Archiv der Kategorie: Blumen

Osterglocken und Schneckenhäuser

Schon als kleines Mädchen habe ich Schneckenhäuschen als Väschen für Blümchen verwendet.

Beim Spazieren laufen entlang der Fränkischen Saale habe ich an der Uferböschung einen Horst Mini-Osterglocken entdeckt und mir ein paar davon gepflückt. Nachdem ich die Blümchen vor einem neutralen Hintergrund abgelichtet habe, stellte ich sie auf eine meiner Bilderleisten.

Wie ich die Stoff-Draht- Eier gemacht habe, erklärte ich bereits bei den Stoffspielereien.

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Gänseblümchen

Ich mag so gerne Gänseblümchen. Jeden Frühling pflücke ich mir Sträußchen davon. Eine andere Marotte von mir ist, Federn im Wald aufzuheben, manche lege ich nach einer Weile wieder auf den Waldboden zurück, besonders hübsche Federn dürfen mit zu mir nach Hause.
Habt Ihr auch solche Angewohnheiten?

Als Vase für die kleinen Seelenschmeichler dient mir ein eckiges Teelichteglas, zusammen mit der Feder und dem Porzellanherz zaubert mir mein kleines Stillleben ein Lächeln ins Gesicht.

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Flower-Friday
Frühlingsglück
Montagsherz

Makramee Blumenvase und Federn

Vermutlich rollen Alle, die älter als 55 Jahre sind, mit den Augen, wenn sie nur das Wort Makramee hören und denken an all die Scheußlichkeiten aus muffig riechendem Jutegarn und lackierten Holzperlen, die in den 70igern modern waren. Heute erlebt die Knüpftechnik aus dem Orient eine Renaissance und kommt luftig und leicht daher. Ich bin auf diesen Zug aufgesprungen und habe zwei Federn und eine Hängevase aus Baumwollgarn geknüpft. Die Teile baumeln seit Donnerstag an einem Stück Treibholz am Fenster über meinem Schreibtisch. Zur Premiere durften zwei weiße Ranunkeln in die Vase und sorgen für Frühlingsstimmung in meinem Wohnzimmer.

Die Vase habe ich mir ausgedacht, für die Federn findet man online jede Menge Anleitungen. Ich empfehle, ein dickeres Garn zu verwenden, als ich es getan habe, denn das Aufdröseln der Fäden hat Stunden gedauert. Kein Wunder, denn für die größere Feder habe ich 72 Fäden mit 36 Knoten befestigt und anschließend die 144 Fadenenden mühsam mit Nadel, Bürste und Kamm aufgedröselt, bei der kleineren Feder waren es 48 Fäden, 24 Knoten und 96 Fadenenden.

Das Fotografieren meines Gebamsels hat mich unendlich viele Nerven und Zeit gekostet, zufrieden bin mit den Fotos dennoch nicht. Ich möchte nun endlich in die Bildbearbeitung einsteigen, daher meine Frage an Euch: Welches Bildbearbeitungsprogramm benutzt Ihr?

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mehr Makramee von mir findet hier: Schneeflocken und ein weißer Wandbehang
Flower-Friday
Samstagsplausch
den Frühling selber machen
Frühlingsglück

Schneeglöckchen und Makramee-Schneeflocken

Jedes Jahr freue ich mich über die ersten Schneeglöckchen und hol mir ein paar in die Wohnung.

Im April 2013 habe ich einen Post veröffentlicht, bei dem es u. a. ums Scheitern und wieder Neuanfangen geht. Damals hatte ich im Rahmen der Stoffspielereien einen halbfertigen Traumfänger gezeigt, bei dem es mir nicht gelungen war, Schneeflocken aus Stoff herzustellen. Um mich selber zu motivieren schrieb ich damals: “… und ich werde meine Schneeflocken so hinkriegen wie ich sie haben will, nur nicht heute”.

Und jetzt, fast 7 Jahre später, habe ich ganz filigrane Makramee-Schneeflocken aus weißem Baumwollgarn geknotet und finde sie sehr passend zu den Schneeglöckchen. Gesehen hatte ich die Makramee-Schneeflocken erstmal bei Eni, sie hat eine wunderbar verständliche Anleitung dazu geschrieben, vielen Dank nochmals liebe Eni für die Inspiration.

