Archiv der Kategorie: Kulinarisches

Mandelbiskuit

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Diese Woche hatte ich Besuch von einer alten Freundin, sie brachte mir eine Pfingstrose aus ihrem Garten mit, was habe ich mich gefreut: über die duftende Blume und über den Besuch sowieso.

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Meiner Freundin kredenzte ich eine gluten- und histaminfreie Torte zum selber bauen:P1020038

Zutaten für den Mandelbiskuit

60 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier Eier
60 g fein gemahlene Mandeln

So habe ich es gemacht:

ganze Eier mit Zucker und Salz so lange schaumig gerührt bis eine Creme entstanden ist
Mandeln mit dem Teigschaber vorsichtig untergehoben
Biskutmasse in eine Tortenform gegossen
im vorgeheizten Ofen bei 175 ° C, ca. 15 Min. gebacken
wie immer: jeder Ofen backt anders, Stäbchenprobe

den abgekühlten Tortenboden in Stücke geschnitten, mit Puderzucker überstäubt und mit einer Handvoll Kirschen und drei großen Aprikosen nett angerichtet.

dazu servierte ich 40 %igen Quark, getoppt mit Flower-Power, einer köstlichen Gewürz-Blüten-Zubereitung aus dem Hause Sonnentor

verlinkt mit Flower-Friday

Dattel-Mandel-Küchlein

IMG_20160516_143538518Vegan,  zuckerfrei, laktosefrei und oberlecker sind die Dattelküchlein im Glas, gebacken habe ich sie inzwischen drei Mal,  das letzte Mal glutenfrei, dennoch gibt es keine gescheite Photo von ihnen. An Pfingsten hatte ich Besuch, wir machten eine Radtour und picknickten unterwegs: Erst Schweizer Knäckebrot und dann die Küchlein.

So habe ich sie gemacht:

DSC_0012 Einen Eßlöffel goldenen Leinsamen ganz fein gemahlen (nicht irritieren lassen, auf dem Photo ist ein Teelöffel zu sehen) und 10 – 15 Min.  in 3 Eßlöffel Wasser eingeweicht und quellen lassenDSC_0014In der Zwischenzeit 6 Mini-Weckgläschen mit Kokosöl eingepinselt und Rhabarberstückchen bzw. Heidelbeeren eingefüllt
DSC_0018 Datteln und Mandeln in einem Arbeitsgang zerkleinert
DSC_0019das geht super mit diesem Gerät und dem Zubehör
DSC_0023den inzwischen aufgequollenen Leinsamen mit dem zimmerwarmen Kokosöl schaumig gerührt
DSC_0026 alle trockenen Zutaten vermischt, dann Mineralwasser zugegeben und alles schnell zu einem Teig vermischt, anschließend die Leinsamen-Kokosöl-Mischung (das dient als Ei-Ersatz) locker untergehoben
DSC_0027 den Teig mit Hilfe eines Eisportionierers und eines Trichters in die Gläser gefülltDSC_0028 im vorgeheizten Backofen bei  200 °C, ca. 20 Min. gebacken,
Stäbchenprobe!!! jeder Ofen backt anders!
die Küchlein mit Kokoschips bestreut und im ausgeschalteten Backofen stehen lassen, bis die Kokoschips Farbe bekommen haben

DSC_0041HeidelbeerenDSC_0044Rhabarber

Zutaten für 6 Mini-Portionen:

1 Eßlöffel goldener Leinsamen, fein gemahlen
3 Eßlöffel Wasser
50 g natives Kokosöl (wer nicht vegan backen will nimmt Butter)

150 g Heidelbeeren
150 g Rhabarber
Kokosöl zum Ausfetten der Gläser

50 g Mandeln
50 g Datteln
50 g glutenfreies Mehl, wer nicht glutenfrei backen muss nimmt Dinkel oder Weizenmehl
1 Prise Salz
1/2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
etwas abgeriebene Zitronenschale
ca. 50 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser

Kokoschips zum Bestreuen

oberlecker (aber dann nicht mehr vegan und laktosefrei) schmecken die Küchlein mit Schlagsahne und als Topping und besonderes Geschmackserlebnis abgeriebener
Tonkabohne.
Tja, am Donnerstagsfeiertag backte ich die Küchlein wieder, dabei schrottete ich meinen Küchenhelfer mit dem ich so zufrieden war, inzwischen habe ich reklamiert und hoffe auf Ersatz.

verlinkt zu Samstagsplausch

Mini-Kaiserguglhupf und Befindlichkeiten

DSC_0249Auf dem Blog Fliederbaum entdeckte ich das Rezept und die sehr interessante Geschichte um den Kaiserguglhupf. Ich habe ihn inzwischen 2 x Mal nachgebacken, allerdings nicht als großen Guglhupf, sondern ein halbes Rezept als Mini-Gugl. Weder der jüngste Sohn noch ich mögen Rosinen, die in einem klassischen Guglhupf drin sind,  einmal habe ich die Hälfte der Mini-Gugl mit getrockneten Aprikosen gefüllt, für den Ostersonntagskaffee bei meiner Mutter habe ich alle Guglhupfe ungefüllt gelassen.
DSC_0230Zutaten für 12 Mini-Kaiserguglhupfe

  • 250 g Mehl
  • 125 ml flüssige Sahne
  • 15 g frische Hefe
  • 75 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 3 Eigelb
  •  abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • etwas abgeriebene Muskatnuss
  • 1 Prise Salz
  • Messerspitze Kurkuma
  • evtl. Zimt
  • evtl. 10 getrocknete Aprikosen
  • Puderzucker zum BestäubenDSC_0232

so habe ich es gemacht:
die Sahne erwärmt, die zerbröckelte Hefe, einen Teelöffel Zucker und 2 Eßlöffel Mehl untergerührt, diesen Vorteig ca. 20 Min zugedeckt gehen lassen
Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale, Muskat und Kurkuma  schaumig gerührt, nach und nach die Eigelbe untergerührt
das restliche Mehl und den gegangen Vorteig unter die Schaummasse geknetet und den Teig in der Küchenmaschine so lange geknetet, bis er sich vom Schüsselrand gelöst und seidig geglänzt hat
den Teig zugedeckt gehen lassen, das dauert sehr lange, beim zweiten Mal backen habe ich den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen und am nächsten Morgen ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen bevor ich ihn weiterverarbeitet habe

DSC_0231 die Aprikosen mit etwas Wasser im Blitzhacker zu einer streichfähigen Masse zerkleinert
aus dem Teig  12 Kugeln geformt, mit einem Kochlöffelstiel in jede Kugel ein Loch gebohrt,  die Hälfte der Guglhupfe mit der Aprikosenmasse gefüllt

DSC_0234Ich hatte ein wenig zuviel Kurkuma erwischt, daher ist mein Teig quietschgelb.
Im Original wird die abgeriebene Schale einer Zitrone für die doppelte Teigmenge verwendet, uns hat das zitronige jedoch sehr gut geschmeckt.
DSC_0235Den Teig habe ich in der Form nochmals gehen lassen und anschließend das Blech in den kalten Backofen auf die untere Einschubleiste gestellt und bei 170 ° C, ca. 25 Min. backen lassen.
DSC_0238Am Palmsonntag aßen wir diese Mini-Gugl mit einer Portion Obstsalat

DSC_0247 Das hintere Stück ist mit Aprikosen gefüllt, das vordere Stück ist ungefüllt, uns haben beide Varianten sehr gut geschmeckt.

DSC_0243Mit ins  Bild geschmuggelt hat sich damals meine Handgelenksorthese, die ich seit Anfang März an der linken Hand trage, inzwischen haben die Schmerzen im Daumen nachgelassen, jedoch hat sich die Sehne im linken Unterarm entzündet und ich trage nun auch noch eine Ellenbogenbandage.

