Archiv der Kategorie: Kulinarisches

Kartoffel-Apfel-Kuchen

Ich habe ein Kuchenrezept “umgestrickt”,  so dass es für meine vielfältigen Unverträglichkeiten passend ist. Den Kuchen habe ich mittlerweile einige Male gebacken und auch Besuchern angeboten, allen hat er geschmeckt und niemand  kam auf die Idee, dass in dem Kuchen kein Mehl  (müßte für mich glutenfrei sein) drin ist,  sondern Kartoffeln, er schmeckt mit und ohne Äpfel, ich kann mir statt Äpfel auch Kirschen aus dem Glas (ist bei mir wegen möglicher Konservierungsstoffe schwierig), auch 2 Eßlöffel  Kakao (vertrage ich nicht) im Teig kann ich mir vorstellen  oder Nüsse (geht bei mir nicht)  statt Mandeln. Super schmeckt mir ein Schlag (laktosefreie) Sahne dazu. …erst noch die Kerzen umstellen…
…passt…
Kartoffelkuchen mit Äpfeln:

100 g weiche Butter
50 g Zucker (Süßmäuler nehmen mehr)
5 Eier (beim nächsten Mal teste ich, ob auch 4 reichen)
1 Prise Salz
schaumig rühren
500 g Kartoffeln (am Vortag gekocht und durch die Kartoffelpresse gedrückt, bei frisch gekochten Kartoffeln, warten bis sie nur noch lauwarm sind)
100 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver (ich nehme Weinsteinbackpulver, das ist glutenfrei)
Zimt nach Belieben
unter die Schaummasse heben, den Teig in eine Kuchenform geben, entweder so belassen oder mit Äpfeln (ich hatte nur noch 2 Äpfel, die schnitt ich in hauchdünne Scheiben besser wären 3 – 4 gewesen) oder anderem Obst belegen.
bei 175 °C ca. 60 Minuten backen, Stäbchenprobe!

Ergibt in meiner Rosenform entweder 4 megagroße Herzen (das Herz liegt auf einem Speiseteller), 8 große oder 16 kleine Kuchenstücke.

Nachtrag: Meine Rosenform entspricht einer  28er Kuchenform

Einen anderen süßen Kartoffelkuchen, als Stern serviert, hier bei mir.

verlinkt zu:
Montagsherz

 

Süsser Kartoffelkuchen

Ich war verblüfft und zu Tränen gerührt, dass so viele Menschen aus dem Bloggerland wussten, dass ich am 9.12. Geburtstag hatte und bedanke mich  ganz herzlich für die Glückwünsche und Geschenke, ich habe mich sehr gefreut und fühle mich wertgeschätzt.Aufgrund meiner Glutenunverträglichkeit bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten. Der süße Kartoffelkuchen hat mich überrascht, ich wäre überhaupt nicht auf die Idee gekommen aus was er besteht. Ich habe einen quadratischen Kuchen gebacken, ihn in Rauten geschnitten und daraus Sterne gelegt, geschmeckt hat der Kuchen auch noch zwei Tage nach dem Backen.Zutaten:
500 g mehligkochende Kartoffeln (gegart gewogen)
4 Eier
150 g Zucker
1 Prise Salz
Abrieb und Saft von 1/2 Bio-Zitrone
1 EL Maisgrieß
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Kartoffeln garen, sofort 2 x durchpressen, über Nacht auskühlen lassen
ganze Eier mit  Zucker und Salz schaumig schlagen, bis die Masse sich schlängelt
Zitronensaft und -schale unterschlagen
Kartoffeln und Grieß vorsichtig unterheben
Masse  in einen Backrahmen 25 cm x 25 cm füllen
im vorgeheizten Backofen bei 175 ° C. ca. 75 Min. backen, Stäbchenprobe!
erkalteten Kuchen mit Puderzucker bestreuen

