Archiv der Kategorie: Blumen

Jungfer im Grünen

Ich habe mich sehr gefreut, als ich im Blumenladen einen Bund Jungfer im Grünen, botanisch Nigella damascena, erspäht habe. Ich mag diese filigranen Gartenblumen so gerne. Das Bild im Hintergrund hat ein Freund vor einigen Jahren nach einem Zeitungsbericht über eine russische Geigerin gemalt. Als er es mir bei einem Besuch zeigte, rief ich aus: “Wow, die Frau gefällt mir, eine echte Powerfrau, die weiß, was sie will!” W. lächelte und überreichte mir das Bild mit den Worten: “Bei Dir ist es in guten Händen.” Witzigerweise werde ich oft angesprochen, ob das Bild ein Portrait von mir ist. In Tat haben die Powerfrau und ich einen ähnlichen Körperbau und eine ähnliche Gesichtsform, allerdings habe ich lange, glatte straßenköterfarbene Haare, ein paar Falten und seit kurzem leider auch paar Speckröllchen mehr als die Dame auf dem Gemälde.

Die Jungfer im Grünen war beim Fototografieren ein wenig zickig, macht nichts, ich sehe sie ja in echt und weiß, wie schön sie ist ;-).

Abends als die Sonne so schön ins Wohnzimmer geschienen hat, durfte die Jungfer nochmals an anderer Stelle posieren.

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Friday-Flowerday

Freundinnenfrühstück

Hört Ihr unser Lachen? Eine alte Freundin war über Nacht bei mir zu Besuch. Wir sind bis spät in die Nacht bei sommerlichen Temperaturen durchs Städtchen gebummelt, haben da und dort etwas getrunken, eine Kleinigkeit gegessen und über GESTERN, HEUTE und MORGEN geredet. Schön war es! Heute morgen ist meine Freundin nach dem gemeinsamen Frühstück wieder nach Hause gefahren.

Ich mag Blumen, die früher in jedem Bauerngarten zu finden waren und so habe ich sofort zugefriffen, als ich die Bartnelken im kleinen Blumenladen entdeckt habe und meine Gedanken sind zu meiner Oma gewandert. Zu Beginn meiner Bloggerzeit habe ich eine Homage an sie geschrieben und ein altes Foto von meiner Oma und meiner Mutter gezeigt.

Vielen Dank für Eure Genesungswünsche. Die Hexe ist wieder von dannen geflogen und ich verzichte gerne auf weitere Besuche von ihr.

There ‘ s nothing you can do that can’t be done, steht auf dem Holztablet von R*ä*der).
Über diesen Spruch haben meine Freundin und ich philosiert. Stimmt das? Gibt es wirklich nichts, was wir nicht tun können?

Für den schön gedeckten Frühstückstisch kann ich mir ein weiteres Feld auf dem Bingo abstreichen.

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Friday-Flowerday
Samstagsplausch
Bingo: Ein schön gedeckter Tisch bereitet Freude

Mini-Storchschnabel im Teelichtglas

Mitten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bin ich mit fürchterlichen Rückenschmerzen aufgewacht… HEXENSCHUSS!!! Schluss mit Lustig. Auch wenn man sich am liebsten den ganzen Tag im Bett verkrümeln möchte, hilft bei Hexenschuss, neben Schmerzmitteln, Dehnübungen, Wärme und temporärer Stufenlagerung, am besten Bewegung. Nun watschle ich ächzend im Schneckentempo durch die Gegend und bin dankbar, dass die Hexe mich Zuhause und nicht im Urlaub besucht hat.

Die hübschen, magentafarbenen Blüten des Ministorchschnabels sind nur 2,5 cm und das eckige Teelichtgläschen ist nur 4,5 x 4,5 cm groß, auf den Fotos wirken sie mangels Größenvergleich viel größer ;-).

Als Hintergrund für die Fotos dienten mir u. a. Gelliprintexperimente auf kyrillischen Buchseiten, die ich vor langer Zeit gemacht habe. (Gezeigt hier, hier, hier.)

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lila Wiesenblumen und Gräser

Heute morgen, kurz nach einem heftigen Gewitter, bin ich in den Saalewiesen spazieren gegangen und habe dort ein paar lila Blümchen und Gräser gepflückt. Bei uns sind lediglich einige Bäume entwurzelt worden und Äste herabgefallen. In Gedanken bin ich bei den Menschen, die in Gebieten leben, wo es heute heftige Unwetter gibt und hoffe inständig, dass es keine weiteren Todesfälle gibt. Es ist höchste Zeit, mehr für den Klimaschutz zu tun!

