Archiv der Kategorie: Blumen

kreativer Wochenrückblick und Freitagsblumen

In meinen Gartenhausväschen steht derzeit am Flußufer gepflückter Lerchensporn,
Holztablett und Väschen sind von der Firma Räder (unbezahlte Werbung).

So ordentlich war mein Wohnzimmertisch nur für ein paar Minuten, denn ich bin derzeit im kreativen Schaffensrausch und brauche jede waagrechte Fläche zum Arbeiten.
Seit ich meine Frühlingspost versendet habe, ist der Druck weg und in mir ploppen ständig neue Ideen auf, die umgesetzt werden wollen. In der letzten Woche entstanden sechs verschiedene Leporellos, die ich als Frühlings-Sonderpost verschickt habe, Leporello 1 zeigte ich bereits bei der Papierliebe am Montag.

Leporello 2:
Stempelei auf Packpapier mit eingefärbten Maisstärkekleister
Vintagebriefmarke, Buchsschnipsel vom Flohmarkt

Leporello-Umschläge 1 und 2:
das feingeäderte Muster ist der Abdruck von meinem Daumenballen


Leporello 3:
Collage aus Kleisterpapierresten und Schnipsel aus einem alten Lexikon für die Schneckenhausliebhaberin.

Nicht nur für das Leporello / Klappkarte 4,
sondern für alle Stempeleien verwendete ich meine ersten drei selbstgeschnitzen Stempel und als Stempelkissen mit Maisstärkekleister und Zeichentusche getränkte Haushaltsschwämme

Leporello 5
Buchseite mit Frühlingsgedicht: Erst farblos gekleistert, trocknen lassen, dann hellgrün gekleistert, mehrere Tage trocknen lassen, Haushaltsschwamm mit farblosem Kleister getränkt, und damit Ast, Blatt und Blüte gestempelt, nach dem vollständigem Trocknen werden die Motive sichtbar.


Leporello 6:
aufgenähtes Kleisterpapier von meiner Frühlingspost, sowie Ausschnitte aus einer Modezeitschrift aus dem Jahr 1954

Meine Frühlings-Sonder-Post sollte mittlerweile bei allen 6 Frauen angekommen sein und ich hoffe, dass ich Ihnen damit eine kleine Freude bereitet habe.

Ich bin gerade so was von genervt, bislang habe ich mit ganz viel Herzblut gebloggt, doch seit seit WordPress auf das neue Design umgestellt hat, brauche ich Stunden, wirklich Stunden für einen Post. Leser werden es im Blog es immer weniger, Instagram geht schnell, ist jedoch für mich so was wie ein coffee to go. Wie lange ich noch “zweigleisig” fahre, kann ich heute nicht sagen.

verlinkt zu:
Flower-Friday
Samtagsplausch

Tulpen

In den letzen Tagen ist es bei uns frühlingshaft warm gewesen, ich hatte sogar schon den ersten Sonnenbrand, zu dieser Jahreszeit ist meine Gesichtshaut sehr empfindlich. Mit einem Bund Tulpen habe ich mir den Frühling auch in die Wohnung geholt.

Die knallige Farben der Tulpen macht einfach nur gute Laune.

Die zwiebelförmige Vase habe ich vor 3 Jahren gekauft und verwende sie nur für Frühblüher.

verlinkt zum Flowerfriday

Tangram-Fische aus Kleisterpapier und Schneeglöckchen

Fischmuster, ist das Monatsthema im Müllerin Art Studio.
Kleisterpapier ist das Thema der diesjährigen Frühlingspost auf dem Post-Kunst-Werk-Blog.
Ich habe am Mittwoch meine ersten Kleisterpapierversuche (mit selbstgekochtem Maisstärkekleister) gemacht und heute eine blaue Fischcollage geklebt, die Kleisterpapiere (alte Buchseiten) brauchten eine ganze Nacht um zu trocknen.

Als ich kürzlich die Postkarten mit Tangram-Herzen verschickte, war mir klar, dass ich auch Tangram-Fische machen werde.

Meine Tangram-Fisch-Collage passt farblich genau zu den kunstvollen Postkarten, die ich bekommen habe:

links von Karen
rechts von Ulrike.
Vielen herzlichen Dank an Euch beide, ich habe mich sehr gefreut.