verlinkt zu
Samtagsplausch

Trudels Brot ohne Kneten

dsc_0123Mittlerweile vermisse ich den Geschmack von Roggenbrot, leider ist es wegen meiner Glutenunverträglichkeit tabu für mich. Nun habe ich das Brot ohne kneten aus Trudels glutenfreiem Kochbuch nachgebacken und bin ganz begeistert davon.
dsc_0125Als ich das fertige Brot aus dem Ofen holte, duftete die ganze Küche und ich konnte es nicht abwarten, bis das Brot ausgekühlt war, sondern habe es noch lauwarm angeschnitten.
dsc_0135Mit Butter bestrichen war das Brot ein Gedicht. Es hatte eine knackige Kruste und schmeckte fein säuerlich, fast wie ein Bauernbrot und das obwohl es ohne Sauerteig und nur mit 1/2 Teelöffel voll Trockenhefe gebacken wird. Gestern habe ich es bereits zum zweiten Mal gebacken, auch dieses Mal ist es mir gut gelungen und das beste daran: Ich vertrage das Brot beschwerdefrei, leider haben in den letzten Monaten  meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten zugenommen und ich reagiere auf immer mehr Lebenssmittel.
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Zutaten für Trudels Brot ohne Kneten:

350 g helles glutenfreies Brotmehl
150 g Buchweizenmehl
1 EL Traubenkernmehl
1 1/2 TL Salz
1/2 TL Trockenhefe
500 ml lauwarmes Wasser

Gewürzt habe ich mein Brot außerdem mit:

1 1/2 TL  ganzen Kümmel
1 Msp  gemahlen Anis
1/2 TL  gemahlenen Fenchel
1/2 TL gemahlenen Koriander

Trudel hat das Rezept in ihrem Kochbuch und  die Arbeitsschritte in ihrem Blog und so schön aufgeschrieben darum verzichte ich bei mir darauf. Als Mehl habe ich 350 g von  Trudels heller Mehlmischung verwendet:

Zutaten für Trudels helle Mehlmischung:

600 g Reismehl
250 g Kartoffelmehl
150 g Tapiokastärke (Sago)
2 TL Johannisbrotkernmehl
2 TL gemahlene Flohsamenschalen
1 TL Xanthan, das habe ich in den hiesigen Läden nicht gefunden und daher weggelassen.

Fürs Reismehl habe ich Naturreis und für die Tapiokastärke Sagoperlen portionsweise in der elektrischen Kaffeemühle fein gemahlen, das hat zwar eine ganze Weile gedauert, hat aber geklappt ohne dass die Mühle durchgebrannt ist.

Gerade eben habe ich auf Trudels Blog weitere hilfreiche Tipps für Mehlmischungen und Einkaufsquellen z. B. für Xanthan gefunden.

dsc_0142Gegessen habe ich das Brot letzten Sonntagnachmittag, da war es in meinem Strandkorb auf dem Balkon noch warm genug um mit Strickjacke zu sitzen, davon kann ich heute nur noch träumen.

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Buchweizen heiß und kalt

Ich werde immer gefragt, ob ich denn beim Essen nichts vermisse. Nein, ich vermisse nichts. Mein Bauchgefühl hat mir bereits vor Monaten gesagt, dass Brot, Nudeln, Wurst, Käse, rohes Gemüse und Salat nicht gut für mich sind. Seit ich von meiner Gluten- und Histaminunverträglichkeit  probiere ich viel Neues aus, das macht mir richtig Spaß. Und besser geht es mir auch. Am Mittwoch habe ich mit ganzen Buchweizenkörnern gekocht, die gibt es bei mir in Zukunft öfters.
DSC_0088Holzbesteck, made by Nica


Buchweizen mit Hähnbruststreifen und Radieschen

Zutaten:
150 g Bio- Buchweizen (= 2 Portionen)
300 ml Wasser
Salz

150 g Hähnchenbrust
1 Bund Radieschen
Bratöl
Ras el Hanout
(= orientalische Würzmischung aus Coriander, Kreuzkümmel, Cardamon, Zimt, Pfeffer, Anis, Curcuma, Paprika, Ingwer, Knoblauch, Nelken, Sternanis, Muskatnuss, Rosenblütenblätter, Schwarzkümmel, Lavendelblüten, Paradieskörner)
Salz, Pfeffer
Petersilie
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so habe ich es gemacht:

Buchweizen ins kalte leicht gesalzene Wasser gegeben, 10 Min. zugedeckt köcheln lassen, weitere 10 Min. in der Nachwärme ausquellen lassen

Hähnchenbrust in feine Scheiben geschnitten, Radieschen geputzt, gewaschen, geviertelt, das Fleisch im Öl angebraten und dann beiseite gestellt, die Radieschen bißfest gebraten, Fleisch wieder in die Pfanne gegeben, gut 1 /3 des gegarten Buchweizen dazu gerührt, mit Ras el Hanout, Salz, Pfeffer gewürzt, Petersilie darüber gestreut.

P1020300 Und weil ich so gerne Picknick mache, habe ich mir mein Abendessen  in eine kleine Kühltasche eingepackt und unterwegs verzehrt.
P1020306 Buchweizen mit Zucchini:

1 große Portion gegarter Buchweizen, siehe oben
2 kleine Zucchini
Olivenöl
getrocknete italienische  Kräuter
Salz, Pfeffer
so habe ich es gemacht:
Zucchini gewaschen,  in Stückchen geschnitten, in heißem Olivenöl angebraten, ein wenig Farbe bekommen lassen, mit getrockneten italienischen Kräutern, Salz, Pfeffer gewürzt, einen Schluck Wasser und den gegarten Buchweizen untergemengt, zugedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen.

P1020308neues, leichtes unzerbrechliches Geschirr  habe ich mir auch noch gegönnt, in stylischen Retro-Farben sowie einen Messer-Gabel-Löffel, so schön ich Picknick in Glas finde, machen sie den Rucksack immer so schwer und T*pperw*re kann ich nicht mehr sehen.

Buchweizenpfannkuchen

P1020152“Träume süss” ist in die Tischdecke eingewebt, das passt nicht so ganz zum Frühstück. Die Tischdecke ist aber keine Tischdecke sondern ein Bettlaken, ich habe es vor einiger Zeit auf dem Flohmarkt gekauft.  An dem Stand wurde noch mehr Haushaltswäsche und auch Unterwäsche angeboten, alles noch in der 50iger-Jahre-Originalverpackung  eingeschweißt. Vielleicht wollte die einstige Besitzerin  die feine Spitzenunterwäsche und auch die Laken für einen besonderen Moment aufbewahren, zu dem es nie gekommen war, ich werde es nie erfahren. Seit ich in der Stadt lebe, bin ich eine regelmäßige Flohmarktbesucherin geworden, die schwarze Blumenvase und auch das Teeservice sind ebenfalls Flohmarktfunde.
P1020150 Als ich die wunderschöne Pfingstrose für den den letzten Flower-Friday fotografiert habe, habe ich leider vergessen Wasser in die Vase einzufüllen, so war es mit ihrer Pracht schnell dahin, der laue Sommerwind hat die duftenden Blütenblätter abweht.
P1020155gefrühstückt habe ich:

Buchweizenpfannkuchen

Zutaten für 1 Portion:

125 g Bio Buchweizenmehl, von Natur aus glutenfrei
125 ml Wasser
125 ml Milch
Salz
1 Ei
Kokosöl zum Backen

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem Pfannkuchenteig verrühren und 30 Min. quellen lassen, Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und den Teig portionsweise in die Pfanne geben. Die Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun backen.

Bei mir wurden es 6  dünne Pfannkuchen, ich habe die Hälfte zum Frühstück gegessen und die anderen Hälfte erkaltet in Streifen geschnitten und am nächsten Tag als Suppeneinlage verwendet.

Picknick am See

P1020131Am Badesee ließen sich die tropischen Temperaturen der letzen Tage gut aushalten.P1020109Im Rucksack steckte immer eine kleine Kühltasche in der ich mir gluten- und histaminfreies Essen eingepackt hatte:
P1020101Hirse mit Brokkoli:

125 g Hirse =2 Portionen
250 ml Wasser
1/2 Brokkoli
Salz, Pfeffer, getrocknete oder frische italienische Kräuter nach Wahl
Olivenöl

Hirse in ein Haarsieb geben und gut abspülen, im Wasser zum Kochen bringen, 10 Min. köcheln lassen, weitere 10 Min. quellen lassen.
Brokkoli putzen, waschen und in Olivenöl anbraten, Deckel auf die Pfanne legen, Brokkoli bißfest garen lassen, kräftig mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken
Die Hälfte der Hirse für ein zweites Gericht in den Kühlschrank stellen, die andere Hälfte zusammen abwechselnd mit dem gegarten Brokkoli ins Glas schichtenP1020138

Hirsebratlinge

1 Portion gegarte Hirse (siehe obiges Rezept)
1 Ei
Salz, Pfeffer, Petersilie
Bratöl

alle Zutaten zu einem Teig vermischen, kleine Bratlinge formen, diese in neutralem Pflanzenöl goldbraun ausbraten

Ruccola-Quark-Dip:

125 g 40 %iger Quark
ca. 50 g Rucola
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Rucola putzen, waschen, im Mixer zusammen mit dem Olivenöl zerkleinern, in den Quark rühren, mit Salz und Pfeffer abschmeckenP1020106

Polenta mit Quark und Kirschen:

100 ml Maisgrieß = 2 Portionen
300 ml Wasser
Salz
125 g 40 %iger Quark
Zimt, Zucker

Wasser zum Kochen bringen, leicht salzen, Maisgrieß einrühren, unter Rühren aufkochen lassen, in der Nachwärme ca. 15 Min ausquellen lassen

Die Hälfte der Polenta in ein Glas füllen, Zimt, Zucker und Quark auf die Polenta geben, Kirschen in einem extra Gefäß einpacken

die andere Hälfte der Polenta in eine kleine eckige Auflaufform geben und für ein weiteres Gericht in den Kühlschrank stellen
P1020047 gebratene Polenta mit Aprikosen:

1 Portion ausgekühlte Polenta (siehe obiges Rezept)
Kokosöl
Tonkabohne
3 große Aprikosen

die Polenta in kleine Würfel schneiden, in Kokosöl goldbraun ausbraten, Aprikosen in Stücke schneiden, das Gericht  mit geriebener Tonkabohne überstreuen

Diese Polenta habe ich auf meinem Balkon genossen.

P1020119 Das Wasser hat derzeit traumhafte Temperaturen zu Schwimmen, leider wachsen die Algen explosionsartig und beginnen den Badespaß zu trüben.
Am späten Nachmittag wurde mein Schatten länger als ich selbst.

… und dann war der Kamera-Akku leer und ich habe den Sonnenuntergang bei einem Glas Wasser  genossen, Wein wäre mir lieber gewesen, den gab es auf der See-Terrasse nicht.

verlinkt zu
Samtagsplausch

Mandelbiskuit

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Diese Woche hatte ich Besuch von einer alten Freundin, sie brachte mir eine Pfingstrose aus ihrem Garten mit, was habe ich mich gefreut: über die duftende Blume und über den Besuch sowieso.

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Meiner Freundin kredenzte ich eine gluten- und histaminfreie Torte zum selber bauen:P1020038

Zutaten für den Mandelbiskuit

60 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier Eier
60 g fein gemahlene Mandeln

So habe ich es gemacht:

ganze Eier mit Zucker und Salz so lange schaumig gerührt bis eine Creme entstanden ist
Mandeln mit dem Teigschaber vorsichtig untergehoben
Biskutmasse in eine Tortenform gegossen
im vorgeheizten Ofen bei 175 ° C, ca. 15 Min. gebacken
wie immer: jeder Ofen backt anders, Stäbchenprobe

den abgekühlten Tortenboden in Stücke geschnitten, mit Puderzucker überstäubt und mit einer Handvoll Kirschen und drei großen Aprikosen nett angerichtet.

dazu servierte ich 40 %igen Quark, getoppt mit Flower-Power, einer köstlichen Gewürz-Blüten-Zubereitung aus dem Hause Sonnentor

verlinkt mit Flower-Friday

Dattel-Mandel-Küchlein

IMG_20160516_143538518Vegan,  zuckerfrei, laktosefrei und oberlecker sind die Dattelküchlein im Glas, gebacken habe ich sie inzwischen drei Mal,  das letzte Mal glutenfrei, dennoch gibt es keine gescheite Photo von ihnen. An Pfingsten hatte ich Besuch, wir machten eine Radtour und picknickten unterwegs: Erst Schweizer Knäckebrot und dann die Küchlein.

So habe ich sie gemacht:

DSC_0012 Einen Eßlöffel goldenen Leinsamen ganz fein gemahlen (nicht irritieren lassen, auf dem Photo ist ein Teelöffel zu sehen) und 10 – 15 Min.  in 3 Eßlöffel Wasser eingeweicht und quellen lassenDSC_0014In der Zwischenzeit 6 Mini-Weckgläschen mit Kokosöl eingepinselt und Rhabarberstückchen bzw. Heidelbeeren eingefüllt
DSC_0018 Datteln und Mandeln in einem Arbeitsgang zerkleinert
DSC_0019das geht super mit diesem Gerät und dem Zubehör
DSC_0023den inzwischen aufgequollenen Leinsamen mit dem zimmerwarmen Kokosöl schaumig gerührt
DSC_0026 alle trockenen Zutaten vermischt, dann Mineralwasser zugegeben und alles schnell zu einem Teig vermischt, anschließend die Leinsamen-Kokosöl-Mischung (das dient als Ei-Ersatz) locker untergehoben
DSC_0027 den Teig mit Hilfe eines Eisportionierers und eines Trichters in die Gläser gefülltDSC_0028 im vorgeheizten Backofen bei  200 °C, ca. 20 Min. gebacken,
Stäbchenprobe!!! jeder Ofen backt anders!
die Küchlein mit Kokoschips bestreut und im ausgeschalteten Backofen stehen lassen, bis die Kokoschips Farbe bekommen haben

DSC_0041HeidelbeerenDSC_0044Rhabarber

Zutaten für 6 Mini-Portionen:

1 Eßlöffel goldener Leinsamen, fein gemahlen
3 Eßlöffel Wasser
50 g natives Kokosöl (wer nicht vegan backen will nimmt Butter)

150 g Heidelbeeren
150 g Rhabarber
Kokosöl zum Ausfetten der Gläser

50 g Mandeln
50 g Datteln
50 g glutenfreies Mehl, wer nicht glutenfrei backen muss nimmt Dinkel oder Weizenmehl
1 Prise Salz
1/2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
etwas abgeriebene Zitronenschale
ca. 50 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser

Kokoschips zum Bestreuen

oberlecker (aber dann nicht mehr vegan und laktosefrei) schmecken die Küchlein mit Schlagsahne und als Topping und besonderes Geschmackserlebnis abgeriebener
Tonkabohne.
Tja, am Donnerstagsfeiertag backte ich die Küchlein wieder, dabei schrottete ich meinen Küchenhelfer mit dem ich so zufrieden war, inzwischen habe ich reklamiert und hoffe auf Ersatz.

verlinkt zu Samstagsplausch

Mini-Kaiserguglhupf und Befindlichkeiten

DSC_0249Auf dem Blog Fliederbaum entdeckte ich das Rezept und die sehr interessante Geschichte um den Kaiserguglhupf. Ich habe ihn inzwischen 2 x Mal nachgebacken, allerdings nicht als großen Guglhupf, sondern ein halbes Rezept als Mini-Gugl. Weder der jüngste Sohn noch ich mögen Rosinen, die in einem klassischen Guglhupf drin sind,  einmal habe ich die Hälfte der Mini-Gugl mit getrockneten Aprikosen gefüllt, für den Ostersonntagskaffee bei meiner Mutter habe ich alle Guglhupfe ungefüllt gelassen.
DSC_0230Zutaten für 12 Mini-Kaiserguglhupfe

  • 250 g Mehl
  • 125 ml flüssige Sahne
  • 15 g frische Hefe
  • 75 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 3 Eigelb
  •  abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • etwas abgeriebene Muskatnuss
  • 1 Prise Salz
  • Messerspitze Kurkuma
  • evtl. Zimt
  • evtl. 10 getrocknete Aprikosen
  • Puderzucker zum BestäubenDSC_0232

so habe ich es gemacht:
die Sahne erwärmt, die zerbröckelte Hefe, einen Teelöffel Zucker und 2 Eßlöffel Mehl untergerührt, diesen Vorteig ca. 20 Min zugedeckt gehen lassen
Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale, Muskat und Kurkuma  schaumig gerührt, nach und nach die Eigelbe untergerührt
das restliche Mehl und den gegangen Vorteig unter die Schaummasse geknetet und den Teig in der Küchenmaschine so lange geknetet, bis er sich vom Schüsselrand gelöst und seidig geglänzt hat
den Teig zugedeckt gehen lassen, das dauert sehr lange, beim zweiten Mal backen habe ich den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen und am nächsten Morgen ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen bevor ich ihn weiterverarbeitet habe

DSC_0231 die Aprikosen mit etwas Wasser im Blitzhacker zu einer streichfähigen Masse zerkleinert
aus dem Teig  12 Kugeln geformt, mit einem Kochlöffelstiel in jede Kugel ein Loch gebohrt,  die Hälfte der Guglhupfe mit der Aprikosenmasse gefüllt

DSC_0234Ich hatte ein wenig zuviel Kurkuma erwischt, daher ist mein Teig quietschgelb.
Im Original wird die abgeriebene Schale einer Zitrone für die doppelte Teigmenge verwendet, uns hat das zitronige jedoch sehr gut geschmeckt.
DSC_0235Den Teig habe ich in der Form nochmals gehen lassen und anschließend das Blech in den kalten Backofen auf die untere Einschubleiste gestellt und bei 170 ° C, ca. 25 Min. backen lassen.
DSC_0238Am Palmsonntag aßen wir diese Mini-Gugl mit einer Portion Obstsalat

DSC_0247 Das hintere Stück ist mit Aprikosen gefüllt, das vordere Stück ist ungefüllt, uns haben beide Varianten sehr gut geschmeckt.

DSC_0243Mit ins  Bild geschmuggelt hat sich damals meine Handgelenksorthese, die ich seit Anfang März an der linken Hand trage, inzwischen haben die Schmerzen im Daumen nachgelassen, jedoch hat sich die Sehne im linken Unterarm entzündet und ich trage nun auch noch eine Ellenbogenbandage.

Und weil seit Ostern meine rechte Schulter stärker als gewöhnlich schmerzt, (2012 waren nach einem Fahrradunfall zwei operative Eingriffe an der Schulter nötig und ich war danach über10 Monate  arbeitsunfähig) schaute sich der Orthopäde auch die Schulter genauer an und  brachte mich bereits bei der Tastuntersuchung vor Schmerzen jaulend an die Zimmerdecke, also wurde neben dem Unterarm auch noch die rechte Schulter geröntgt: Kalkschulter rechts, Golfarm links.

