Umzugskisten

Michaela von Müllerin Art bezieht derzeit ihr neues Atelier, um ihr ein wenig zu helfen, habe ich für sie drei Umzugskisten gepackt und in mein Skizzenbuch geklebt.

auf dem Scan ist es schwer zu erkennen:
Jede Schachtel ist aus 5 Einzelteilen zusammengeklebt, die Klebestellen übermalte ich mit Edding, so kommen die Konturen besser heraus und die Schachteln wirken plastischer.
Das Papier für die Schachteln stammt von einer Postkartenaktion im Herbst 2016, damals bedruckte ich kyrillische beschriebene Buchseiten mit Hilfe der Gelli-Plate und gepressten Blättern.

Erstmalig versuchte ich mich am digitalen Vermustern und was soll ich sagen? Ich bin ganz angetan, was das möglich ist. Das erste Muster könnte ich mir als Geschenkpapier vorstellen.

verlinkt zum Muster-Mittwoch, Thema: Renovierung

17

Vor zwei Tagen hatte mein jüngster Sohn Geburtstag. Bereits am frühen Morgen hatte ich den Tisch schön gedeckt und die 17 Kerzen auf der Geburtstagstorte angezündet.

Blumen durften natürlich auch nicht fehlen, ich habe mich für gefüllte weiße Tulpen entschieden.

Die Torte aßen wir erst am späten Nachmittag, denn mittwochs kommt mein Sohn erst nach der 10. Stunde von der Schule nach Hause und just am 9. Januar musste er eine Spanisch-Klausur schreiben.

Heute, Freitag, sind die Tulpen richtig schön aufgeblüht und von der Zitronen-Joghurt-Torte ist nur noch ein kleines Stückchen übrig. Diese Torte war eine meiner ersten Torten bei der ich statt Gelatine das pflanzliche Geliermittel Agar-Agar verwendet habe, geschmacklich stellten weder der Sohn noch ich einen Unterschied fest.

verlinkt zum
Flower-Friday
Samstagsplausch

Friedenstauben – Kartoffeldruck

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da Produkte gezeigt werden und Namen und Orte genannt werden.

Kartoffeldruck auf Seifenblasen MarkMaking

In einer schlaflosen Nacht zu Jahresbeginn warf ich einen Blick auf die Adventspost-Linkliste 2018, dabei wurde mein Auge geradezu magisch von noz!designs kunstvoll gestalteten Karten angezogen. Auf ihrem Blog noz!design erklärt Katja die Seifenblasen-Mark-Making-Technik aufs wunderbarste (sogar mit Video) und mir war klar, das muss ich ausprobieren und zwar sofort.

Ich schnappte mir ein paar zufällig herumliegende hellgraue Kartonstreifen und begann zu werkeln. Katja verwendete Tusche, doch die hatte ich nicht mitten in der Nacht nicht zur Hand, daher mischte ich erst blaue und später weiße Acrylfarbe ins Spülmittelwasser. Meine Seifenblasenplatzer sind nicht so filigran und magisch wie bei Katja geworden, das lag vermutlich an der Acrylfarbe, interessant sehen sie dennoch aus. Nach einer guten Stunde herumblubbern legte ich mich wieder schlafen.

Am nächsten Morgen las ich auf dem Blog Nahtlust das Monatsthema bei der Papierliebe am Montag: “Gefiedertes” und dann ging es Schlag auf Schlag, ich hatte sofort eine Idee:

Mithilfe eines Plätzchenausstechers fertigte ich Kartoffelstempel an.

Erst stempelte ich mit einen Schwarm blaue (Bürostempelkissen) Friedenstauben auf den Seifenblasen-Mark-Making-Untergrund.

Während ich stempelte, kam mir eine Skulptur vom Franziskusweg in den Sinn und ich versuchte sie ein Stück weit nachzudrucken, ganz wäre es nicht gegangen, da meine Papiere viel zu klein waren.

Meine schwarzen (Textilstempelfarbe) Friedenstauben sehen ein wenig wie Fledermäuse aus.


Später erwarb ich im Schreibwarenladen einen weißen Gelroller und kritzelte das Wort “Friede” schlampig auf die schwarzen Tauben, diese Inspiration habe ich ebenfalls von noz!design.

