Kategorie-Archiv: Blumen

von Bienen und Blümchen

Im Mai gibt es in der Imkerei viel zu tun, die Frühjahrstracht ist in vollem Gange. Die Völker wollen neue Königinnen aufziehen und schwärmen. Der Honigraum wird aufgesetzt,  die ersten Drohnen schlüpfen und die Eiablage der Königin erreicht Ihren Höhepunkt, die Varroamilbe muss bekämpft werden.  Ich  wollte  gestern meinem Lieblingsimker beim Arbeiten über die Schulter schauen, jedoch wurde ich gleich in den ersten Minuten zwei Mal von den Bienen gestochen, so lies ich das  fotografieren sein und ging in den nahen Wald um Maiglöckchen zu pflücken.

Maiglöckchen habe ich im Wald leider nicht gefunden, jedoch wuchs auf einer Wiese am Waldsaum Knöllchen-Steinbrech, im vergangenen Jahr habe ich daraus  Kränzchen und Herzen gewunden.Im Garten musste ein Joghurtglas als Vase herhalten, als ich wieder zu Hause war, verschenkte ich den Blumenstrauß an die alte Dame, die unter mir wohnt, sie hatte gestern Geburtstag und ich weiß, sie liebt wilde Blumen und kann krankheitsbedingt selbst keine Blumen mehr pflücken.verlinkt zu:
Flower-Friday
Samstagsplausch
Naturdonnerstag

Tulpen

Gestern Abend bin ich im großen Supermarkt einkaufen gewesen und hatte vor dort einen Bund Tulpen zu kaufen, leider waren Tulpen schon ausverkauft, macht nichts dachte ich, hole ich sie mir halt im Baumarkt nebenan, doch auch dort gab es keine Tulpen, egal fahre ich halt zum anderen Supermarkt, das liegt auf dem Nachhauseweg, auch da Fehlanzeige, okay, laufe ich halt zum  A*di, der ist gleich um die Ecke. Dort gab es noch einen einzigen Bund Tulpen, leider waren  bei vier Stängeln die Blütenköpfe abgeknickt, ich fragte an der Kasse ob ich den Bund zum reduzierten Preis bekomme, “Nein, ich kann nichts reduzieren”, inzwischen war es 19:50 Uhr geworden, die Läden schließen hier spätestens um 20:00 Uhr, ich rannte über die Straße zu L*dl, dort hatten sie jede Menge Tulpen. Normalerweise kaufe ich Blumen tagsüber in einem der kleinen Blumenläden in der Innenstadt, dort gibt es gute Ware, bei Bedarf Beratung und gratis ein Lächeln der Verkäuferinnen, doch aus Gründen war mir das gestern nicht möglich. Heute morgen wand ich aus Moos ein Kränzchen, legte es auf den unteren Teller einer Etagere, auf den oberen Teller goß ich ein wenig Wasser und legte die gekürzten Tulpen lose darauf.Nachts werde ich  die Tulpen in ein wassergefülltes Kännchen stellen, leider kann man auf dem Foto die Aufschrift des Kännchens nicht gut lesen:

DO SMALL THINGS WITH GREAT LOVE


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Bunt ist die Welt, heutiges Thema: Tulpen & Co.
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Zitat im Bild
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Tell a story, heutiges Thema: Blumen

erste Osterdeko

Jetzt sieht man auch bei mir, dass es auf Ostern zugeht.
Aus Leinenstoff habe ich ein Ei gebaut.
Mit kopflosen Stecknadeln und kleinen schwarzen Perlen eine Hasen-Silhouette auf eine Leinwand gepinnt und
aus zwei Holzkugeln und Leinenstoff einen weiteren Hasen gebaut.
Das Stoff-Ei ist meinem Hirn entsprungen, die beiden anderen Sachen habe ich gnadenlos abgekupfert, und danke Kerstin und Gaby für die Inspiration.

Blumen habe ich heute keine, jedoch habe ich letzte Woche Zweige im Wald geschnitten, sie treiben frühlingsgrüne Blätter aus.