Und weil seit Ostern meine rechte Schulter stärker als gewöhnlich schmerzt, (2012 waren nach einem Fahrradunfall zwei operative Eingriffe an der Schulter nötig und ich war danach über10 Monate  arbeitsunfähig) schaute sich der Orthopäde auch die Schulter genauer an und  brachte mich bereits bei der Tastuntersuchung vor Schmerzen jaulend an die Zimmerdecke, also wurde neben dem Unterarm auch noch die rechte Schulter geröntgt: Kalkschulter rechts, Golfarm links.

Als konservative Maßnahmen bekam ich beim Orthopäden vergangene Woche 3 x Reizstrom auf die Schulter, demnächst werde ich für zu Hause ein Reizstrom-Leihgerät bekommen. Außerdem habe ich  weiterhin 2 x wöchtentlich Ergotherapie für Daumen und Golfarm, für die Schulter gibt es nun zusätzlich  2 x wöchtentlich Physiotherapie mit Wärme.

Vergangene Woche war ich außerdem 2 x beim Hausarzt (Infusionen und Spritzen wegen meiner meiner körperlichen Schwäche nach einem grippalen Infekt) zudem machten sich ein  HNO-Arzt und ein Zahnarzt auf die Suche nach versteckten Entzündungsherden, da mein Blut  erhöhte Rheumawerte aufweist.DSC_0251verlinkt zu
Samstagsplausch
Kaffeeklatsch bei Regina

Rote-Beete-Linsen-Pfanne

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DSC_0074 Portuklak oder auch Burzelkraut

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DSC_0066Kein Parmesan, sondernDSC_0069frisch geriebener Meerrettich
DSC_0076Würzmischung aus getrockneten  Zwiebelstücken, Basilikum, Orangenschalen ,Oregano, rosa Pfeffer, Rote Beete, Salz, Ringelblumen, SüßholzDSC_0080

Rote-Beete-Linsen-Pfanne

Zutaten für eine Person:

1 Portion rote gegarte Linsen vom Vortag
2 rote Beete (vorgegart gekauft)
Olivenöl
1 Teelöffel Tomatenmark
ca. 100  ml Wasser
Salz, Pfeffer, Kurkuma, Glücksgewürz
frisch geriebener Meerrettich
PortulakDSC_0057

so habe ich es gemacht:

Tomatenmark in Olivenöl leicht angeröstet, etwas am Pfannenboden ansetzen lassen, mit einem Schluck Wasser abgelöscht, das ganze wiederholt,  in Stückchen geschnittene rote Beete zugefügt, kurz angeschmort mit  etwas Wasser aufgegossen, aufkochen lassen,  Linsenbrei zugegeben, sanft ohne viel Rühren erwärmt mit Glücksgewürz, Salz, Pfeffer und Kurkuma abgeschmeckt, Portulak und frisch geriebenen Meerrettich übergestreut.

DSC_0050Dieses Gericht ist letzte Woche ganz zufällig entstanden, auf dem Rückweg vom Arzt kam ich an einem Gemüsestand vorbei, der “Gmüsmoo”  pries den Portulak als besonders lecker an – was ich nun auch bestätigen kann. Als ich den Meerrettich zu Hause ins Gemüsefach legen wollte, fielen mir die Rote Beete in die Hände, aus den Linsen sollten ursprünglich Bratlinge werden und diese würze ich gerne mit frisch geriebenen Meerrettich. Bei der Meerrettichwurzel schäle ich mit dem Sparschäler nur unten ein Stückchen Schale ab, reibe mit der Parmesanreibe die gewünschte Menge ab, wickle die Stange dann in Butterbrotpapier ein, im Gemüsefach des Kühlschranks hält sie sich so einige Wochen frisch. Beim Reiben sollte man möglichst nur durch den Mund atmen, denn die denn die ätherischen Öl reizen zu Tränen und lassen die Nase laufen. Meerrettich enthält u. a. sehr viel Vitamin C und stärkt die Abwehrkräfte.  In meiner Herkunftsfamile sagt man zum “Krea”  auch  “Rachenputzer”, die Schärfe von Meerrettich lässt nach je länger die Ernte zurückliegt. Geerntet wird Meerrettich ab September / Oktober, fortlaufend in allen Monaten, die ein “R” enthalten.