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Flower-Friday
Niwibo sucht den Frühling
Flower-Power
Freutag
Samstagsplausch
Winterglück
Sonntagsglück
Montagsherz

18

In der zweiten Januarwoche ist mein jüngster Sohn 18 geworden. Am vergangenen Sonntag haben wir mit der Oma, den Paten und den großen Brüdern, die aus Regensburg, Darmstadt und Berlin angereist waren, gefeiert. Es war so schön. Gefreut hat es mich auch, dass ich die Freundin meines zweiten Sohns kennengelernt habe.

Ursprünglich wollte ich meinen hölzernen Weihnachtsbaum bis zur Feier stehen lassen, doch dann entschied ich mich um und dekorierte mein Wohnzimmer mit Tulpen, Waxflower und bizarren Zweigen winterlich.

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Flower-Friday
Freutag
Samstagsplausch

blumige Neujahrswünsche & Weihnachtsbaum im schlichten skandinavischen Design

Nun ist es also da, das Neue Jahrzehnt mit neuen Möglichkeiten, Ideen, Träumen, Visionen, Abenteuern, Magie und Anfängen. Hoffe Ihr seid alle gut rübergekommen, bleibt gesund!

Ich finde es klasse, dass Helga mit dem Flower-Friday weitermacht und habe eine Hochachtung vor ihr und all den anderen Frauen, die es regelmäßig schaffen Posts mit wunderschönen Fotos von Blumengebinden zu veröffentlichen. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich Februar 2013 meinen ersten Flower-Friday-Post veröffentlicht  habe, damals hatte ich gerade eine Schulter-OP hinter mir und konnte meine neugekaufte Kamera  nicht halten. Der Flower-Friday hat bei mir dazu beigetragen dass ich falsche Glaubenssätze über Bord geworfen habe. Bis dahin war bei mir fest verankert, dass frau Schnittblumen geschenkt bekommt und dass Gartenblumen keinesfalls abgeschnitten, sondern nur im Garten bewundert werden dürfen. Was für ein Unsinn!!! Mittlerweile kaufe ich mir selber Blumen, wann immer mir danach ist,  mein Budget ist zwar sehr begrenzt, jedoch freue mich auch an einem einzelnen Blumenstängel, heute ist es ein Ritterstern, der sich die selbstgemachte Rindenvase mit Kiefern- und Lärchenzweigen aus dem Wald. teilt.

Den Weihnachtsbaum im schlichten skandinavischen Design hat Herr K. vor einem Jahr nach meinen Wünschen aus einem ausgedienten Lattenrost gebaut und mir zum Geburtstag geschenkt. Bewusst unregelmäßig gewundene Herzen aus Kiefernzweigen, Wachskerzen, mit Garn umwickelte Holzkugeln und ein Wichtelmädchen reichen mir als Schmuck. Der Baum darf auf jeden Fall noch bis zum Dreikönigstag, wahrscheinlich sogar bis Ende der zweiten Januarwoche stehenbleiben, denn da feieren wir den 18. Geburtstag meines jüngsten Sohns.

Zu meiner großen Freude hat mir Birgitt auch in diesem Jahr einen wunderschön gestalteten Fotokalender geschenkt. Birgitt kann nicht nur toll fotografieren, sondern findet auch immer passende Zitate zu Ihren Fotos. Ich fühle mich sehr wertgeschätzt.

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Flower-Friday
Alltagsfreuden
Freutag
Samstagsplausch

Astern und Kindheitserinnerungen

Ausnahmsweise hatte der Gemüsehändler auf dem Wochenmarkt ein paar Bund Astern im Angebot und ich griff sofort zu, denn beim Floristen oder Gärtner sind diese herrlich altmodischen Blumen, die mich an meine Kindheit erinnern, selten zu bekommen.

Meine beiden Schwestern und ich sind im Abstand von jeweils nur 15 Monaten geboren. Als meine jüngere Schwester im Sommer 1965 ein paar Monate alt war, bezogen meine Eltern ihr eigenhändig errichtetes Einfamilienhaus und begannen nach und nach das 1.500 qm große Grundstück zu gestalten. Meine Eltern gärtnerten biologisch, Kunstdünger und Spritzmittel kamen niemals zum Einsatz. Als kleines Mädchen tippelte ich meiner Mutter bei der Gartenarbeit hinterher und fragte: “Wie heißen die Blumen? Und die? Und die?” Im Garten meiner Kindheit blühten im Spätsommer und Herbst Stauden in allen Farben.

