Kategorie-Archiv: Blumen

Weihnachtsstern

Mit Weihnachtssternen verbindet mich eine Hassliebe, denn schon als kleines Kind bekam ich regelmäßig von meiner Oma zum Geburtstag einen roten Weihnachtsstern mit grüner Papiermanschette.  An einem Geburtstag, da muss ich Anfang 30 gewesen sein,  hatte ich 10 rote Weihnachtssterne in unterschiedlichen Größen in der Wohnung herumstehen, da wurde es mir zu bunt und ich sagte all meinen Lieben, dass ich bitte niemals mehr rote Weihnachtssterne bekommen wolle. Mittlerweile gibt es Weihnachtssterne in vielen unterschiedlichen Farben und Größen und ich habe Frieden mit dieser Pflanze geschlossen.

Vor drei Wochen lud mich meine Freundin zu ihrem Geburtstag ein und als ich im Gartencenter das Schild las: “Weihnachtsterne 4,95 €, heute 3 Stück 10,00 €, kaufte ich 3 Stück, nein nicht in klassisch rot, sondern eine Neuzüchtung mit hübschen Farbverlauf,  zwei Stück für die Freundin (sie mag es, wenn in ihrem Esszimmer auf beiden Fensterbrettern identische Topfpflanzen stehen) und den dritten behielt ich für mich. So richtig wohl fühlt sich die Pflanze bei mir allerdings nicht, obwohl sie weder Zugluft ausgesetzt ist und ich penibel darauf achte, dass sie weder nasse Füsse bekommt noch austrocknet, wirft sie jeden Tag grüne Blätter ab.

Letzte Woche fiel dann unglücklicherweise meine Fotolampe mit dem kaputten Stativ  (als der Gefährte bei seinem letzten Besuch den Defekt bemerkte, reparierte er das Stativ von sich aus, was mich sehr gefreut hat) auf den Weihnachtsstern und knickte einen Ast um. Den abgebrochenen Ast stellte ich in ein Väschen und drapierte es zusammen mit einem Pinienzapfen von Korsika, Pilz, Stern und silbernen Schwein auf einer Baumscheibe, da steht er nun seit über einer Woche auf der Tischgruppe vor dem Sofa und sieht immer noch gut aus und den Tee in der Tasse habe ich mittlerweile ausgetrunken.
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wie immer freitags gibt es dort die schönsten Schnittblumen zu bewundern

Chrysanthemen

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich schon mal Chrysanthemen in der der Vase hatte, irgendwie sind das für mich Friedhofsblumen. Doch was will man machen, wenn das Angebot im  Blumenladen so übersichtlich ist. Auf Rosen, Gerbera oder Nelken hatte ich keine Lust, auf Amaryllis auch nicht, die sind mir für November  zu weihnachtlich.
Einen üppigen Blumenstrauß gibt mein  monatliches Budget nicht her, erfreuen kann ich mich auch an einer einzelnen Blüte und dafür reicht es allemal.

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herbstlich

Ich bewundere Helga, sie zeigt seit nunmehr fast 6 Jahren, Freitag für Freitag, fantasievoll arrangierte und immer toll fotografierte Blumen in der Vase. Soviel Disziplin hätte ich nicht.

Die blatt- und dornenlosen Zweige mit den roten Beeren habe ich heute Vormittag am nahen Flussufer geschnitten. Fuchs und Fliegenpilz vervollständigen meine herbstliche Blumendeko.
Mein Arrangement lies sich schlecht fotografieren, ich schob es auf dem Tisch hin und her, veränderte immer wieder die Blickrichtung und die Einstellungen der Kamera, zufrieden bin ich mit den Fotos dennoch nicht. Alle Bloggerinnen kennen das und Nichtblogger schütteln den Kopf welchen Aufwand frau für einen Post betreibt.
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von Bienen und Blümchen

Im Mai gibt es in der Imkerei viel zu tun, die Frühjahrstracht ist in vollem Gange. Die Völker wollen neue Königinnen aufziehen und schwärmen. Der Honigraum wird aufgesetzt,  die ersten Drohnen schlüpfen und die Eiablage der Königin erreicht Ihren Höhepunkt, die Varroamilbe muss bekämpft werden.  Ich  wollte  gestern meinem Lieblingsimker beim Arbeiten über die Schulter schauen, jedoch wurde ich gleich in den ersten Minuten zwei Mal von den Bienen gestochen, so lies ich das  fotografieren sein und ging in den nahen Wald um Maiglöckchen zu pflücken.

