18

In der zweiten Januarwoche ist mein jüngster Sohn 18 geworden. Am vergangenen Sonntag haben wir mit der Oma, den Paten und den großen Brüdern, die aus Regensburg, Darmstadt und Berlin angereist waren, gefeiert. Es war so schön. Gefreut hat es mich auch, dass ich die Freundin meines zweiten Sohns kennengelernt habe.

Ursprünglich wollte ich meinen hölzernen Weihnachtsbaum bis zur Feier stehen lassen, doch dann entschied ich mich um und dekorierte mein Wohnzimmer mit Tulpen, Waxflower und bizarren Zweigen winterlich.

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Flower-Friday
Freutag
Samstagsplausch

blumige Neujahrswünsche & Weihnachtsbaum im schlichten skandinavischen Design

Nun ist es also da, das Neue Jahrzehnt mit neuen Möglichkeiten, Ideen, Träumen, Visionen, Abenteuern, Magie und Anfängen. Hoffe Ihr seid alle gut rübergekommen, bleibt gesund!

Ich finde es klasse, dass Helga mit dem Flower-Friday weitermacht und habe eine Hochachtung vor ihr und all den anderen Frauen, die es regelmäßig schaffen Posts mit wunderschönen Fotos von Blumengebinden zu veröffentlichen. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich Februar 2013 meinen ersten Flower-Friday-Post veröffentlicht  habe, damals hatte ich gerade eine Schulter-OP hinter mir und konnte meine neugekaufte Kamera  nicht halten. Der Flower-Friday hat bei mir dazu beigetragen dass ich falsche Glaubenssätze über Bord geworfen habe. Bis dahin war bei mir fest verankert, dass frau Schnittblumen geschenkt bekommt und dass Gartenblumen keinesfalls abgeschnitten, sondern nur im Garten bewundert werden dürfen. Was für ein Unsinn!!! Mittlerweile kaufe ich mir selber Blumen, wann immer mir danach ist,  mein Budget ist zwar sehr begrenzt, jedoch freue mich auch an einem einzelnen Blumenstängel, heute ist es ein Ritterstern, der sich die selbstgemachte Rindenvase mit Kiefern- und Lärchenzweigen aus dem Wald. teilt.

Den Weihnachtsbaum im schlichten skandinavischen Design hat Herr K. vor einem Jahr nach meinen Wünschen aus einem ausgedienten Lattenrost gebaut und mir zum Geburtstag geschenkt. Bewusst unregelmäßig gewundene Herzen aus Kiefernzweigen, Wachskerzen, mit Garn umwickelte Holzkugeln und ein Wichtelmädchen reichen mir als Schmuck. Der Baum darf auf jeden Fall noch bis zum Dreikönigstag, wahrscheinlich sogar bis Ende der zweiten Januarwoche stehenbleiben, denn da feieren wir den 18. Geburtstag meines jüngsten Sohns.

Zu meiner großen Freude hat mir Birgitt auch in diesem Jahr einen wunderschön gestalteten Fotokalender geschenkt. Birgitt kann nicht nur toll fotografieren, sondern findet auch immer passende Zitate zu Ihren Fotos. Ich fühle mich sehr wertgeschätzt.

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Flower-Friday
Alltagsfreuden
Freutag
Samstagsplausch

Fischplätzchen

Setzt Euch zu mir in mein adventlich geschmücktes Wohnzimmer, trinkt eine Tasse Tee und knabbert ein paar Plätzchen dazu. Aufs Foto haben es nur die Fischplätzchen geschafft, dabei habe ich dieses Jahr unzählige Sorten gebacken, die meisten davon sind inzwischen zum Verschenken verpackt .

Am Montag gab es für mich großen Grund zur Freude: Mein zweitgeborener Sohn hat sein Masterstudium in Maschinenbau erfolgreich beendet. Jetzt bin ich gespannt wohin ihn sein Lebensweg führt.