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Friday-Flowerday

Maiglöckchen und Rhabarberkuchen

Der Gemüsemann hatte Maiglöckchen dabei, sie sind zusammen mit Radieschen, Mairübchen, Salat und Rhabarbarer in meine Einkaufstasche gewandert. Die Maiglöcken habe ich kleine Väschen aufgeteilt, drei davon stehen in einer Betonschale, die vierte Vase hat es nicht mit aus Bild geschafft, da sie auf einer Bilderleiste steht.

Seit über 30 Jahren backe ich Rhabarberkuchen mit Kokosbaiserhaube nach einem Rezept meiner Freundin E. Leute ich sage Euch, ein Gedicht wenn das Baiser den Rhabarer küsst. Ein fast identisches Rezept habe ich hier gefunden. Vielen Dank an Maria – es schmeckt mir! Dieses Mal habe ich einen Minikuchen in einer 17er Form gebacken, ihr wisst schon, die Frühlingsrollen!

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Friday-Flowerday
Niwibo sucht Küchengeplauder
Samstagsplausch

Keukenhof und Flieder

In der Nacht von Freitag auf Samstag sind wir von einem Kurzurlaub aus den Niederlanden zurückgekommen. Ich wollte so gerne einmal die Tulpenblüte dort sehen. Selbstverständlich sind wir im Keukenhof gewesen, dort war es wunderschön, leider auch sehr überlaufen, meine Fotos täuschen, ich stelle nur Fotos ein, auf denen man keine Besucher erkennen kann. Mir hat der Mix von Blumen und Kunst sehr gut gefallen.

Bei unserer Unterkunft waren Fahrräder im Preis inbegriffen, so konnten wir nach unserem Besuch im Keukenhof auch zwischen den Tulpenfeldern herumradeln.

Erst wollte ich mir einen großen Bündel Tulpen mit nach Hause nehmen, bei den sommerlichen Temperaturen und einer Autofahrstrecke von ca. 600 km habe ich dann doch darauf verzichtet.

Den Post schreibe ich genau hier: Im Strandkorb auf meinem Balkon im 1. Stock, der Flieder duftet, das Vogelgezwitscher wird leider durch den Baulärm von nebenan überdeckt, da bauen die Nachbarn eine Scheune zu Wohnzwecken um.

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Samstagsplausch
Frühlingsglück
Naturdonnerstag

Obstblüten, Kuchenherz und Küchenhelfer

Mit einem Birkenzweig, Obstblüten und Vergissmeinnicht habe ich mir den Frühling in die Wohnung geholt.

Inzwischen sind meine Blümchen vom Studio (so nenne ich das ehemalige Kinderzimmer) ins Wohnzimmer gewandert. Auf dem Couchtisch wirken sie vollkommen anders.

Von der Geburtstagstorte hatte ich noch eine ganz dünne Scheibe Biskuit übrig, daraus habe ich ein kleines Schokosahneherz gemacht. Eine Premire, noch nie habe ich eine Torte nur für mich gemacht. Mit dem Verzehr der Torte ist sichergestellt, das sich mein Winterspeck in Frühlingsrollen verwandelt ;-).

Die Rosenform von Vemmina (unbeauftragte Werbung) haben mir meine Schwägerinnen vor über 20 Jahren zum Geburtstag geschenkt. Die Form entspricht einer 28er Tortenform, ich teile immer 16 Kuchenstücke ein, die meisten essen dann 2 Stücke Torte. Schneidet man die Torte in Viertel, erhält man 4 Herzen.

Mit einem handelsüblichen Sparschäler lassen sich ganz schnell Schokoflocken herstellen, besonders hübsch sehen sie aus Kinderschokolade aus, da haben die Flocken einen braunen Rand und sind innen weiß.

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Bingo: Küchenhelfer
Montagsherz

Heidelbeer-Schoko-Sahne-Joghurt-Torte, Inkalilien und eine Radpanne

Meine Mutter wurde am Ostermontag 83 Jahre alt und hatte ihre 3 Töchter mit Familien zum Feiern in eine Gaststätte eingeladen. Zu ihrer großen Freude, konnten bis auf meinen jüngsten Sohn, alle Enkel und Urenkel kommen. Für die Kaffeetafel habe ich eine Drip-Torte, also eine Torte mit herunterlaufenden Schokotropfen gebacken.