Erst im Erwachsenenalter habe ich erkannt, welche Vielfalt der Garten bot und dass ich in einem Selbstversorgerhaushalt aufgewachsen bin. Gemüse, Obst und Beeren wurden konserviert, Kartoffeln eingelagert, Kleintiere wie Enten, Hühner und Hasen wurden aufgezogen und geschlachtet. Einmal im Jahr erhielten die Eltern vom Bauernhof meines Onkels ein Schwein, das vor Ort getötet wurde und bei uns daheim zerlegt und zu Fleisch, Wurst und Schinken weiterverarbeitet wurde. Ich habe heute noch den Geruch vom ausgelassenen Fett, Gretelfleisch (im Kessel gekochtes Fleisch, das zu Wurst weiterverarbeitet wird ) und der Gretelsuppe (Brühe in der Fleisch und Würste gegart wurden) in der Nase. Ich frage mich heute, wie meine Eltern das alles geschafft haben, denn Vater und Mutter waren beide als ungelernte Arbeiter in der Fabrik tätig um den Abtrag für das Häuschen leisten zu können.

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Flower-Friday
Floral Passions
Samstagsplausch
Herbstglück – Stauden
Sonntagsglück – Draußen Herbst, drinnen gemütlich
Herbstklopfen

Chrysantheme, Hopfen, rote Beeren und Wochenrückblick

Es gibt Tage, die möchte man am liebsten in die Tonne treten. Die letzten Augusttage gehörten bei mir definitiv dazu. Es fing damit an, dass mir binnen zwei Tagen bei zwei Paar Sandalen jeweils ein Riemchen abgerissen ist und der Schuhmacher der Meinung war, beide Schuhe könne man nicht mehr reparieren. Sehr ärgerlich, beide Sandalenpaare hatte ich erst vor einem Jahr gekauft und passende Schuhe sind bei mir aufgrund meines ausgeprägten Hallux valgus erstens schwer zu finden und zweites teuer.

Am Mittwoch lies sich dann mein PC nicht mehr starten, glücklicherweise konnten mein jüngster Sohn und ich die Daten auf eine externe Festplatte retten. Ob das Laptop repariert werden kann, wird sich noch zeigen.

Samstagvormittag hob ich am Geldautomaten 200,00 € ab, nachmittags wollte ich einkaufen und oh Schreck in meinem Geldbeutel war nichts drin. Offensichtlich hatte ich am Geldautomaten vergessen die Scheine zu entnehmen. Ein Bankberater war um diese Uhrzeit natürlich nicht mehr zu erreichen. Also tief durchatmen, gute Gedanken ans Universium schicken und hoffen, dass das Geld vom Automaten wieder eingezogen und nicht vom nachfolgenden Kunden eingesteckt worden war.

Nach dieser nervenaufreibenden Woche erwarteten mich ab Sonntag und Montag kostbare Mutter-Sohn-Tage. Mein zweitgeborener Sohn hatte mich zum wunderbaren Open-Air-Festival GOLDEN LEAVES in seine Studienstadt Darmstadt eingeladen. Bereits zum zweiten Mal war mein Sohn beim Aufbau des Festivals beteiligt. Fotos zeige ich aus Datenschutzgründen keine, ich versichere nur, dass es für mich ein Highlight des Sommers war. Chillige Indie Pop Musik bei schönstem Wetter im Schloßpark Kranichstein. Nochmals Danke, lieber Sohn für die Zeit mit Dir!

Montagfrüh konnte ich mit einem Mitarbeiter meiner Bank telefonieren und seit Mittwoch sind die 200,00 € meinem Konto wieder gutgeschrieben. Puhh, Glück gehabt.

Meine Freitagsblumen:

Eine grünweiße Chrysantheme, wilder Hopfen und Schneeballzweige. Die glänzend roten Beeren sind schwachgiftig und werden sogar von manchen Vögeln verschmäht, meinen Eisenvogel lassen sich ganz bestimmt kalt .

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Spätsommerglück
Samstagsplausch

Malven und Makramee

Ich bin zu einem Selber-Blumen-Schneidenfeld gefahren, leider wuchsen dort nur Gladiolen mit Mini-Knopsen und sonst rein gar nichts, doch direkt neben dem Blumenfeld war ein Maisacker mit breitem Blühstreifen, dort pflückte ich einen Strauß mit wilden Malven, Buchweizen und Gräsern. In die Selbstpflückekasse habe ich ein paar Münzen gelegt, weil ich angenommen habe, dass die Felder dem selben Landwirt gehören. Nur fürs Foto steht mein wilder Blumenstrauß auf einem Hocker in meinem Schlafzimmer, direkt vor der Tür zum Flur.