Lange war es auf meinem Blog still, mein Leben fordert mich und lässt mir keinen Raum für Kreativität, doch auch das geht vorüber.

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Samstagsplausch

Handweben – Stoffspielereien

Bei den Stoffspielereien im Oktober wird handgewebtes gewünscht. Neues habe ich aus Gründen nicht vorzuweisen, jedoch habe ich im Rahmen des großen Nadelbrief-Jahres drei Nadelbriefe mit unterschiedlichen Webtechniken gestaltet. Klickt Euch unbedingt zu den ursprünglichen Posts, da erkläre ich meine Vorgehensweise ausführlicher und zeige auch die Innenseiten meiner Nadelbriefe.

Nadelbrief Mexiko:
hierfür verwebte ich Wollreste in typisch mexikanischen Farben

Nadelbrief – Who ist perfect?
hierfür verwebte ich in Streifen gerissenen Jeansstoff mit Leinenstoff, den ich per Gelliprint gestaltet hatte

Nadelbrief – upcycling
hier verwebte ich das eingetrocknete Farbband einer alten Schreibmaschine

verlinkt zu den Stoffspielereien

Die Stoffspielereien
Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Astern und Kindheitserinnerungen

Ausnahmsweise hatte der Gemüsehändler auf dem Wochenmarkt ein paar Bund Astern im Angebot und ich griff sofort zu, denn beim Floristen oder Gärtner sind diese herrlich altmodischen Blumen, die mich an meine Kindheit erinnern, selten zu bekommen.

Meine beiden Schwestern und ich sind im Abstand von jeweils nur 15 Monaten geboren. Als meine jüngere Schwester im Sommer 1965 ein paar Monate alt war, bezogen meine Eltern ihr eigenhändig errichtetes Einfamilienhaus und begannen nach und nach das 1.500 qm große Grundstück zu gestalten. Meine Eltern gärtnerten biologisch, Kunstdünger und Spritzmittel kamen niemals zum Einsatz. Als kleines Mädchen tippelte ich meiner Mutter bei der Gartenarbeit hinterher und fragte: “Wie heißen die Blumen? Und die? Und die?” Im Garten meiner Kindheit blühten im Spätsommer und Herbst Stauden in allen Farben.

Erst im Erwachsenenalter habe ich erkannt, welche Vielfalt der Garten bot und dass ich in einem Selbstversorgerhaushalt aufgewachsen bin. Gemüse, Obst und Beeren wurden konserviert, Kartoffeln eingelagert, Kleintiere wie Enten, Hühner und Hasen wurden aufgezogen und geschlachtet. Einmal im Jahr erhielten die Eltern vom Bauernhof meines Onkels ein Schwein, das vor Ort getötet wurde und bei uns daheim zerlegt und zu Fleisch, Wurst und Schinken weiterverarbeitet wurde. Ich habe heute noch den Geruch vom ausgelassenen Fett, Gretelfleisch (im Kessel gekochtes Fleisch, das zu Wurst weiterverarbeitet wird ) und der Gretelsuppe (Brühe in der Fleisch und Würste gegart wurden) in der Nase. Ich frage mich heute, wie meine Eltern das alles geschafft haben, denn Vater und Mutter waren beide als ungelernte Arbeiter in der Fabrik tätig um den Abtrag für das Häuschen leisten zu können.

verlinkt zu:
Flower-Friday
Floral Passions
Samstagsplausch
Herbstglück – Stauden
Sonntagsglück – Draußen Herbst, drinnen gemütlich
Herbstklopfen

Chrysantheme, Hopfen, rote Beeren und Wochenrückblick

Es gibt Tage, die möchte man am liebsten in die Tonne treten. Die letzten Augusttage gehörten bei mir definitiv dazu. Es fing damit an, dass mir binnen zwei Tagen bei zwei Paar Sandalen jeweils ein Riemchen abgerissen ist und der Schuhmacher der Meinung war, beide Schuhe könne man nicht mehr reparieren. Sehr ärgerlich, beide Sandalenpaare hatte ich erst vor einem Jahr gekauft und passende Schuhe sind bei mir aufgrund meines ausgeprägten Hallux valgus erstens schwer zu finden und zweites teuer.

