Archiv der Kategorie: Glücksmomente

Lemminge

Unser jüngster Sohn und ich haben heute Plätzchen gebacken, erst stach mein Sohn jede Menge Sternschnuppen, Kerzen und Tannenbäume aus, plötzlich fragte er: “Mama, darf ich ab jetzt nur noch Lemminge ausstechen?” Klar durfte er, die Lemminge von NICHTLUSTIG finden alle meine vier Söhne sehr lustig, die Ausstechform hat einer der großen Söhne vor einigen Jahren mitgebracht, seitdem werden bei uns hin und wieder Lemminge gebacken, nur so viele wie heute haben wir noch nie gemacht, bei 250 Stück habe ich das zählen aufgehört, aufs Photo schafften es nicht alle, denn ein Teil war bereits im Magen des dritten Sohnes, der heute wohlbehalten heimgekommen ist. Es ist so schön das  Lachen und  Necken der Geschwister zu hören, in den nächsten Tagen kommen auch die beiden älteren Söhne nach Hause. Momente, die immer seltener werden und auf die ich mich sehr freue.

DSC_0002Ich wollte den Lemmingen gerne noch Augen aus Korinthen verpassen, (eigentlich sehen die Korinthen eher wie Sonnenbrillen aus, siehe hier), doch der Sohn wünschte sich die Lemminge pur.DSC_0029Pur heißt auch, dass die Kekse nie eine Glasur bekommen, sondern nur einen Pinselstrich Eigelb, diese Plätzchen sind unsere Standardplätzchen, die ich zu allen möglichen Gelegenheiten backe, siehe hier, hier und hier,  eine echte Familientradition, schmecken tun sie immer, egal in welche Form sie bekommen.

DSC_0009Eine Riesenschüssel Plätzchen ist es geworden (über die Hälfte gefüllt mit Lemmingen), sie wird die Feiertage nicht überstehen, im Gegenteil ich werde sie verstecken müssen, denn diese einfachen Plätzchen sind immer die ersten, die leer gefuttert werden, erst dann kommen die anderen Plätzchen dran.
DSC_0001Ausstechen konnte der jüngste Sohn, trotz Gipsverband, er hat sich Donnerstag vor einer Woche den linken Unterarm gebrochen, ein glatter Bruch, das wird schnell wieder heilen. 
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Sonntagsfreuden

Sehnsucht nach Meer

habe ich fast immer. Ganz spontan konnte ich meine Sehnsucht stillen, ich stieg am Montag nach der Arbeit in einen Bus und wurde spätabends von einer mir sehr ans Herz gewachsenen Frau abgeholt.
DSC_0208Am nächsten Morgen wurde ich ganz liebevoll geweckt.

DSC_0215Am Mittwoch war es dann so weit:   
DSC_0221 Meer, Wind und Weite.
DSC_0222Während der Autofahrt regnete es, am Sehnsuchtsort angekommen, riss der Himmel auf.DSC_0244
DSC_0230Menschenleerer Strand – herrlich.DSC_0261_Den eigenen Weg finden.
DSC_0269Aus dem Rucksack gezaubert.
DSC_0246Eine ganz besondere Flugformation.
DSC_0251Den Fisch zurück ins Meer befördert und gehofft, dass er überlebt.
pageUnsere Schatten wurden länger wie wir selbst.

DSC_0278Danke, liebe Tally für alles.DSC_0243

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IN HEAVEN
Samstagskaffee

Nachtrag: Bis zu diesem Meer sind es von mir zu Hause 471 km,
wir spazieren auf der Ostseehalbinsel Priwall
Nachtrag: Die Reise fand über meinen 51. Geburtstag statt
Nachtrag: Im Sommer 2015 nochmals in der Lübecker Bucht: hier, hier, hier hier  hier hier

Neuer Lebensabschnitt

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Gestern wurde unser dritter Sohn 19 Jahre alt, heute hat er sich auf den Weg in die Hauptstadt gemacht um dort ein Studium zu beginnen. Sein WG-Zimmer ist nicht ganz so spartanisch ausgestattet, wie das Zimmer auf der Postkarte, das ich an seine Geburtstagsgeschenke gehängt hatte.

DSC_0273Gefreut hat es mich, dass unser ältester Sohn, der vor einer Woche von einer mehrwöchigen beruflichen Reise nach Malaysia zurückgekommen ist übers Wochenende daheim war und unser zweiter Sohn gestern  wohlbehalten von einer USA-Reise zurückgekommen ist. Wer weiß, wann wieder alle vier Söhne daheim sind? Es wird immer seltener werden, sind die Entfernungen von den Studienorten und der Arbeitsstelle des Ältesten zu uns nach Hause einfach zu groß.
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Traditionell schmücke ich am Geburtstag von E. den Tisch mit diesen Blümchen aus meinem Garten und backe Zitronenjoghurttorte das Rezept habe ich hier schon einmal gepostet.

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Als Vasen dienen mir eine leere Schnaps- und eine leere Kaffeemilchflasche,  beide habe ich mit grober Schnur umwickelt, so passen sie perfekt zu dem Glas, das Tally mir bei ihrem Stopp auf Weg in den Süden geschenkt hat.
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Und wieder hat mein Schutzengel auf mich aufgepasst.

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Am  Mittwoch, dem 10. September auf dem Heimweg von der Arbeit fuhr ich mit Tempo 100 im dichten fließenden Verkehr auf der rechten Fahrspur durch eine Autobahnbaustelle ohne Standspur als ich ein seltsames Geräusch wahrnahm, das ich zunächst nicht einordnen konnte, ich drosselte das Tempo soweit es möglich war und hielt Ausschau nach dem nächsten Parkplatz.  Beim Anhalten bestätigte sich mein Verdacht: der rechte Hinterreifen meines Autos war geplatzt.

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Blick in den Kofferraum:  Ersatzreifenpflicht, war einmal, weder ein Notrad noch ein Ersatzrad, na toll.  Glücklicherweise waren  es nur noch knapp 30 km bis nach Hause und 40 km bis zu unserer Werkstatt. Mein Mann war auf einer Weiterbildung 430 km  entfernt. Die Winterreifen sind im 100 km entfernten Elternhaus meines Mannes eingelagert. Anruf bei unserer Werkstatt, Ergebnis: Auch sie haben kein passendes Ersatzrad vorrätig. Anruf bei der Versicherung / Schutzbrief:  Kosten für Abschleppwagen werden übernommen. Wieder Anruf bei unserer Werkstatt, sie organisieren den Abschleppdienst. Ganz schnell und problemlos war der Abschleppdienst da und hat mich und das Fahrzeug zur Werkstatt gebracht.

IMG-20140910-WA0012Im Abschleppwagen wurden mir dann die Knie weich,  als der Dienstleister mir erklärte welch ein Glück ich gehabt hätte, dass das Fahrzeug nicht ausgebrochen war und ich wohlbehalten am Parkplatz angekommen bin.

Wendepunkt

Heute am 21. Juni ist Sommensonnenwende. Die Sonne erreicht auf der Nordhalbkugel der Erde ihren höchsten Stand über dem Horizont, als Folge haben wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres.
Für uns war bereits gestern einer der längsten Tage des Jahres: Morgens um 8:00 Uhr begannen die Abiturfeierlichenkeiten für unseren dritten Sohn mit einem festlichen Gottesdienst. Anschließend wurde der größte Abiturjahrgang – Doppeljahrgang G8/G9 –  seit Bestehen des Gymnasiums feierlich verabschiedet.
Der Schulleiter gratuliert unserem Sohn und überreicht ihm anschließend sein Abiturzeugnis, es verleiht unserem Sohn Flügel mit denen er bald das Elternhaus verlassen wird um ein Studium  zu beginnen.

Ich bin so stolz auf unseren Sohn, weil sein Name wiederholt im Kontext soziales Engagement genannt wurde.

Abends gab es einen rauschenden Abiball mit vielen Programmpunkten u. a. begeisterte die eigens formatierte Abiband, am Altsaxophon unser Sohn,  mit umgeschriebenen Liedern die Zuhörer. Gegen Mitternacht war es dann Zeit für die Eltern und Lehrer zu gehen, die Absolventen feierten bis in den Morgen.

 

Um fünf Uhr in der Frühe rief der Sohn an und bat mich ihn abzuholen, dabei entstanden meine heutigen Himmelsphotos.

 

Während ich in der Abizeitung (sie kam später in einem bundesweiten Wettbewerb unter die ersten 10 Plätze)  schmökere, trinke ich eine weitere Tasse Kaffee,  lasse die vergangenen Jahre Revue passieren und wünsche mir von ganzen Herzen, dass unser Sohn stets seine Wurzeln und meine Liebe zu ihm spüren wird.

sonntäglicher Nachtrag:

seit ein paar Stunden ist unser Sohn zusammen mit einer größeren Gruppe unterwegs  in südliche Gefilde um sich vom Stress der letzten Wochen zu erholen und um  mit seinen langjährigen Weggefährten das bestandene Abitur zu feiern. Für ihn wird es  der erste Flug in seinem Leben sein.

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IN HEAVEN
Samstagskaffee
Sonntagsfreuden

doppeltes Losglück

Am 6. Mai hat der Postmann bei mir zwei Mal geklingelt und mir gleich zwei Päckchen gebracht: In dem ersten Päckchen waren die beiden grauen Vasen. Ich habe sie bei einer Verlosung auf dem Blog Wohngeschichten gewonnen. Schaut Mal welche hübsche Karte Julia dazu gelegt hat. Das Päckchen war mit Masking-Tape wunderschön verziert und von außen bereits eine Augenweide.
Zunächst hatte ich Wintergerste und Margeriten in den Vasen und

später gemeinen Schneeball.
Liebe Julia, die Vasen gefallen mir sehr gut, nochmals vielen Dank dafür. 

Heute schicke ich die grauen Vasen gefüllt zum Flower-Friday.

Wie gesagt, der Postmann brachte mir noch ein zweites Päckchen, einen weitern Gewinn, dieses Mal habe ich bei Frau Libellein die “Wahnsinnseier” gewonnen.
Ich habe ehrlich im ganzen Leben noch nie so kunstvoll bemalte Eier gesehen wie diese, sie liegen nun in meinem häuslichen Büro, wo ich sie beim Arbeiten immer wieder bewundern kann – auch wenn Ostern längst vorbei ist.
Frau Libellein ist eine wahre Künstlerin, außer den Eiern hat sie mir mir noch zwei wunderschöne Postkarten geschickt, die sie erst genäht und dann hat drucken lassen. Die Postkarten kann man bei ihr auch kaufen.
Nicht mit aufs Photo haben es der Tee und die Bonbons geschafft, die auch noch in dem Päckchen waren. Liebe S. Du hast mir eine große Freude gemacht.

Nie wieder Schule!


In zwei Wochen hat unser dritter Sohn noch eine letzte mündliche Abiturprüfung, passend zum gefühlten Sommeranfang gibt es ab heute keinen Unterricht mehr.

Andere Photos der Woche gibt es bei Juli und Fee.

Standlaken von hier

Nachtrag:
Kommentar vom dritten Sohn: “Mama ich habe noch eine Prüfung, theoretisch ist es möglich, dass ich…..”
Das Handtuch hatte ich heute als Überraschung für ihn aufgehängt, jetzt liegt es in seinem Zimmer bis…
Wir sind Eltern von vier Söhnen, zwei haben Abitur, der erste hat sein Studium bereits beendet, der zweite ist mitten drin, der dritte: siehe oben,  der vierte ist das zweite Jahr auf dem Gymnasium.  Ja – ich bin stolz auf meine Söhne – nicht nur weil sie einen klaren Verstand haben, sondern weil sie sind wie sie sind.

BASIS-Lager und Blog-Jubiläum

Für ein knappes Dutzend Abiturienten war unser Haus drei  Tage und  Nächte lang das Basislager. Die ultimative Abizeitung wurde erstellt, Leiter der Mission: Unser dritter Sohn.

Lustig war es, ein ständiges Kommen und Gehen, Einige brachten Schlafsäcke mit und blieben die ganze Zeit bei uns, Andere kamen täglich und wieder Andere wurden nur dann und wann kurz gesehen.

Gekocht, gegrillt, gegessen, getrunken, gelacht und gefeiert wurde natürlich zwischen dem Zeitung schreiben auch.

Gut, dass ich die Tischdeko auf Glasteller gemacht hatte, denn sie wurde ständig hin und her geschoben um Platz für Töpfe, Pfannen und Schüsseln zu schaffen.

Am Dienstagabend öffnete ich nach dem Abendessen die Fenstertüren in unserer Wohnküche und genoss das Farbenspiel am Himmel.

Eßtisch, Buche massiv, geölt, auf 3 m verlängerbar
made by Ehemann

Ein Junge soll an einem Tag alleine drei Kannen Kaffee, also drei Liter Kaffee getrunken haben.

Unser 12jähriger Sohn buk an zwei Tagen ganz alleine Zebrakuchen für die hungrige Meute, beide Kuchen haben super geschmeckt und nicht ein Krümel ist davon übrig geblieben.

Bei mir flossen  ein paar Tränen der Rührung, als mir das Abizeitungsteam zum Dank für die Gastfreundschaft diesen wunderschönen Blumenstrauß schenkte. Es war mir eine Freude, dass sich die jungen Menschen bei uns so wohl gefühlt haben und die Abi-Zeitung ist auch fast fertig geworden und kann bald an die Druckerei geschickt werden.

Weil das heute zufällig mein 250. Post geworden ist, starte ich eine Verlosung

Vier  Menschen, die zu diesem Post bis zum 30. April 24:00 Uhr einen Kommentar hinterlassen, erhalten eine kleine Überraschung von mir. Gleichzeitig möchte ich hey magdus Projekt Nettigkeiten weiterführen, das ich bei *lini* kenngelernt habe.

So beschreibt hey magdu ihr Projekt:
Die ersten 3 Menschen, die mir einen Kommentar hinterlassen erhalten irgendwann dieses Kalenderjahr eine Überraschung von mir. Etwas Gebackenes, Gebasteltes, eine Postkarte oder irgendwas anderes Schönes… Auf jeden Fall etwas, das mit Liebe gemacht oder ausgewählt wurde. Wann die Überraschung kommt, steht noch nicht fest und wird auch nicht verraten. Nur, dass es dieses Jahr ankommt ist sicher.


Der kleine Haken? Diese 3 Leute müssen das gleiche Angebot in ihrem blog machen. So lasst uns 2014 nette Dinge tun, ohne ersichtlichen Grund, einfach weil’s schön ist und Spaß macht! 

Wer nur an meiner Jubiläumsverlosung teilnehmen möchte und nicht am Nettigkeitenprojekt vermerkt das bitte in seinem Kommentar – Für die Gewinnchanchen hat es keinen Einfluss.



Projekt Nettigkeiten, eine Idee von hey magdu
Blumen, Flower-Friday, eine Idee von Holunderbluetchen-Holly-Flower
Himmelsbilder sammelt die Raumfee
Samstagskaffee, eine Idee von Ninja

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Märzfreuden

Mein Lieblingssitzplatz in unserem Garten ist von März bis November der Strandkorb. Herrlich die Märzsonne genießen, Kaffee trinken, Kuchen essen, werkeln, lesen, kuscheln, dösen, Kraft für den Alltag tanken.

Ich bin so froh, dass ich vergangene Woche ausreichend Gelegenheit hatte bei dem frühlingshaften Wetter draußen zu sein, heute Morgen hat sich der Frühling bei uns wieder verabschiedet – es regnet in Strömen und es weht ein stürmischer Wind – und das wo wir letzten Sonntag extra ein großes Feuer – Hutzelfeuer – gemacht haben um den Winter zu verabschieden.

Der Qualm vom Hutzelfeuer zog Richtung Osten und verlieh dem wunderschönen Sonnenuntergang ein ganz besonderes Aussehen. Das zweite Sonnenuntergangsbild ist nur ein paar Meter weiter rechts aufgenommen und wirkt vollkommen anders.

Samstagskaffee, eine Idee von Ninja
Himmelsbilder, eine Idee der Raumfee
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Blaue Stunde am See

Am Sonntag auf dem Rückweg vom Märchenhaus trat ich genau in dem Moment  aus dem Wald wo die Sonne unterging. Mystische, geheimnisvolle Himmelsspiegelungen im See wurden mir beschert. Ich setze mich auf eine Bank und staunte. Der Zauber dauerte nur wenige Minuten. Ich fühlte mich reich beschenkt.

Andere Himmelsphotos gibt es IN HEAVEN bei der Raumfee
und meinen SAMSTAGSKAFFEE hier

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