Maiglöckchen habe ich im Wald leider nicht gefunden, jedoch wuchs auf einer Wiese am Waldsaum Knöllchen-Steinbrech, im vergangenen Jahr habe ich daraus  Kränzchen und Herzen gewunden.Im Garten musste ein Joghurtglas als Vase herhalten, als ich wieder zu Hause war, verschenkte ich den Blumenstrauß an die alte Dame, die unter mir wohnt, sie hatte gestern Geburtstag und ich weiß, sie liebt wilde Blumen und kann krankheitsbedingt selbst keine Blumen mehr pflücken.verlinkt zu:
Flower-Friday
Samstagsplausch
Naturdonnerstag

Tulpen

Gestern Abend bin ich im großen Supermarkt einkaufen gewesen und hatte vor dort einen Bund Tulpen zu kaufen, leider waren Tulpen schon ausverkauft, macht nichts dachte ich, hole ich sie mir halt im Baumarkt nebenan, doch auch dort gab es keine Tulpen, egal fahre ich halt zum anderen Supermarkt, das liegt auf dem Nachhauseweg, auch da Fehlanzeige, okay, laufe ich halt zum  A*di, der ist gleich um die Ecke. Dort gab es noch einen einzigen Bund Tulpen, leider waren  bei vier Stängeln die Blütenköpfe abgeknickt, ich fragte an der Kasse ob ich den Bund zum reduzierten Preis bekomme, “Nein, ich kann nichts reduzieren”, inzwischen war es 19:50 Uhr geworden, die Läden schließen hier spätestens um 20:00 Uhr, ich rannte über die Straße zu L*dl, dort hatten sie jede Menge Tulpen. Normalerweise kaufe ich Blumen tagsüber in einem der kleinen Blumenläden in der Innenstadt, dort gibt es gute Ware, bei Bedarf Beratung und gratis ein Lächeln der Verkäuferinnen, doch aus Gründen war mir das gestern nicht möglich. Heute morgen wand ich aus Moos ein Kränzchen, legte es auf den unteren Teller einer Etagere, auf den oberen Teller goß ich ein wenig Wasser und legte die gekürzten Tulpen lose darauf.Nachts werde ich  die Tulpen in ein wassergefülltes Kännchen stellen, leider kann man auf dem Foto die Aufschrift des Kännchens nicht gut lesen:

DO SMALL THINGS WITH GREAT LOVE


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Bunt ist die Welt, heutiges Thema: Tulpen & Co.
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Zitat im Bild
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Tell a story, heutiges Thema: Blumen

erste Osterdeko

Jetzt sieht man auch bei mir, dass es auf Ostern zugeht.
Aus Leinenstoff habe ich ein Ei gebaut.
Mit kopflosen Stecknadeln und kleinen schwarzen Perlen eine Hasen-Silhouette auf eine Leinwand gepinnt und
aus zwei Holzkugeln und Leinenstoff einen weiteren Hasen gebaut.
Das Stoff-Ei ist meinem Hirn entsprungen, die beiden anderen Sachen habe ich gnadenlos abgekupfert, und danke Kerstin und Gaby für die Inspiration.

Blumen habe ich heute keine, jedoch habe ich letzte Woche Zweige im Wald geschnitten, sie treiben frühlingsgrüne Blätter aus.

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Flower-Friday
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NiWiBo sucht den Osterhasen

Anemone

Jeder von uns hat ein bestimmtes Budget zur Verfügung und jedem von uns steht es frei, sein Geld so zu verwenden wie es für ihn richtig ist. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass meine Lebensqualität um ein vielfaches steigt, wenn ich mich mit Sachen umgebe, die ich wirklich mag, das heißt dann natürlich, dass ich mir etwas anderes nicht leisten kann und mir manches buchstäblich vom Mund abspare.Meine Möbel sind ein bunter Mix aus Seconhandware, Flohmarktfunden und hochwertigen Einzelstücken, die ich allesamt als Ausstellungsstücke oder bei Sonderverkäufen erworben habe.
Einen Riesenblumenstrauß kann ich mir derzeit nicht leisten, doch für eine einzelne Blüte reicht es allemal. Momentan erfreut mich eine Anemone.Die Betonschale mit den Holzkerzenständern und dem weißen Väschen habe ich auf meinem Eßtisch hin und her geschoben und aus verschiedenen Blickwinkeln abgelichtet, ich finde es faszinierend wie unterschiedlich die Wirkung dadurch ist.verlinkt zum Flower-Friday