Als konservative Maßnahmen bekam ich beim Orthopäden vergangene Woche 3 x Reizstrom auf die Schulter, demnächst werde ich für zu Hause ein Reizstrom-Leihgerät bekommen. Außerdem habe ich  weiterhin 2 x wöchtentlich Ergotherapie für Daumen und Golfarm, für die Schulter gibt es nun zusätzlich  2 x wöchtentlich Physiotherapie mit Wärme.

Vergangene Woche war ich außerdem 2 x beim Hausarzt (Infusionen und Spritzen wegen meiner meiner körperlichen Schwäche nach einem grippalen Infekt) zudem machten sich ein  HNO-Arzt und ein Zahnarzt auf die Suche nach versteckten Entzündungsherden, da mein Blut  erhöhte Rheumawerte aufweist.DSC_0251verlinkt zu
Samstagsplausch
Kaffeeklatsch bei Regina

Rote-Beete-Linsen-Pfanne

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DSC_0074 Portuklak oder auch Burzelkraut

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DSC_0066Kein Parmesan, sondernDSC_0069frisch geriebener Meerrettich
DSC_0076Würzmischung aus getrockneten  Zwiebelstücken, Basilikum, Orangenschalen ,Oregano, rosa Pfeffer, Rote Beete, Salz, Ringelblumen, SüßholzDSC_0080

Rote-Beete-Linsen-Pfanne

Zutaten für eine Person:

1 Portion rote gegarte Linsen vom Vortag
2 rote Beete (vorgegart gekauft)
Olivenöl
1 Teelöffel Tomatenmark
ca. 100  ml Wasser
Salz, Pfeffer, Kurkuma, Glücksgewürz
frisch geriebener Meerrettich
PortulakDSC_0057

so habe ich es gemacht:

Tomatenmark in Olivenöl leicht angeröstet, etwas am Pfannenboden ansetzen lassen, mit einem Schluck Wasser abgelöscht, das ganze wiederholt,  in Stückchen geschnittene rote Beete zugefügt, kurz angeschmort mit  etwas Wasser aufgegossen, aufkochen lassen,  Linsenbrei zugegeben, sanft ohne viel Rühren erwärmt mit Glücksgewürz, Salz, Pfeffer und Kurkuma abgeschmeckt, Portulak und frisch geriebenen Meerrettich übergestreut.

DSC_0050Dieses Gericht ist letzte Woche ganz zufällig entstanden, auf dem Rückweg vom Arzt kam ich an einem Gemüsestand vorbei, der “Gmüsmoo”  pries den Portulak als besonders lecker an – was ich nun auch bestätigen kann. Als ich den Meerrettich zu Hause ins Gemüsefach legen wollte, fielen mir die Rote Beete in die Hände, aus den Linsen sollten ursprünglich Bratlinge werden und diese würze ich gerne mit frisch geriebenen Meerrettich. Bei der Meerrettichwurzel schäle ich mit dem Sparschäler nur unten ein Stückchen Schale ab, reibe mit der Parmesanreibe die gewünschte Menge ab, wickle die Stange dann in Butterbrotpapier ein, im Gemüsefach des Kühlschranks hält sie sich so einige Wochen frisch. Beim Reiben sollte man möglichst nur durch den Mund atmen, denn die denn die ätherischen Öl reizen zu Tränen und lassen die Nase laufen. Meerrettich enthält u. a. sehr viel Vitamin C und stärkt die Abwehrkräfte.  In meiner Herkunftsfamile sagt man zum “Krea”  auch  “Rachenputzer”, die Schärfe von Meerrettich lässt nach je länger die Ernte zurückliegt. Geerntet wird Meerrettich ab September / Oktober, fortlaufend in allen Monaten, die ein “R” enthalten.

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Makro-Montag