Am Mittwoch lies sich dann mein PC nicht mehr starten, glücklicherweise konnten mein jüngster Sohn und ich die Daten auf eine externe Festplatte retten. Ob das Laptop repariert werden kann, wird sich noch zeigen.

Samstagvormittag hob ich am Geldautomaten 200,00 € ab, nachmittags wollte ich einkaufen und oh Schreck in meinem Geldbeutel war nichts drin. Offensichtlich hatte ich am Geldautomaten vergessen die Scheine zu entnehmen. Ein Bankberater war um diese Uhrzeit natürlich nicht mehr zu erreichen. Also tief durchatmen, gute Gedanken ans Universium schicken und hoffen, dass das Geld vom Automaten wieder eingezogen und nicht vom nachfolgenden Kunden eingesteckt worden war.

Nach dieser nervenaufreibenden Woche erwarteten mich ab Sonntag und Montag kostbare Mutter-Sohn-Tage. Mein zweitgeborener Sohn hatte mich zum wunderbaren Open-Air-Festival GOLDEN LEAVES in seine Studienstadt Darmstadt eingeladen. Bereits zum zweiten Mal war mein Sohn beim Aufbau des Festivals beteiligt. Fotos zeige ich aus Datenschutzgründen keine, ich versichere nur, dass es für mich ein Highlight des Sommers war. Chillige Indie Pop Musik bei schönstem Wetter im Schloßpark Kranichstein. Nochmals Danke, lieber Sohn für die Zeit mit Dir!

Montagfrüh konnte ich mit einem Mitarbeiter meiner Bank telefonieren und seit Mittwoch sind die 200,00 € meinem Konto wieder gutgeschrieben. Puhh, Glück gehabt.

Meine Freitagsblumen:

Eine grünweiße Chrysantheme, wilder Hopfen und Schneeballzweige. Die glänzend roten Beeren sind schwachgiftig und werden sogar von manchen Vögeln verschmäht, meinen Eisenvogel lassen sich ganz bestimmt kalt .

verlinkt zum
Flower-Friday
Spätsommerglück
Samstagsplausch

Malven und Makramee

Ich bin zu einem Selber-Blumen-Schneidenfeld gefahren, leider wuchsen dort nur Gladiolen mit Mini-Knopsen und sonst rein gar nichts, doch direkt neben dem Blumenfeld war ein Maisacker mit breitem Blühstreifen, dort pflückte ich einen Strauß mit wilden Malven, Buchweizen und Gräsern. In die Selbstpflückekasse habe ich ein paar Münzen gelegt, weil ich angenommen habe, dass die Felder dem selben Landwirt gehören. Nur fürs Foto steht mein wilder Blumenstrauß auf einem Hocker in meinem Schlafzimmer, direkt vor der Tür zum Flur.

Nahaufnahme, wilde Malve
Nahaufnahme Buchweizen

Mein Schlafzimmer hat zum Flur hin eine Tür mit blickdichtem Milchglas. Wenn mein Sohn im Flur Licht macht, fällt der Lichtschein in mein Schlafzimmer. Das hat mich gestört, darum habe ich bald nach dem Einzug die Glasscheibe beidseitig mit grauer Vliestapete beklebt, das sieht richtig gut aus. Wenn wir hier irgendwann wieder ausziehen, lässt sich die Vliestapete vom Glas rückstandsfrei abziehen.

Meine Lieblingssofakissen liegen nur fürs Foto auf dem Bett.

Bereits im Sommer vor drei Jahren habe ich aus dickem weißen Garn einen Wandbehang geknüpft, er sieht luftig und leicht aus, ganz anders aus als das muffige Jute und Sisal Makramee der 70iger Jahre.

Beim Fotografieren habe ich Ingwerwasser getrunken, das mache ich so:
1 ca. 30 g schweres Stück Ingwer schälen, in Stücke schneiden, in ca. 1 Liter Wasser geben und ca. 15 Min sanft köcheln lassen, Ingwerstücke abseihen und den Saft einer Zitrone zugeben, nach Wunsch mit Honig süßen. Die fertige Mischung fülle ich in eine Thermoskanne.

Nachtrag:
Näheres zum Tassenuntersetzer und die Buchhülle hier, hier und hier bei mir.

Die Sofakissen liegen wieder auf dem Sofa und die Blumen stehen auf dem Eßtisch.

verlinkt zum Flower-Friday
und zu Selbstgemachtes bei Niwibo
und zu Samstagsplausch bei Karminrot

Mohnblüte

GESTERN

HEUTE

MORGEN

Foto: K. K.

Ich stehe mit der Kamera in der Hand inmitten eines Mohnfeldes und versuche den Mohn in seinen verschiedenen Stadien zu fotografieren. Knopse, Blüte, Samenkapsel, jede Entwicklungsstufe hat ihre eigene Schönheit. Mohn ist eine Lieblingspflanze von mir, weil sie die Vergänglichkeit so eindrücklich zeigt.

Von Mitte Juni bis Mitte Juli laden die Hessischen Gemeinden Germerode und Grandenborn zum Bad im pinken Blütenmeer ein. Für mich ein unvergessliches Naturschauspiel, das ich am ersten Juliwochenende genossen habe.

verlinkt
zum Naturdonnerstag bei Jahreszeitenbriefe
und zum Sommerglück bei einFachwerkhausimGrünen

Nadelbrief – Dickicht

Morgengrauen –
schwarze Schweine grunzen
verborgen im Dickicht.

Dickicht lautet das Wochenthema bei den Nadelbriefen.

Ich habe ein Foto vom Naturschutzgebiet “ehemaliger Army-Flugplatz” mit dem Bildbearbeitungsprogramm von Word verfremdet und mit Foto-Potch auf Leinenstoff transferiert.

Mein erstes selbst erdachtes Haiku tippte ich mit Schreibmaschine auf Vlieseline und nähte es anschließend auf.

Inspiriert wurde ich von den freilaufenden wilden schwarzen Schweinen, die wir im vergangenen Jahr auf Korsika gesehen haben.

Das Foto-Potch verleiht dem Stoff eine glatte Oberfläche, fast so so wie Wachstuch, zum Nähen legte ich Zeitungspapier unter, dennoch hatte meine Nähmaschine beim Absteppen der dicken Kanten Probleme und das Stichbild ist teilweise unsauber.

Verloren im Paragraphendschungel.

Für die Innenseite druckte ich das Logo eines Familienanwalts auf Papier aus, tippte mit Schreibmaschine Paragraphenzeichen aufs Papier, scannte das Ganze wieder ein, druckte es gespiegelt aus und transferierte das Motiv mit Foto-Potch auf Leinenstoff.

Ganz bewusst habe ich grünen Filz für die Nadeln ausgewählt, denn Grün ist die Farbe der Hoffnung ist und ich darauf vertraue, dass sich mein persönliches Dickicht bald lichtet und am Ende alles gut wird.

Verlinkung:
Frau Nahtlust hat zum Jahresbeginn 2019 das große Nadelbrief-Jahr ausgerufen. Woche für Woche erstellen Susanne und eine Handvoll weiterer Frauen themenbezogene Nadelbriefe.
Mir geht es nicht darum ob meine Nadelbriefe praktisch sind. Ich habe Freude am experimentieren und da bieten sich die kleinen Dinger an.

Bisher gestaltete ich Nadelbriefe zu den Themen: StilleNorwegen,Who is perfect?,
TransparenzWirbelwindUpcyclingBaumrindeAfrikaMexikoStein,  Ich steh Kopf, Punkte und für E(li)se.