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Makro-Montag

Dattel-Mandel-Kekse

DSC_0124Bei uns war es gestern nachmittag zum ersten Mal richtig frühlingshaft warm, ich richtete mir auf dem Balkon ein kuscheliges Lager, nahm ein Buch mit nach draußen, mummelte mich in eine Decke und schlief sofort ein, fast zwei Stunden lang habe ich an  tief und fest geschlafen.
DSC_0129Nach dem Schlafen gab es eine große Portion geschnippeltes Obst, Erklältungstee und ein paar Kekse, das besondere an diesen Keksen ist, dass sie weder Zucker, Mehl noch Eier enthalten und auch nicht gebacken sondern lediglich getrocknet wurden.DSC_0139

Dattel-Mandel-Kekse:

100 g Datteln
100 g gemahlene Mandeln
1 Teelöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze Kurkuma
1 Prise Meersalz
DSC_0125so habe ich es gemacht:

alle Zutaten  zu einem glatten Teig verarbeitet, kirschgroße Kugeln geformt und diese dann platt gedrückt, auf das Gitter vom Dörautomat gelegt, mit einem Tuch abgedeckt, über Nacht an der Luft und am nächsten Tag im Dörrautomat getrocknet, immer wieder einmal probiert bis sie mir fest genug waren.

DSC_0134Am Nachmittag ist mein zweiter Sohn in die Türkei geflogen. Kurz nach Sonnenuntergang kam die Nachricht, dass er sicher gelandet ist  und dann fand ich mit einem Mal die  zartrosa schimmernden Kondensstreifen am Himmel wunderschön.DSC_0164verlinkt zu:

Samstagsplausch
IN HEAVEN

Nachtrag: Tassenuntersetzer made by Judika

Linsenbolognese

DSC_0060Ich werde hin und wieder gefragt, ob ich denn ordentlich esse, seitdem ich alleine wohne, die Frage kann ich ganz klar mit “ja” beantworten, ich koche jeden Tag für mich, das bin ich mir wert, oft sind es Gerichte, bei denen ich einzelne Komponenten am nächsten Tag in einem anderen Gericht weiterverwenden kann.  Ich probiere viel Neues aus, insbesonders vegane und vegarische Gerichte. Heute gab es bei mir Linsenbolognese mit Bulgur, das geht schnell und schmeckt superlecker. Ich habe heute gleich die doppelte Menge Linsen gekocht und den Sugo extra, denn für morgen habe ich Linsenbratlinge mit Tomatensugo vorgesehen, im Rezept steht es aber so wie ich es normalerweise koche.
DSC_0059Was da auf dem Teller zu sehen ist, ist natürlich nicht die ganze Portion, mir kam erst beim Essen der Gedanke, dass ich das Gericht fotografieren und das Rezept aufschreiben könnte, so habe ich das was noch im Topf drin war auf einem sauberen Teller angerichtet.
DSC_0056Linsenbolognese für 1 Person:

1/2 Karotte
1 Stückchen Sellerie
1/4 Stange Lauch
1 Eßlöffel Olivenöl
1 Teelöffel Tomatenmark
1 Prise brauner Zucker
350 g passierte Tomaten
ca. 100 – 200 ml Wasser
75 g rote Linsen
Salz, Pfeffer
ca. 1/2 Teelöffel Veggie Gemüse-Gewürz
(eine Mischung aus getrocknetem Oregano, Zwiebel, Paprika, Pfeffer, Majoran, Salz, Estragon, die ich auf dem Markt kaufe)
frische Petersilie und Basilikum
nach Belieben
1 Eßlöffel Schmand oder saure Sahne
Parmesan oder Feta