Heidelbeer-Sahne-Joghurt-Schokoladen-Torte

Ich verwende, wo es geht, Bio-Zutaten.

Biskuitboden:
150 g Zucker
1 Prise Salz
5 Eier
120 g Dinkelmehl Type 630
30 g Kakao

Zucker, Salz und ganze Eier schaumig rühren, bis sich die Masse schlängelt
Dinkelmehl und Kakao über die Schaummasse sieben und vorsichtig unterheben
Biskuitteig in die vorbereitete Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C
Ober- / Unterhitze ca. 35 Min backen
Jeder Backofen bäckt anders, daher unbedingt Stäbchenprobe!
 Den Biskuitboden am nächsten Tag in 2 Scheiben schneiden

Füllung:
500 g tiefgekühlte Heidelbeeren
100 g Zucker
1 Päckchen Tonka-Vanillezucker
22,5 g bzw. 1 ½ Beutel Agartine (pflanzliches Geliermittel)
500 g Naturjoghurt, Fettgehalt 3,8 %
500 g Schlagsahne

Heidelbeeren mit Zucker und Tonka-Vanillezucker in eine große Schüssel geben und
auftauen lassen
Sahne steifschlagen
Den entstandenen Heidelbeerzuckersaft in einen kleinen Kochtopf geben, Agartine
unterrühren und 2 Min. sprudelnd kochen lassen, anschließend über die
Heidelbeeren gießen und verrühren
Joghurt unterrühren, steifgeschlagene Sahne locker unterheben
Um die Biskuitscheiben einen Tortenring legen und mit der Heidelbeersahnejoghurtmasse füllen
Torte über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen

Garnitur:
100 ml Schlagsahne
150 g Milkaschokolade, zartherb oder darkmilk
10 g Butter
300 g Frische Heidelbeeren

Schokolade in kleine Stückchen hacken
Sahne in einem kleinen Kochtopf, erhitzen, bis sie einmal aufblubbert, von der
Herdplatte nehmen, zerkleinerte Schokolade und Butter zugeben, umrühren bis die
Schokolade aufgelöst ist, Masse etwas abkühlen lassen
Tortenring von der Torte lösen
mit einem Teelöffel die lauwarme Schokoladensahne zunächst auf den Rand der
Torte geben und Tropfen nach unten laufen lassen, anschließend die Schokosahne
auf der Oberfläche der Torte verteilen und die Heidelbeeren unregelmäßig verteilen
(Ich habe vor dem Garnieren 16 Stücke markiert, und die Heidelbeeren so aufgelegt,
dass beim Aufschneiden der Torte keine Heidelbeeren zerschnitten werden)

Am nächsten Tag habe ich zu Hause noch Torte gegessen, sie war dann schon ca. 150 km in meinem Auto herumgefahren. Es versteht sich von selber, dass ich für gute Kühlung gesorgt hatte.

Ich mag minmalistische Blumendeko, davon abgesehen würde mein monatliches Budget nicht für opulente Sträuße reichen.

Diese Woche habe ich mich für 2 Stängel Inkalilien entschieden.

Und weil ich die Blumenstiele zu kurz abgeschnitten habe, habe ich ein paar Steine zum Höhenausgleich in die Glasvase gelegt. Eine Vogelfeder und ein paar Schneckenhäuschen in einer kleinen Betonschale vervollständigen das Esemble.

Bei traumhaften Frühlingswetter machte ich am Mittwoch eine Radtour, dabei hatte ich wahnsinniges Glück: Kurz nach einer steilen Bergabfahrt blockierte plötzlich das Hinterrad, weil das Schaltauge abgerissen war und sich in den Speichen verhakt hatte. Wer hier schon länger liest, erinnert sich vielleicht daran, dass ich im Sommer 2012 einen Fahrradunfall hatte und dabei u. a. eine Schulterverletzung erlitt, die operiert wurde. Nach der OP hatte sich meine Schulter versteift und es war ein weiterer chirurgischer Eingriff nötig. Es hat MEHRERE JAHRE gedauert bis ich meine rechte Schulter wieder richtig nutzen konnte und schmerzfrei wurde. Seit diesem Unfall fährt die Angst immer mit.