Schneeglöckchen

Ich bin ein wenig traurig darüber, dass es bei uns in diesem Winter noch überhaupt nicht richtig geschneit hat. Es gab immer nur ein paar Stunden Chaos auf den Straßen und dann war die weiße Pracht auch schon wieder weg. Ich träume  von geschlossener Schneedecke, trockenen Straßen, blitzblauem Himmel, klarer, knackig kalter Luft und Sonnenschein, der die Schneekristalle zum funkeln bringt.  Weil es draußen keinen Winter gibt, habe ich in meinem Wohnzimmer eine Winterecke eingerichtet, dazu gehört unbedingt das Stoffbild, das meine Freundin R. vor vielen Jahren für mich genäht hat.Als Blumen kommen nur Schneeglöckchen in Frage, sehen sie nicht bezaubernd aus?
In der Draufsicht kann man erkennen, dass der Stein aus der Ostsee herzförmig ist.
Das Betonhäuschen mit dem Herz erinnert mich irgendwie an ein gewisses stilles Örtchen.
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Montagsherz

weiße Nelken

Nichtblogger haben keine Vorstellung davon, wie stressig es sein kann einen Post online zu stellen. Für den den Flower-Friday muss ich Blumen haben und diese sollen möglichst nett arrangiert sein, mit diesen zwei Punkten habe ich keine Probleme.
Was Probleme macht, ist es den richtigen Zeitpunkt für die Fotosession zu finden. Möchte ich nicht nur die Blumen zeigen, sondern auch wenig “drum herum”, dann muss auch das “drum herum” in Schuss sein. Und das kostet nun mal Zeit. Dann kommt das Leben dazwischen und das geht vor, immer.
Bis sich dann wieder ein Zeitfenster zum Fotografieren öffnet habe ich die Wahl: entweder bei schlechtem Licht Fotos machen, dann ist der Einsatz vom Stativ unerlässlich und das macht wieder Zusatzarbeit oder aber bis zum nächsten Tag warten, doch dann kann es sein, dass die Blumen bereits verwelkt sind oder die Wohnung schon nicht mehr fotogen ist.  Ein Wäscheständer mitten im Raum oder ein schlafender Teenager auf dem Sofa macht sich bei der Interieurfotografie halt nicht so gut.
Sind die Fotos auf der Speicherkarte, müssen sie erst noch ausgewählt, bearbeitet und hochgeladen werden. Es gibt Bloggerinnen, denen die Worte scheinbar wie von selbst aus den Fingern fließen, leider ist das bei mir mit nicht so. Ich tippe, lösche, tippe, lösche…
Irgendwann bin dann auch ich mit dem Text fertig, veröffentlichen und verlinken braucht wieder Zeit. Dann kann es sein, dass niemand den Post liest oder aber es lesen viele Menschen (es gibt Statistiken, die mir genau sagen wie viele Klicks es waren) und niemand hinterlässt ein paar nette Worte. Es soll mich hier niemand falsch verstehen, ich blogge nicht für die Statistik. Die Bloggerei bereichert mein Leben ungemein, die vielen Kontakte, die sich daraus ergeben haben sind unbezahlbar.
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Flower-Friday

Mohn

Als ich im Herbst 2015 meine derzeitige Wohnung erstmals besichtigte, hing im Treppenhaus direkt neben der Eingangstür ein Keilrahmenbild mit vier Mohnblumen. Ich nahm es als gutes Omen, denn ich bin Mutter von vier Söhnen und ich mag Mohnblumen sehr. Mittlerweile wohne ich seit 2 Jahren und mein jüngster Sohn seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 in dieser Wohnung und wir beide fühlen uns hier wohl.
Ich schaue mir die beiden Blüten immer wieder an und freue mich, wie sie sich Stück für Stück weiter entfalten.
Den Glücksklee hat mir die alte Dame, die unter mir wohnt, zum Neuen Jahr geschenkt, die Wachsblumen sind bereits 10 Tage alt. Auf dem Holztablett liegen außerdem noch  drei Klappersteine von der dänischen Insel Mön, einst ein Geschenk von Mano.  Geister wohnen in meiner Wohnung keine, die schemenhafte Gestalt bin ich, während ich den Globus auf den Schrank stelle.  Ich fand es ganz schön schwierig, das Geisterfoto zu machen, entweder bewegte ich mich zu schnell und war überhaupt nicht auf dem Foto zu sehen oder ich bewegte mich zu langsam und war zu deutlich zu erkennen. Ein Experiment, das Potenzial hat.
Kameraeinstellungen: Stativ, Zeitautomatik, Selbstauslöser nach 10 sec., Blendenzahl F 18, Belichtungszeit 0,62 sec.
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Flower-Friday

Nachtrag:
Die Mohnblüten habe ich am Montag gekauft,  richtig entfaltet haben sich die zarten Schönheiten bis heute, Sonntag, leider nicht, vielleicht haben sie auf dem Fußweg vom Blumenladen bis zu mir nach Hause zuviel Kälte abbekommen, macht nichts, ich habe mich dennoch an Ihnen erfreut.

…und weil weder die Klappersteine auf dem Tablett noch die Windlichter auf dem Schrank und sämtliche Vasen nicht als Solisten auftreten, sondern als Gruppe  wirken, verlinke ich den Post heute zu
Bunt ist die Welt, heutiges Thema: Gruppiert