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Flower-Friday
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NiWiBo sucht den Osterhasen

Anemone

Jeder von uns hat ein bestimmtes Budget zur Verfügung und jedem von uns steht es frei, sein Geld so zu verwenden wie es für ihn richtig ist. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass meine Lebensqualität um ein vielfaches steigt, wenn ich mich mit Sachen umgebe, die ich wirklich mag, das heißt dann natürlich, dass ich mir etwas anderes nicht leisten kann und mir manches buchstäblich vom Mund abspare.Meine Möbel sind ein bunter Mix aus Seconhandware, Flohmarktfunden und hochwertigen Einzelstücken, die ich allesamt als Ausstellungsstücke oder bei Sonderverkäufen erworben habe.
Einen Riesenblumenstrauß kann ich mir derzeit nicht leisten, doch für eine einzelne Blüte reicht es allemal. Momentan erfreut mich eine Anemone.Die Betonschale mit den Holzkerzenständern und dem weißen Väschen habe ich auf meinem Eßtisch hin und her geschoben und aus verschiedenen Blickwinkeln abgelichtet, ich finde es faszinierend wie unterschiedlich die Wirkung dadurch ist.verlinkt zum Flower-Friday

Schneeglöckchen

Ich bin ein wenig traurig darüber, dass es bei uns in diesem Winter noch überhaupt nicht richtig geschneit hat. Es gab immer nur ein paar Stunden Chaos auf den Straßen und dann war die weiße Pracht auch schon wieder weg. Ich träume  von geschlossener Schneedecke, trockenen Straßen, blitzblauem Himmel, klarer, knackig kalter Luft und Sonnenschein, der die Schneekristalle zum funkeln bringt.  Weil es draußen keinen Winter gibt, habe ich in meinem Wohnzimmer eine Winterecke eingerichtet, dazu gehört unbedingt das Stoffbild, das meine Freundin R. vor vielen Jahren für mich genäht hat.Als Blumen kommen nur Schneeglöckchen in Frage, sehen sie nicht bezaubernd aus?
In der Draufsicht kann man erkennen, dass der Stein aus der Ostsee herzförmig ist.
Das Betonhäuschen mit dem Herz erinnert mich irgendwie an ein gewisses stilles Örtchen.
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Montagsherz

weiße Nelken

Nichtblogger haben keine Vorstellung davon, wie stressig es sein kann einen Post online zu stellen. Für den den Flower-Friday muss ich Blumen haben und diese sollen möglichst nett arrangiert sein, mit diesen zwei Punkten habe ich keine Probleme.
Was Probleme macht, ist es den richtigen Zeitpunkt für die Fotosession zu finden. Möchte ich nicht nur die Blumen zeigen, sondern auch wenig “drum herum”, dann muss auch das “drum herum” in Schuss sein. Und das kostet nun mal Zeit. Dann kommt das Leben dazwischen und das geht vor, immer.
Bis sich dann wieder ein Zeitfenster zum Fotografieren öffnet habe ich die Wahl: entweder bei schlechtem Licht Fotos machen, dann ist der Einsatz vom Stativ unerlässlich und das macht wieder Zusatzarbeit oder aber bis zum nächsten Tag warten, doch dann kann es sein, dass die Blumen bereits verwelkt sind oder die Wohnung schon nicht mehr fotogen ist.  Ein Wäscheständer mitten im Raum oder ein schlafender Teenager auf dem Sofa macht sich bei der Interieurfotografie halt nicht so gut.
Sind die Fotos auf der Speicherkarte, müssen sie erst noch ausgewählt, bearbeitet und hochgeladen werden. Es gibt Bloggerinnen, denen die Worte scheinbar wie von selbst aus den Fingern fließen, leider ist das bei mir mit nicht so. Ich tippe, lösche, tippe, lösche…
Irgendwann bin dann auch ich mit dem Text fertig, veröffentlichen und verlinken braucht wieder Zeit. Dann kann es sein, dass niemand den Post liest oder aber es lesen viele Menschen (es gibt Statistiken, die mir genau sagen wie viele Klicks es waren) und niemand hinterlässt ein paar nette Worte. Es soll mich hier niemand falsch verstehen, ich blogge nicht für die Statistik. Die Bloggerei bereichert mein Leben ungemein, die vielen Kontakte, die sich daraus ergeben haben sind unbezahlbar.
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Flower-Friday

