Chrysanthemen

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich schon mal Chrysanthemen in der der Vase hatte, irgendwie sind das für mich Friedhofsblumen. Doch was will man machen, wenn das Angebot im  Blumenladen so übersichtlich ist. Auf Rosen, Gerbera oder Nelken hatte ich keine Lust, auf Amaryllis auch nicht, die sind mir für November  zu weihnachtlich.
Einen üppigen Blumenstrauß gibt mein  monatliches Budget nicht her, erfreuen kann ich mich auch an einer einzelnen Blüte und dafür reicht es allemal.

verlinkt zum Flower-Friday

herbstlich

Ich bewundere Helga, sie zeigt seit nunmehr fast 6 Jahren, Freitag für Freitag, fantasievoll arrangierte und immer toll fotografierte Blumen in der Vase. Soviel Disziplin hätte ich nicht.

Die blatt- und dornenlosen Zweige mit den roten Beeren habe ich heute Vormittag am nahen Flussufer geschnitten. Fuchs und Fliegenpilz vervollständigen meine herbstliche Blumendeko.
Mein Arrangement lies sich schlecht fotografieren, ich schob es auf dem Tisch hin und her, veränderte immer wieder die Blickrichtung und die Einstellungen der Kamera, zufrieden bin ich mit den Fotos dennoch nicht. Alle Bloggerinnen kennen das und Nichtblogger schütteln den Kopf welchen Aufwand frau für einen Post betreibt.
verlinkt zum Flower-Friday

Laboe

Manchmal muß man einfach weg,
egal wohin, Hauptsache ans Meer.

Seit Monaten war in den Bayerischen Herbstferien ein Treffen mit allen 4 Söhnen geplant, dieses Mal am derzeitigen Studienort des dritten Sohnes,  aus trifftigen Gründen kam es nicht zustande, genauso wie die beiden Treffen vorher und ich war sehr traurig deswegen, denn alle 4 Söhne zusammen um mich herum, das gab es Ostern vor einem Jahr das letzte Mal.
Ein paar Tage später whatsappte ich  mit N. einer Rehabekanntschaft, sie schrieb: “Komm! Ich betreue Ferienhäuser, eines davon ist zufällig frei, Ihr könnt darin wohnen.” Und so kamen der Gefährte und ich in den Genuss an Allerheiligen in Laboe, das liegt nördlich von Kiel, an der Ostsee zu lustwandeln, N. hat uns dabei aus der Ferne abgelichtet.Alle Fotos in diesem Beitrag hat unsere Gastgeberin gemacht, ich selber habe das Meer und die Landschaft nur im Hirn und im Herzen gespeichert.
verlinkt zu
Samstagsplausch
und zum
Monatsmotto November: Sekundenglück,
denn die spontane Einladung an die Ostsee hat mir viele glückliche Momente beschert
und zu
Bunt ist die Welt: Herbst

Landtagswahl in Bayern

Graffiti, gesehen in Schweinfurt

Ich wünsche mir, dass morgen in Bayern viele Menschen zur Wahl gehen und dass sie ihr Hirn einschalten, bevor sie Ihre Kreuzchen machen.

Die Initiative “Künstler mit Herz” sorgt derzeit mit ihrem AfD-kritischen Song “Mia ned”  für Furore, ich empfehle: ANHÖREN!!!

verlinkt zu:
Samtagsplausch

Korsika

Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich sowohl die Berge, als auch das Meer liebe, während unseres diesjährigen Sommerurlaubs konnte ich beides genießen. Nach einem Zwischenstopp in der Schweiz  machten wir uns weiter auf den Weg nach Korsika.

Blick von der Fähre auf  die Hafenstadt Bastia

Blick aus dem Zelt im Restonica-Tal

Wir  sind sehr viel gewandert und
 haben dabei immer wieder in glasklaren Flüssen gebadet.
Obwohl wir in der Hauptreisezeit  unterwegs waren, fanden wir immer einsame Buchten und Strände, mal mit feinem weißen Sand, mal mit groben Kies. Das Mittelmeer war richtig aufgeheizt und es machte so viel Spaß mit den Wellen zu spielen.Auf Korsika muß man beim Autofahren stets
mit freilaufenden Ziegen, Kühen oder
verwilderten Hausschweinen rechnen.
Die drolligen Schweinchen lauerten sogar an Aussichtspunkten darauf, von Menschen gefüttert zu werden.
Bye, Bye Korsika!
Ich komme wieder!

Valle Maggia

Auf unserem Weg in den Süden machten wir 2 Tage Station im Valle Maggia. Das Maggiatal – das magische Tal – erstreckt sich im Schweizer Kanton Tessin von Locarno am Lago Maggiore bis etwa 50 km weiter nach Norden.Wir haben sowohl im Lago Maggiore gebadet als auch an an mehren Stellen im Fluss Maggia.

Foto: K. K.

Foto: K. K.

Während einer Bergwanderung bei Cevia erfrischten  wir uns im glasklarem Wasser einer Naturbadewanne.

Die alten Häuser mit ihren Steindächern fand ich sehr hübsch.Trockenmauern bieten  Lebensraum für wärmeliebende Tierarten wie Eidechsen, Erdkröten, Wildbienen und Laufkäufer,  in den Mauerfugen siedeln sich an extreme Standortbedingungen angepasste Pflanzen an.

Wohin uns unsere Reise nach diesem Zwischenstopp geführt hat, erzähle ich demnächst.

verlinkt zu:
Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe
Samstagsplausch bei Karminrot
Europareise bei Le monde de Kitchi

Tierische Hitze

“Puh, was ist das nur für eine Mörderhitze!”, denken  vermutlich nicht nur die Schafe, die völlig erschlagen auf dem Weg
bzw. im Stall liegen,
sondern sondern auch das kleine wilde und das große schwarze Schwein. Die Elchkuh mit ihren Zwillingen sieht dagegen ein wenig fitter aus.

Die tierischen Schnappschüsse entstanden am Montag im Tierpark Sababurg, einer der ältesten Wildparks Europas, malerisch gelegen am Fuße des Dornröschenschlosses  Sababurg, mitten im Naturpark Reinhardswald im Dreiländereck Hessen, Westfalen und Niedersachsen, dort leben selbstverständlich noch andere Tiere.

verlinkt zu
Samstagsplausch

Felsenmeer

Während der Pfingstferien besuchte ich zusammen mit dem zweiten und vierten Sohn das große Felsenmeer bei Lautertal-Reichenbach im Vorderen Odenwald. Wir waren schwer beeindruckt von den riesigen Felsformationen und hatten jede Menge Spaß beim herumkraxeln. 

Entstehung des Felsenmeeres:

Vor etwa 340 Mio Jahren hob sich eine gigantische Magmablase aus dem Erdinneren, die jedoch nicht als Vulkanausbruch bis zur Oberfläche durchdrang, sondern in etwa 10 km Tiefe steckenblieb.  Als das Magma  langsam und unter großem Druck abkühlte, bildete sich Melaquarzdiorit,  eine Art Granit. Mittels der Kontinentalverschiebungen gelangte der erkaltete Stein allmählich an die Oberfläche.  Durch die Erosion entstanden nach und nach runde Gesteinsbrocken, die in eine natürlich vorhandene Rinne rollten und als Felsenmeer liegen blieben. 
verlinkt zum
Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe