unverzichtbar

Nein, sie ist nicht die Alltagsheldin, auch wenn sie sich schon erwartungsvoll das Mäulchen leckt.

Mein heutiger Alltagsheld ist etwas ganz anderes.

Das Himbeertörtchen hat einige Wochen in der Tiefkühltruhe verbracht und auf Sonnenschein gewartet. In Gläsern kann man wunderbar einfrieren. Es ist egal ob man Schraub- oder   Weckgläser verwendet. Man darf das Glas nur nicht randvoll machen, geplatzt ist mir noch nie eines, heruntergefallen schon. 

 


Geschmeckt hat mein Kuchen sehr lecker, fast wie frisch zubereitet. Ich habe das Glas am Vormittag aus der Tiefkühltruhe geholt und bei Zimmertemperatur vier Stunden auftauen lassen.

Nein, sie hat nichts vom Himbeertörtchen bekommen, das habe ich ganz alleine gegessen, sie hat nach dem Essen Streicheleinheiten bekommen.

 

 
Mein heutiger Held ist die Elektrizität, ein Leben ohne Strom wäre für mich nicht vorstellbar, ein Leben ohne Atomstrom hingegen schon.

Andere Alltagshelden gibt es, wie immer dienstags bei Roboti.

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Danke für dein Interesse. Ich freue mich über jeden Kommentar.

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18 thoughts on “unverzichtbar

  1. KrokodiLina

    Ja, was täten wir heutzutage ohne Strom. Alternativ und umweltverträglich hergestellt, versteht sich.
    Törtchen im Glas tiefgefroren ist eine prima Idee, auf die ich noch gar nicht gekommen bin.
    Alles Liebe
    Dania

  2. mme ulma

    du sagst es, undenkbar. wie aufgeschmissen man gleich ist, wenn einmal für ein kurzes weilchen der strom ausfällt. und doch mag ich es. als kind fand ich es unheimlich spannend und ein wenig von diesem gefühl ist geblieben. und wenn dir das passiert, dann musst du ganz viele himbeertörtchen und andere eingefrorene leckereien essen – auch nicht das schlechteste, was einem passieren kann 🙂
    liebe grüße von ulma

  3. kaze

    Tja, ich finde wir haben uns ganz schön abhängig gemacht. Als Kind kannte ich noch Kohleofen und Gasherd, da fiel nur ein Drittel weg ohne strom. wenn das heute bei uns passiert, geht eigentlich nichts mehr.Irgendwie auch erschreckend.
    Das Törtchen hat Pfpüzchen auf meiner Zunge gemacht, hmm. eingeroren im Glas Habe ich nich nie, danke für diesen Tipp!
    Himbeerrote Grüße schickt kaze

  4. Sabine

    Liebe Judika,
    das hast Du es dir ja wirklich nett gemacht, bei Sonnenschein und mit so süßen Leckerein! Das man die Gläser einfrieren kann, darauf wäre ich noch nicht gekommen.

    Liebe Grüße

    Sabine

  5. Julika

    Judika, ich komme vorbei, wenn Du noch Himbeertörtchen im Gefrierfach hast 🙂
    Aber Du hast: Strom zu haben ist wirklich absoluter Luxus.
    Liebe Grüße
    Julika

  6. fRau käthe

    ein leben ohne stRom …. da hast du Recht. wie pRaktisch eR doch ist. ohne ihn müsste ich einen gaRten haben. in diesem wüRde ich zuR kühlung eRdlöcheR bauen müssen. und in diesen dann deine himbeeRtöRtchen lageRn [die ich in jedem fall nachbacken weRde]. abeR veRmutlich müssten alle himbeeRtöRtchen in kuRzeR zeit gegessen weRden. in eRdlöcheRn halten sie sich sicheR nicht zu lange. wie gut, dass wiR stRomveRsoRgt sind.

  7. Nula

    Dein Törtchen sieht ja super lecker aus! Ohne Strom geht wohl wirklich nicht mehr. Hier geht noch Kochen und Heizen, weil auch mit dem Holzofen möglich.

    Liebe Grüße
    Nula

  8. gemachtes und gedachtes

    Oh ja, Elektrizität ist schon eine tolle Errungenschaft. Und Heldin! Bei uns auch ohne Atomstrom. (Seitdem weht auch eine “Atomkraft – Nein danke!”-Fahne an unserer Schaukel. Meine Tochter hat darauf bestanden!) Liebe Grüße, Nicole

  9. Faserträume

    Mmh, wie fein. Ich bin auch froh, dass es Strom gibt. Insbesondere seit ich beim großen Stromausfall durch bestimmte Umstände allein mit meinem Kind in einem fremden Haus eine halbe Nacht verbracht habe. Seither weiß ich: Ohne Strom kein Licht, keine Heizung, kein warmes Wasser, kein Tee, kein warmes Essen ….
    GlG Barbara

  10. mamo unikate

    Mmmhhh, glustig, dein Törtchen im Glas!
    Tja, und die Atomausstigsdebatte, die ist ja auch bei uns ein wichtiges Thema… Ich fürchte, dass weder ins Stromsparen, noch in die Förderung alternativer, umweltverträglicher Energien genügend investiert wurde/wird… Aber den Kopf in den Sand stecken nützt ja nichts, also versuchen wir da etwas zu machen, wo wir können: Energiesparende Geräte, diese effizient nutzen, die ‘richtigen’ Politiker wählen…
    Nachdenkliche Grüsse, mo(nika)

  11. Rebekka

    So eine süße Katze! Wenn schon nur kurze Zeit der Strom ausfällt, sind die meisten von uns aufgeschmissen, hängen wir doch so sehr von unseren elektrischen und elektronischen Geräten und Gadgets ab. LG

  12. Zickimicki

    ah, da hast du ja gleich ein paar helden reingeschmuggelt;) denn katzen und himbeertörtchen sind in jedem falle neben der elektrizität auch helden des alltags:)
    liebst birgit, die grad überlegt, wozu sie keinen strom braucht;)

  13. Vera

    Ja so ganz ohne Strom, selbst wenn es nur für Stunden wäre, wäre ziemlich ungemütlich. Aber nach einem Stomausfall würden wir vielleicht einige Zeit sorgfältiger damit umgehen.
    LG
    Vera

  14. Trollblume

    Ohne Strom nix los. Ja, so selbstverständlich ist er, dass man sich doch mal damit beschäftigen sollte, woher er eigentlich kommt.

  15. Pingback: Himbeertörtchen im Glas | Judika

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