Mit Hilfe der G*Print-Plate druckte ich mit Acrylfarben einen farbigen Untergrund auf Leinenstrukturpapier und bestrich die Kartoffelstempel ebenfalls mit Acrylfarben.

(unbezahlte Werbung, da Produkt gezeigt wird)

Aus dem “Bücherschrank” (Telefonzelle, in der ausrangierte Bücher zum kostenlosen Mitnehmen ausliegen) besorgte ich mir mehre Bücher – eines davon ist auf spanisch geschrieben – und bedruckte Buchseiten.

Der Negativdruck mit der ganzen Kartoffel sieht aus die Aufkleber der Friedensbewegung in den 80iger Jahren.

Bunt (Textilstempelfarbe) übereinander- und ineinandergedruckt haben meine Tauben etwas von M.C. Escher (kostenlose Werbung, da Namensnennung)

Ich bin in einen kreativen Rausch geraten und habe in den letzten Tagen noch viel mehr gedruckt und gestaltet. Es ist wirklich so: Machen, einfach machen, dann kommen die Ideen wie von selbst.

verlinkt zu:
Papierliebe am Montag, Monatshema: “Gefiedertes”

Message in a Bottle

Könnte ich heute ans Neue Jahr eine Flaschenpost senden, würde ich mir für 2019 möglichst viele kleine und große Momente wünschen, in denen ich spüre, dass ich zur richtigen Zeit mit den richtigen Menschen am richtigen Ort bin.
Dieser Wunsch gilt auch für alle Menschen, die mir wichtig sind und für alle, die hier lesen.

Adventskranz

jetzt wollte ich ganz schnell einen Post schreiben, um meinen diesjährigen Adventskranz zu zeigen. Und was ist passiert? Die letzte Aktualisierung von WordPress hat das ganze Layout durcheinandergeschmissen, nichts geht mehr so wie vorher. Grrrr, gerade heute kann ich mich damit nicht auseinandersetzen. Egal, das bleibt jetzt so. 

Auf dem Fensterbrett steht mein “Zweit-Adventskranz”, dafür habe ich unterschiedlich große Sterne-Plätzchen gebacken und mit Zuckerguß zu einem Tannenbaum zusammengeklebt.
oben drauf sitzt ein Engelchen aus dem Erzgebirge,
(ich habe es vor vielen Jahren von I. und T. geschenkt bekommen und mag es sehr)
Gesamtansicht:  kleine Blumenväschen dienen als Kerzenhalter
den schlichten weißen Engel habe ich mir selber geschenkt
Auf dem Eßtisch steht der “Haupt-Adventskranz”, die hölzernen Kerzenhalter stehen seit Jahresanfang in einer Betonschale immer irgendwo in der Wohnung, jetzt für den Advent habe ich sie auf ein neues weißes Tablett gestellt, ein paar Lärchenzweige dazu gelegt und Nummern an den Kerzen angebracht. Nachdem mein 55. Geburtstag auf den 2. Adventssonntag gefallen ist und ich mit ein paar Freunden vergnügliche Stunden verbracht habe, in denen die ersten beiden Kerzen geleuchtet haben, sind sie fast heruntergebrannt und ich werde sie bis zum nächsten 3. Adventssonntag erneuern.

meine reduzierte Weihnachtsdeko und auch das “Nicht-Stundenlang am Blog Herumschrauben verlinke ich zu

“Bitte ein bißchen, weniger”,
Monatsmotto bei der Zitronenfalterin
und zu
Niwibo sucht: Stimmungsvolle Momente

Weihnachtsstern

Mit Weihnachtssternen verbindet mich eine Hassliebe, denn schon als kleines Kind bekam ich regelmäßig von meiner Oma zum Geburtstag einen roten Weihnachtsstern mit grüner Papiermanschette.  An einem Geburtstag, da muss ich Anfang 30 gewesen sein,  hatte ich 10 rote Weihnachtssterne in unterschiedlichen Größen in der Wohnung herumstehen, da wurde es mir zu bunt und ich sagte all meinen Lieben, dass ich bitte niemals mehr rote Weihnachtssterne bekommen wolle. Mittlerweile gibt es Weihnachtssterne in vielen unterschiedlichen Farben und Größen und ich habe Frieden mit dieser Pflanze geschlossen.