Zubereitung:

Gemüse ganz fein hacken, Olivenöl erhitzen, Gemüse, Tomatenmark und Zucker zugeben, unter Rühren anrösten, bis die Masse am Pfannenboden etwas ansetzt, einen Schluck Wasser zugeben, nochmals ansetzen lassen, wieder einen Schluck Wasser zugeben, ein drittes Mal ansetzen lassen, dabei das Rühren nicht vergessen, die entstehenden Röststoffe ergeben den herzhaften Geschmack, passierte Tomaten, Wasser, Linsen und  Kräutermischung unterrühren, aufkochen lassen und bei geringer Hitze ca. 20 Min. köcheln lassen, evtl. zwischendrin noch etwas Wasser nachgießen, die garen Linsen mit dem Kartoffelstampfer etwas zerdrücken,  mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit den frischen Kräutern und dem Schmand oder Käse anrichten, (hatte ich heute alles nicht da, außerdem versuche ich derzeit auf tierisches Eiweiß zu verzichten)

Als Beilage habe ich  heute Bulgur gegessen, es passen selbstverständlich auch Spaghetti dazu.DSC_0077

Beim Knipsen kam mir der Gedanke, dass ich das superschöne Salatbesteck, das der Postbote mir gestern gebracht hat dazulegen könnte. Das Salatbesteck hat Nica mit Nagellack bemalt und kürzlich auf ihrem wunderschönen Blog Basteln malen Kuchen backen  verlost. Über den Gewinn habe ich mich sehr gefreut. Nica ist wahnsinnig kreativ und überrascht mich immer wieder mit tollen Ideen und köstlichen Rezepten aus ihrer griechischen Heimat und sie macht supertolle Photos.
DSC_0076 Mein lädierter Daumen hat sich geweigert die Kamera länger zu halten, das Stativ wollte ich nicht aufbauen, sonst wäre mein Essen kalt geworden.

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Samstagsplausch

Quarkbällchen

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An einem der letzten Sonntage haben mein jüngster Sohn und ich Quarkbällchen gebacken.

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Zutaten :
2 Eier
50 g Zucker
125 g Quark 40 %
125 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
Zucker und Zimt zum Wenden

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So haben wir es gemacht:

Eier, Zucker und Quark miteinander verrührt
Mehl mit Backpulver und Salz vermischt
Mehlmischung nach und nach zur Quarkmasse gegeben
Spezialpfanne auf dem Herd bei mittlerer Temperatur erhitzt
Mulden der Pfanne mit Pflanzenmargarine  ausgepinselt
Teig eingefüllt,  von unten goldgelb backen lassen
Quarkbällchen mit einem Holzstäbchen gewendet
fertig backen lassen
auf Küchenkrepp abtropfen lassen
in Zimt-Zucker gewendet

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Quarkbällchen backen geht ganz fix, frisch aus der Pfanne schmecken sie wunderbar, die Menge  reicht für ca. 20 Stück, bei uns haben  die Quarkbällchen den Abend nicht erlebt,  dass ich dann ein wenig Bauchweh hatte, verschweige ich lieber

DSC_0132Mit der Pförtchen- oder auch Ochsenaugenpfanne braucht man nur wenig Fett zum Backen, sehr lecker schmecken auch Kugelkrapfen.

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Samstagsplausch
Kaffeeklatsch

himmlischer Apfel- und Birnenkuchen

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links: pikanter Birnenkuchen                                                       rechts: süßer Apfelkuchen

Ganz spontan backte ich heute  süßen Apfelkuchen und pikanten Birnenkuchen aus Quarkölteig, geschmeckt haben sie mir beide, den pikanten Kuchen kann ich mir auch gut zu einem Glas Weißwein vorstellen, der 13jährige Sohn probierte nur den Apfelkuchen und hätte sich statt Walnüssen gehobelte Mandeln darauf gewünscht.