Nadelbrief für Elise

Es ist bis heute ein Geheimnis, wem Ludwig van Beethoven sein wunderschönes Klavierstück “Für Elise” gewidmet hat. Ich habe mir vorgestellt, er hätte sich als Jüngling, so sagte man das wohl im 18. Jahrhundert, unsterblich in ein Mädchen namens Elise verliebt, aus Gründen konnte er sich ihr nicht offenbaren. Vergessen konnte er Elise nie, im Alter von 40 Jahren, als sein Gehör schon merklich nachgelassen hatte, komponierte er besagtes Klavierstück.

verschlossener Nadelbrief

In meiner Phantasie hat der junge Ludwig ein Taschentuch seiner Angebeteten all die Jahre aufbewahrt. Deswegen nahm ich als Außenhülle für meinen Nadelbrief ein Taschentuch vom Flohmarkt.

Das Taschentuch ist handumhäkelt und so bot es sich an, die Spitze als Knopfloch für den Verschluss zu verwenden, ich habe drei Ecken damit festgeknöpft.

Den Schriftzug auf der Vorderseite habe ich erst mit wasserlöslichem Stift aufgemalt und dann mit Wolle gefilzt.

Es war das allererste Mal, dass ich gefilzt habe, auf dem Foto nicht zu sehen: Unter dem mit Vlieseline verstärkten Taschentuch liegt ein fester Schwamm.

Ich habe mir die Noten von “Für Elise” und zwei Beethoven-Fotos mit meinem neuen Laserdrucker gespiegelt ausgedruckt und alles per Lavendeldruck auf einen Stoffstreifen übertragen. Lavendeldruck ist eine einfache Transfermethode, die ich vor ein paar Jahren hier und hier bereits getestet habe.

Lavendeldruck funktioniert nur mit Ausdrucken vom Laserdrucker. Man legt den Druck mit dem Gesicht auf den Stoff, pinselt das Papier mit Lavendelöl ein und reibt mit einem Eßlöffel solange kreisförmig übers Papier bis die Farbe auf den Stoff übertragen ist. Das geht verhältnismäßig schnell. Man sollte das unbedingt im Freien oder bei geöffnetem Fenster machen, denn das ätherische Öl riecht sehr stark und man wird leicht benebelt davon.

Nach dem Übertragen lässt man den Stoff ein paar Stunden ablüften, dabei verfliegt der Lavendelduft fast vollständig. Es bleiben auf dem Stoff auch keinerlei Ölflecken zurück. Zum Fixieren wird der Druck von beiden Seiten zwischen 2 Lagen Backpapier heiß gebügelt.

Den Stoffstreifen habe ich mit einem Zierstich auf ein Vlies, in dem ein Blumenstrauß eingewickelt gewesen ist aufgenäht und alles zu einem Leporello gefaltet.

“Muss es sein? Es muss sein! Es muss sein!”, heißt ein Streichquartett, das Ludwig van Beethoven komponiert hat, als er bereits fast taub war, zu der Zeit schrieb er einem Freund in einem Brief ” …nur meine Ohren, die sausen und brausen Tag und Nacht fort…!
Beide Zitate und die Fotos von Ludwig mit einem Schriftstück hinter dem Rücken fand ich sehr passend für mein Werk.

Für die Nadeln habe ich auf der Rückseite des Leporellos Filzstückchen aufgesteppt. Praktisch ist mein Nadelbrief sicherlich nicht, doch darum geht es mir nicht. Mir geht es ums Experimentieren, alle verwendeten Materialien stammen aus meinem Fundus.

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Frau Nahtlust hat zum Jahresbeginn 2019 das große Nadelbrief-Jahr ausgerufen. Woche für Woche erstellen Susanne und eine Handvoll weiterer Frauen themenbezogene Nadelbriefe.

Bisher gestaltete ich Nadelbriefe zu den Themen:
 StilleNorwegen, Who is perfect?,
TransparenzWirbelwindUpcyclingBaumrindeAfrikaMexikoStein,  Ich steh Kopf und Punkte.