Nahaufnahme, wilde Malve
Nahaufnahme Buchweizen

Mein Schlafzimmer hat zum Flur hin eine Tür mit blickdichtem Milchglas. Wenn mein Sohn im Flur Licht macht, fällt der Lichtschein in mein Schlafzimmer. Das hat mich gestört, darum habe ich bald nach dem Einzug die Glasscheibe beidseitig mit grauer Vliestapete beklebt, das sieht richtig gut aus. Wenn wir hier irgendwann wieder ausziehen, lässt sich die Vliestapete vom Glas rückstandsfrei abziehen.

Meine Lieblingssofakissen liegen nur fürs Foto auf dem Bett.

Bereits im Sommer vor drei Jahren habe ich aus dickem weißen Garn einen Wandbehang geknüpft, er sieht luftig und leicht aus, ganz anders aus als das muffige Jute und Sisal Makramee der 70iger Jahre.

Beim Fotografieren habe ich Ingwerwasser getrunken, das mache ich so:
1 ca. 30 g schweres Stück Ingwer schälen, in Stücke schneiden, in ca. 1 Liter Wasser geben und ca. 15 Min sanft köcheln lassen, Ingwerstücke abseihen und den Saft einer Zitrone zugeben, nach Wunsch mit Honig süßen. Die fertige Mischung fülle ich in eine Thermoskanne.

Nachtrag:
Näheres zum Tassenuntersetzer und die Buchhülle hier, hier und hier bei mir.

Die Sofakissen liegen wieder auf dem Sofa und die Blumen stehen auf dem Eßtisch.

verlinkt zum Flower-Friday
und zu Selbstgemachtes bei Niwibo
und zu Samstagsplausch bei Karminrot

kreativer Wochenrückblick und Freitagsblumen

In meinen Gartenhausväschen steht derzeit am Flußufer gepflückter Lerchensporn,
Holztablett und Väschen sind von der Firma Räder (unbezahlte Werbung).

So ordentlich war mein Wohnzimmertisch nur für ein paar Minuten, denn ich bin derzeit im kreativen Schaffensrausch und brauche jede waagrechte Fläche zum Arbeiten.
Seit ich meine Frühlingspost versendet habe, ist der Druck weg und in mir ploppen ständig neue Ideen auf, die umgesetzt werden wollen. In der letzten Woche entstanden sechs verschiedene Leporellos, die ich als Frühlings-Sonderpost verschickt habe, Leporello 1 zeigte ich bereits bei der Papierliebe am Montag.

Leporello 2:
Stempelei auf Packpapier mit eingefärbten Maisstärkekleister
Vintagebriefmarke, Buchsschnipsel vom Flohmarkt

Leporello-Umschläge 1 und 2:
das feingeäderte Muster ist der Abdruck von meinem Daumenballen


Leporello 3:
Collage aus Kleisterpapierresten und Schnipsel aus einem alten Lexikon für die Schneckenhausliebhaberin.

Nicht nur für das Leporello / Klappkarte 4,
sondern für alle Stempeleien verwendete ich meine ersten drei selbstgeschnitzen Stempel und als Stempelkissen mit Maisstärkekleister und Zeichentusche getränkte Haushaltsschwämme

Leporello 5
Buchseite mit Frühlingsgedicht: Erst farblos gekleistert, trocknen lassen, dann hellgrün gekleistert, mehrere Tage trocknen lassen, Haushaltsschwamm mit farblosem Kleister getränkt, und damit Ast, Blatt und Blüte gestempelt, nach dem vollständigem Trocknen werden die Motive sichtbar.


Leporello 6:
aufgenähtes Kleisterpapier von meiner Frühlingspost, sowie Ausschnitte aus einer Modezeitschrift aus dem Jahr 1954

Meine Frühlings-Sonder-Post sollte mittlerweile bei allen 6 Frauen angekommen sein und ich hoffe, dass ich Ihnen damit eine kleine Freude bereitet habe.

Ich bin gerade so was von genervt, bislang habe ich mit ganz viel Herzblut gebloggt, doch seit seit WordPress auf das neue Design umgestellt hat, brauche ich Stunden, wirklich Stunden für einen Post. Leser werden es im Blog es immer weniger, Instagram geht schnell, ist jedoch für mich so was wie ein coffee to go. Wie lange ich noch “zweigleisig” fahre, kann ich heute nicht sagen.

verlinkt zu:
Flower-Friday
Samtagsplausch