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links süßer Apfelkuchen                                                   rechts pikanter Birnenkuchen

Quarkölteig:
300 g Mehl
1 Backpulver
1 Prise Salz
250 g 20 %iger Quark
5 Eßlöffel Sonnenblumenöl
6 Eßlöffel Milch

Belag:
ca. 100 g  Schmand
2 geschälte in dünne Scheibchen geschnittene Äpfel
2 ungeschälte in dünne Scheibchen geschnittene Birnen
ein paar Walnüsse
für den Apfelkuchen Zucker nach Geschmack
für den Birnenkuchen 125 g Weinkäse
1 Stückchen zerlassene Butter

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so habe ich es gemacht:
Mehl mit Backpulver gemischt, restliche Zutaten zufügt und mit den Knethaken der Küchenmaschine rasch zu einem glatten Teig verknetet (zu langes Kneten macht den Teig klebrig), Quarkölteig in zwei Hälften geteilt, jeweils zwischen 2 Lagen Dauerbackfolie dünn ausgerollt, die Teigplatte für den Apfelkuchen dünn mit Zucker bestreut, beide Teigplatten mit Schmand bestrichen, die Teigplatten mittig mit drei Reihen Apfel- bzw. Birnenscheibchen belegt, die äußeren Teigränder nach innen geklappt, die Teigplatten mit dem Backpapier nebeneinander auf das Backblech gelegt, den Birnenkuchen mit Weinkäsescheiben belegt, beide Kuchen mit Walnüssen bestreut,
bei 180 ° C Unter- Oberhitze ca. 35 Min backen lassen (so genau habe ich da nicht auf die Uhr geschaut)
dann die Kuchenränder mit zerlassener Butter bestrichen, im Ofen gelassen bis die Kuchen goldbraun gebacken und der Käse auf dem Birnenkuchen geschmolzen war DSC_0003Herrlich wie die Sonne durch die Küchenfenster hereinscheint und die fertigen Kuchen in goldenes Licht taucht
DSC_0018 Bei uns war es heute den ganzen Tag spätsommerlich warm und kein Wölkchen am Himmel zu sehen, ich verbrachte den Nachmittag mit kurzen Ärmeln und nackten Beinen im Garten, gegen 17:00 Uhr zogen Wolken auf und es kühlte merklich ab, faszinierend wie unterschiedlich der Himmel je nach Blickrichtung aussah:DSC_0024
DSC_0019verlinkt zu:
IN HEAVEN
Samstagsplausch

Klitschkuchen

DSC_0019Das Rezept mit dem lustigen Namen KLITSCHKUCHEN lernte ich auf Ghislanas Blog Jahreszeitenbriefe   kennen. Klitschkuchen ist herrlich altmodisch und einfach, genau deswegen lieben ihn große und kleine Kinder. Im Gegensatz zu Ghislana habe ich keinen Kuchen in der Form gemacht, sondern 6 Portionen in Mini-Weckgläsern.  Bei Ghislanas Variante bilden eingeweckte angedickte Kirschen die oberste Schicht, bei meiner sommerlichen Variante sind das pürierte Erdbeeren bzw. Stachelbeeren. Ich habe nur das halbe Rezept gemacht, der Einfachheit halber schreibe ich hier dennoch das ganze Rezept auf.

DSC_0006Zutaten für 12 Portionen Klitschkuchen
1 Päckchen Vanillepudding
1 Päckchen Schokoladenpudding
1 Liter Milch
80 g Zucker
1 Paket Zwieback
300 g pürierte Erdbeeren
300 g pürierte Stachelbeeren
Vanillezucker nach Geschmack

so habe ich es gemacht:
Früchte, gewaschen, geputzt, püriert, gesüßt
Zwieback grob zerkleinert
Vanillepudding und Schokoladenpudding gekocht
1/3 der Zwiebackstücke in die Portionsgläser gegeben
den heißen Schokoladenpudding darauf gelöffelt
1/3 der Zwiebackstücke auf den Schokoladenpudding gegeben
den heißen Vanillepudding darauf gelöffelt
1/3 der Zwiebackstücke auf den Vanillepudding gegeben
pürierte Erdbeeren bzw. Stachelbeeren auf den Vanillepudding gelöffelt
die Portionsgläschen mit dem Deckel verschlossen und für 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt

Die Zwiebäcke ziehen durch und werden weich, dadurch setzt sich das Dessert in den Gläschen noch ein wenig, der Klitschkuchen hat uns auch am nächsten Tag noch super geschmeckt.