Meine Fischcollage habe ich digital vermustert, mich erinnert das an eine Patchworkdecke.

Und weil die Schneeglöckchen auf der Bilderleiste nicht richtig zur Geltung kommen, habe ich sie fürs Foto auf den Balkon gestellt.

verlinkt zum Mustermittwoch, Thema: Fische
und zum Flower-Friday

Gartenhäuschen

Die Gartenhäuschen samt Holzteller habe ich mir von einem weihnachtlichen Geldgeschenk gekauft.

Der Spruch hatte es mir besonders angetan.

Weiße Blümchen würden mir in den weißen Häusern besser gefallen, doch momentan bin ich aufgrund einer starken Bänderdehnung auf Gehhilfen angewiesen und habe es nur zum nächstgelegenen Blumenladen geschafft, dort war die Auswahl recht übersichtlich.

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Tulpen, Torte, Kuchen und Pizza

Am Sonntag feierten wir mit Oma und Paten den 17. Geburtstag von meinem jüngsten Sohn nach.

Auf der Kaffeetafel stand eine Schoko-Sahne-Torte und ein Käsekuchen, ich versichere, beides hat sehr lecker geschmeckt. Das kann man leider von der Pizza nicht behaupten, die wir abends beim Italiener gegessen haben. Der Teig war so hart, dass wir es nicht geschafft haben die Pizza mit Messer und Gabel zu essen, sondern die Servicekraft gebeten haben die Pizza in der Küche in Stücke zu schneiden und dann die Stücke einfach in die Hand genommen haben. Wir waren uns einig, es war die schlechteste Pizza aller Zeiten. Als Gastgeberin habe ich mich zunächst geärgert, im Laufe des Abends bemerkten wir, dass die Gäste an den Nebentischen die gleichen Probleme wie wir hatten und fanden das ziemlich lustig. Dieses Geburtstagsessen werden wir sicherlich in Erinnerung behalten und immer wieder darüber lachen.

Meine regelmäßigen Leser haben schon gesehen, dass ein paar Stücke Käsekuchen mit auf eine traumhafte Schneewanderung durften.

Inzwischen sind die Tulpen noch ein Stück gewachsen und machen durch ihre knallige Farbe einfach gute Laune.

verlinkt zum Flower-Friday
und zum Samstagsplausch

Kreuzberg und Freitagsblümchen

Freitag morgen hatte ich einen auswärtigen Termin, auf dem Rückweg beschloss ich spontan einen Umweg zu fahren und einen Ausflug zum Kreuzberg, dem höchsten Berg (927m) der Bayerischen Rhön zu machen. Dort wurde ich mit einer wunderbaren Fernsicht belohnt. Zum ersten Mal in diesem Winter konnte ich durch tiefen Schnee stapfen, blöd, dass ich nicht passend gekleidet war. Eine ausgedehnte Winterwanderung im Jeans-Minirock, Strumpfhose und Stiefel macht nicht so richtig Freude.

Nachdem ich mich in der Klostergaststätte auf dem Kreuzberg gestärkt hatte, machte ich mich wieder auf dem Heimweg mit dem festen Vorsatz in den nächsten Tagen eine Winterwanderung in den Höhenlagen der Rhön einzuplanen.

Freitagsblümchen habe ich auch, leider konnte mir die Aushilfe im Blumenladen nicht sagen, wie die kleinen Schönheiten heißen. Mir gefallen sie sehr gut zu dem Betonuntersetzer mit dem Schneekristall.
Nachtrag: Laut Eva stehen bei mir heute Sterndolden im Väschen.

In der Gesamtansicht wird nochmal deutlich wie winzig die Blümchen sind.

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und zum Samstagsplausch

17

Vor zwei Tagen hatte mein jüngster Sohn Geburtstag. Bereits am frühen Morgen hatte ich den Tisch schön gedeckt und die 17 Kerzen auf der Geburtstagstorte angezündet.

Blumen durften natürlich auch nicht fehlen, ich habe mich für gefüllte weiße Tulpen entschieden.

Die Torte aßen wir erst am späten Nachmittag, denn mittwochs kommt mein Sohn erst nach der 10. Stunde von der Schule nach Hause und just am 9. Januar musste er eine Spanisch-Klausur schreiben.