Vor drei Wochen lud mich meine Freundin zu ihrem Geburtstag ein und als ich im Gartencenter das Schild las: “Weihnachtsterne 4,95 €, heute 3 Stück 10,00 €, kaufte ich 3 Stück, nein nicht in klassisch rot, sondern eine Neuzüchtung mit hübschen Farbverlauf,  zwei Stück für die Freundin (sie mag es, wenn in ihrem Esszimmer auf beiden Fensterbrettern identische Topfpflanzen stehen) und den dritten behielt ich für mich. So richtig wohl fühlt sich die Pflanze bei mir allerdings nicht, obwohl sie weder Zugluft ausgesetzt ist und ich penibel darauf achte, dass sie weder nasse Füsse bekommt noch austrocknet, wirft sie jeden Tag grüne Blätter ab.

Letzte Woche fiel dann unglücklicherweise meine Fotolampe mit dem kaputten Stativ  (als der Gefährte bei seinem letzten Besuch den Defekt bemerkte, reparierte er das Stativ von sich aus, was mich sehr gefreut hat) auf den Weihnachtsstern und knickte einen Ast um. Den abgebrochenen Ast stellte ich in ein Väschen und drapierte es zusammen mit einem Pinienzapfen von Korsika, Pilz, Stern und silbernen Schwein auf einer Baumscheibe, da steht er nun seit über einer Woche auf der Tischgruppe vor dem Sofa und sieht immer noch gut aus und den Tee in der Tasse habe ich mittlerweile ausgetrunken.
verlinkt zum Flower-Friday,
wie immer freitags gibt es dort die schönsten Schnittblumen zu bewundern

Chrysanthemen

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich schon mal Chrysanthemen in der der Vase hatte, irgendwie sind das für mich Friedhofsblumen. Doch was will man machen, wenn das Angebot im  Blumenladen so übersichtlich ist. Auf Rosen, Gerbera oder Nelken hatte ich keine Lust, auf Amaryllis auch nicht, die sind mir für November  zu weihnachtlich.
Einen üppigen Blumenstrauß gibt mein  monatliches Budget nicht her, erfreuen kann ich mich auch an einer einzelnen Blüte und dafür reicht es allemal.

verlinkt zum Flower-Friday

herbstlich

Ich bewundere Helga, sie zeigt seit nunmehr fast 6 Jahren, Freitag für Freitag, fantasievoll arrangierte und immer toll fotografierte Blumen in der Vase. Soviel Disziplin hätte ich nicht.

Die blatt- und dornenlosen Zweige mit den roten Beeren habe ich heute Vormittag am nahen Flussufer geschnitten. Fuchs und Fliegenpilz vervollständigen meine herbstliche Blumendeko.
Mein Arrangement lies sich schlecht fotografieren, ich schob es auf dem Tisch hin und her, veränderte immer wieder die Blickrichtung und die Einstellungen der Kamera, zufrieden bin ich mit den Fotos dennoch nicht. Alle Bloggerinnen kennen das und Nichtblogger schütteln den Kopf welchen Aufwand frau für einen Post betreibt.
verlinkt zum Flower-Friday

Laboe

Manchmal muß man einfach weg,
egal wohin, Hauptsache ans Meer.

Seit Monaten war in den Bayerischen Herbstferien ein Treffen mit allen 4 Söhnen geplant, dieses Mal am derzeitigen Studienort des dritten Sohnes,  aus trifftigen Gründen kam es nicht zustande, genauso wie die beiden Treffen vorher und ich war sehr traurig deswegen, denn alle 4 Söhne zusammen um mich herum, das gab es Ostern vor einem Jahr das letzte Mal.
Ein paar Tage später whatsappte ich  mit N. einer Rehabekanntschaft, sie schrieb: “Komm! Ich betreue Ferienhäuser, eines davon ist zufällig frei, Ihr könnt darin wohnen.” Und so kamen der Gefährte und ich in den Genuss an Allerheiligen in Laboe, das liegt nördlich von Kiel, an der Ostsee zu lustwandeln, N. hat uns dabei aus der Ferne abgelichtet.Alle Fotos in diesem Beitrag hat unsere Gastgeberin gemacht, ich selber habe das Meer und die Landschaft nur im Hirn und im Herzen gespeichert.
verlinkt zu
Samstagsplausch
und zum
Monatsmotto November: Sekundenglück,
denn die spontane Einladung an die Ostsee hat mir viele glückliche Momente beschert
und zu
Bunt ist die Welt: Herbst