Törtchen mit Stachel- und Erdbeeren

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Am Sonntag habe ich nicht nur Stachelbeerkuchen mit Kokosbaisser gebacken, sondern auch Beerentörtchen vorbereitet,  fertiggestellt und gegessen wurden sie gestern. DSC_0026
Zutaten für den Teig Sablè breton:
2 Eigelb
75 g Zucker
1 Prise Salz
100 g weiche Butter
40 g Mehl Type 405
85 g Mehl Type 550
1 1/2TL Backpulver
ausgekratzes Mark einer Vanilleschote

Zutaten das Topping:
100 g Erdbeeren
100 g Stachelbeeren
1 Blatt weiße Gelatine
1 Blatt rote Gelatine
Zucker nach Geschmack
1 Päckchen backfeste Vanillecreme
250 ml Milch

1 Becher Sahne
Bourbanvanillezucker nach Geschmack

Zutaten für die Garnierung:
Erd- und Stachelbeeren
Minzblättchen

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Weitere Verarbeitungstipps  für Beerentörtchen habe ich hier gezeigt.

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  • Die Teigherstellung erklärte ich bereits am Mittwoch,  Euch ist schon klar, dass ich gleich die doppelte Menge Teig gemacht habe, oder?
  • 6 Teigkugeln formen, etwas platt drücken, mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen
  • Nach dem Kühlen die Teigkugeln mit einem Holzstampfer in die Edelstahlringe drücken und im vorgeheizten Ofen bei 175 ° C ca. 17 – 20 Min backen lassen
  • Während die Böden im Ofen waren, habe ich das Topping gemacht, für mich kein Problem, denn ich besitze 12 Dessertringe, alle anderen müssen nun warten, bis die Böden fertig gebacken und erkaltet aus der Form gelöst sind.
  • eine Tortenplatte mit Dauerback- oder Frischhaltefolie beziehen
  • Puddingcreme nach Packungsvorschrift herstellen
  • Früchte, waschen, putzen, pürieren und nach Geschmack süßen
  • Gelatine nach Vorschrift einweichen, auflösen und unter das Fruchtpüree mischen

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  • Die Dessertringe wie gezeigt abwechselnd mit den drei Cremes befüllen:
    rot – gelb – grün – gelb – rot – gelb – grün…
    bzw. nur rot – gelb – rot… für den Nicht-Stachelbeeresser

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  • kleines Mahleur… somit waren es nur noch fünf…
  • Die befüllten Dessertringe entweder für einige Stunden in den Kühlschrank stellen oder wie ich es gemacht habe, einfrieren und die Törtchen am Tag des Verzehrs fertigstellen
  • die gefrorene Füllung antauen lassen und mit einem Messer vom Rand lösen
  • geschlagene, gesüßte Sahne auf das Topping geben
  • den Tortenboden auflegen
  • mit Hilfe der Teigkarte wenden und die Törtchen auf eine Platte setzen
  • mit Früchte und Minzblättchen verzierenDSC_0023

Dem Sohn Nr. 2 haben die Törtchen super geschmeckt, der Sohn Nr. 4 bekam ein Törtchen ohne die für ihn “nicht essbaren” Stachelbeeren,  der Rest der Familie war nicht daheim. Mich hat der künstliche Vanillegeschmack der  “backfesten Puddingcreme” gestört, mit Bourbonvanillepudding stelle ich mir die Törtchen köstlich vor und die Stachelbeeren steigen immer höher in meiner Gunst.

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