Heute, Freitag, sind die Tulpen richtig schön aufgeblüht und von der Zitronen-Joghurt-Torte ist nur noch ein kleines Stückchen übrig. Diese Torte war eine meiner ersten Torten bei der ich statt Gelatine das pflanzliche Geliermittel Agar-Agar verwendet habe, geschmacklich stellten weder der Sohn noch ich einen Unterschied fest.

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Flower-Friday
Samstagsplausch

Weihnachtsstern

Mit Weihnachtssternen verbindet mich eine Hassliebe, denn schon als kleines Kind bekam ich regelmäßig von meiner Oma zum Geburtstag einen roten Weihnachtsstern mit grüner Papiermanschette.  An einem Geburtstag, da muss ich Anfang 30 gewesen sein,  hatte ich 10 rote Weihnachtssterne in unterschiedlichen Größen in der Wohnung herumstehen, da wurde es mir zu bunt und ich sagte all meinen Lieben, dass ich bitte niemals mehr rote Weihnachtssterne bekommen wolle. Mittlerweile gibt es Weihnachtssterne in vielen unterschiedlichen Farben und Größen und ich habe Frieden mit dieser Pflanze geschlossen.

Vor drei Wochen lud mich meine Freundin zu ihrem Geburtstag ein und als ich im Gartencenter das Schild las: “Weihnachtsterne 4,95 €, heute 3 Stück 10,00 €, kaufte ich 3 Stück, nein nicht in klassisch rot, sondern eine Neuzüchtung mit hübschen Farbverlauf,  zwei Stück für die Freundin (sie mag es, wenn in ihrem Esszimmer auf beiden Fensterbrettern identische Topfpflanzen stehen) und den dritten behielt ich für mich. So richtig wohl fühlt sich die Pflanze bei mir allerdings nicht, obwohl sie weder Zugluft ausgesetzt ist und ich penibel darauf achte, dass sie weder nasse Füsse bekommt noch austrocknet, wirft sie jeden Tag grüne Blätter ab.

Letzte Woche fiel dann unglücklicherweise meine Fotolampe mit dem kaputten Stativ  (als der Gefährte bei seinem letzten Besuch den Defekt bemerkte, reparierte er das Stativ von sich aus, was mich sehr gefreut hat) auf den Weihnachtsstern und knickte einen Ast um. Den abgebrochenen Ast stellte ich in ein Väschen und drapierte es zusammen mit einem Pinienzapfen von Korsika, Pilz, Stern und silbernen Schwein auf einer Baumscheibe, da steht er nun seit über einer Woche auf der Tischgruppe vor dem Sofa und sieht immer noch gut aus und den Tee in der Tasse habe ich mittlerweile ausgetrunken.
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wie immer freitags gibt es dort die schönsten Schnittblumen zu bewundern

Chrysanthemen

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich schon mal Chrysanthemen in der der Vase hatte, irgendwie sind das für mich Friedhofsblumen. Doch was will man machen, wenn das Angebot im  Blumenladen so übersichtlich ist. Auf Rosen, Gerbera oder Nelken hatte ich keine Lust, auf Amaryllis auch nicht, die sind mir für November  zu weihnachtlich.
Einen üppigen Blumenstrauß gibt mein  monatliches Budget nicht her, erfreuen kann ich mich auch an einer einzelnen Blüte und dafür reicht es allemal.

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herbstlich

Ich bewundere Helga, sie zeigt seit nunmehr fast 6 Jahren, Freitag für Freitag, fantasievoll arrangierte und immer toll fotografierte Blumen in der Vase. Soviel Disziplin hätte ich nicht.

Die blatt- und dornenlosen Zweige mit den roten Beeren habe ich heute Vormittag am nahen Flussufer geschnitten. Fuchs und Fliegenpilz vervollständigen meine herbstliche Blumendeko.
Mein Arrangement lies sich schlecht fotografieren, ich schob es auf dem Tisch hin und her, veränderte immer wieder die Blickrichtung und die Einstellungen der Kamera, zufrieden bin ich mit den Fotos dennoch nicht. Alle Bloggerinnen kennen das und Nichtblogger schütteln den Kopf welchen Aufwand frau für einen Post betreibt.
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