Doch wie gesagt, dieses Mal hatte ich Glück. Ich habe das verhakte Schaltauge aus den Speichen entfernt, mein Rad in den nächsten Ort geschoben, dort auf einen Bekannten gewartet, der mich abholen und das Rad in die Werktstatt bringen sollte.

Am vereinbarten Treffpunkt wuchsen zauberhafte wilde Maßliebchen in der Wiese, so legte ich mich neben meinem Fahrrad ins Gras und lichtete einen Blütenkopf von ganz nahe ab.

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Krumme Weide, Osterglocken, Stoffei und Muscari

Heute nehme ich Euch mit in den Bad Kissinger Luitpoldpark, dort blühen derzeit große Horste von Osterglocken.

Für die Fotos habe ich mich bäuchlings auf meine mitgebrachte Isomatte ins Gras gelegt und die Kamera auf dem Stativ vor mir aufgebaut. Gerade als ich auf den Auslöser drücken wollte, kam eine ältere Dame, setzte sich auf den querliegenden Baumstamm und telefonierte seelenruhig. Ich wartete, und wartete… Sie schien mich nicht wahrzunehmen – obwohl ich direkt vor Ihrer Nase lag. Als ich sie freundlich darauf hinwies, dass ich gerade den Baum fotografiere und ob sie mit aufs Bild wolle, brummelte sie unflätige Worte in meine Richtung und zog von dannen.

Die alte Weide hat mich sehr beeindruckt.

Und dann kam die Sonne durch und malte Streifen in Regenbogenfarben.

Ein paar Muscari aus dem Garten stehen zusammen mit einem grünen Zweig im Glashafen neben meiner Friedenstaubenkarte.

Das puristische Ei habe ich vor ein paar Jahren aus ungebleichten Leinen gemacht.

Auf meinem Balkon sitzt ein Häschen inmitten einer üppigen blühenden Margarite.

Das Buch “Unser Leben auf dem Bergbauernhof” habe ich bei einer Verlosung auf dem Blog Amberlight-Label gewonnen, dort gibt es auch ein Interview von Maria Radziwon zu lesen. Maria schrieb viele Jahre auf ihrem Blog “Kreativberg” über Ihr Leben auf dem Bergbauernhof. Ich habe dort immer gerne gelesen und bei der Linkparty “Sonntagsfreude” mitgebacht. Beim Schmökern im Buch erinnerte ich mich an vieles was ich in Marias Blog gelesen hatte: Wie Maria und ihr Mann den renovierungsbedürftigen Bergbauernhof von Marias Großeltern übernommen haben, wie sie den Hof nach und nach bewohnbar machten, wie die kleine Familie mehr und mehr wuchs, wie die ersten Tiere auf den Hof kamen, wie sie begannen Landwirtschaft zu betreiben, immer mehr zu Selbstversorgern wurden und ihre Kinder selber unterrichteten. Gerade habe ich einen Podcast endeckt, in dem Maria von Ihrem Leben auf dem Bergbauernhof erzählt.

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Makramee-Blumenampeln, Eier aus Stoff und Draht, gelbe Tulpen

Der Eisenvogel scheint gleich loszuträllern, scheinbar gefallen ihm die dickenTulpen so gut wie mir.

Schlichte blau-gelbe österliche Deko auf der Bilderleiste: Forsythien, Eier aus Draht und Stoff, Kerzen.

Man könnte meinen ich hätte einen Werbevertrag mit der Firma R*ä*der: das Holztablet, das Notizbuch, die weiße Vase und die Kerzenhalter habe ich jedoch aus freien Stücken gekauft und selbst bezahlt, alle Teile waren schon sehr oft bei mir im Blog zu sehen.

Der Fensterblick stammt vom letzten Freitag, da hatte es geschneit, heute regnet es.

Am Balkonfenster habe ich ein selbstgeknüpftes Makramee-Gebamsel hängen, es lässt sich dort leider sehr schlecht fotografieren.

Damit das Blatt in Form bleibt, habe ich in die Blattrippe einen dicken Draht miteingeknüpft und das ganze Blatt mit viel extra strongem Haarspray eingesprüht.

Vielen Dank, liebe Astrid, über Deine Frühlingsgrüße habe ich mich sehr gefreut!

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