Mohn

Als ich im Herbst 2015 meine derzeitige Wohnung erstmals besichtigte, hing im Treppenhaus direkt neben der Eingangstür ein Keilrahmenbild mit vier Mohnblumen. Ich nahm es als gutes Omen, denn ich bin Mutter von vier Söhnen und ich mag Mohnblumen sehr. Mittlerweile wohne ich seit 2 Jahren und mein jüngster Sohn seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 in dieser Wohnung und wir beide fühlen uns hier wohl.
Ich schaue mir die beiden Blüten immer wieder an und freue mich, wie sie sich Stück für Stück weiter entfalten.
Den Glücksklee hat mir die alte Dame, die unter mir wohnt, zum Neuen Jahr geschenkt, die Wachsblumen sind bereits 10 Tage alt. Auf dem Holztablett liegen außerdem noch  drei Klappersteine von der dänischen Insel Mön, einst ein Geschenk von Mano.  Geister wohnen in meiner Wohnung keine, die schemenhafte Gestalt bin ich, während ich den Globus auf den Schrank stelle.  Ich fand es ganz schön schwierig, das Geisterfoto zu machen, entweder bewegte ich mich zu schnell und war überhaupt nicht auf dem Foto zu sehen oder ich bewegte mich zu langsam und war zu deutlich zu erkennen. Ein Experiment, das Potenzial hat.
Kameraeinstellungen: Stativ, Zeitautomatik, Selbstauslöser nach 10 sec., Blendenzahl F 18, Belichtungszeit 0,62 sec.
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Flower-Friday

Nachtrag:
Die Mohnblüten habe ich am Montag gekauft,  richtig entfaltet haben sich die zarten Schönheiten bis heute, Sonntag, leider nicht, vielleicht haben sie auf dem Fußweg vom Blumenladen bis zu mir nach Hause zuviel Kälte abbekommen, macht nichts, ich habe mich dennoch an Ihnen erfreut.

…und weil weder die Klappersteine auf dem Tablett noch die Windlichter auf dem Schrank und sämtliche Vasen nicht als Solisten auftreten, sondern als Gruppe  wirken, verlinke ich den Post heute zu
Bunt ist die Welt, heutiges Thema: Gruppiert

Schreibplatz

Als ich meine Wohnung einrichtete war es mir wichtig einen eigenen Schreibplatz zu haben. Im Frühling konnte ich mir diesen Wunsch erfüllen, seitdem steht der kleine Schreibtisch mit den fünf Schubladen im Wohnzimmer direkt neben dem Sofa unter dem Fenster zum Balkon.
Ich wohne im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses und kann vom Balkonfenster aus direkt in die Kronen von einigen alten Bäumen schauen.  Sowohl das Fensterbrett als auch das Fenster selber gestalte ich je nach Lust, Laune und Jahreszeit immer wieder anders.
Herbstlicher Fensterschmuck, in der Abenddämmerung gegen das Licht fotografiert: angedrahtete Ahornblätter und Hagebutten, sowie eine Feder am Lederband. Einige Hagebutten haben sich gelöst und liegen nun auf Fensterbrett und Schreibtisch, ich werde sie später neu andrahten.
Ein einzelnes frisches  Blümchen, eine weiße Kosmea, hebt meine Stimmung während ich unangenehme Schreibarbeiten erledige, doch bevor ich beginne, trinke ich noch den frisch aufgebrühten Tee draußen auf dem Balkon, im Strandkorb, eingemummelt in warme Decken und Kissen.
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Flower-Friday
und
Lieblingsecke: Schreibtisch
und
Schöner Schreibtisch im Oktober

Herbstlich

Mir fällt es jedes Jahr schwer vom Sommer Abschied zu nehmen, habe ich mich jedoch daran gewöhnt, dass es Herbst ist,  finde ich es toll. Ich mag die Farben und das Licht. Zeit um es sich in den eigenen vier Wänden mit einer Kanne Tee gemütlich zu machen.Aus Mini-Hagebutten und Efeuranken habe ich einen Kranz gewunden und auf den unteren Teller einer Etagere gelegt, dazu mußte ich die Etagere erstmal auseinander schrauben. Auf dem oberen Teller finden ein paar Ahornblätter und Kastanien Platz.
Die Idee eine Etagere für Blumenschmuck zu verwenden,  habe ich in einem Katalog gesehen und sofort abgekupfert.
Das graue Tablett mit Fuchs, Pilz und Haselnüssen schmückt seit Wochen meinen Eßtisch, ich tausche immer nur die Zweige in der Vase aus, momentan sind es Berberitzen.
Puristisch: Ein paar Grashalme aus dem Wald und ein entblätterter Zweig mit roten Beeren vom Flussufer stehen in den Vasen auf dem Wohnzimmerschrank.
Die Kuscheldecke aus reiner Baumwolle ist ein Mitbringsel aus Dänemark, ich mag sie sehr.

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Flower-Friday