Archiv der Kategorie: Makro

Knopfkekse

Weihnachten brachte unser zweitgeborener Sohn ein Geschenk eines Freundes mit nach Hause: Drei helle untertassengroße Kekse in Knopfform. Die Knöpfe waren mit Schnur zusammengenäht“, ich war fasziniert, so etwas hatte ich noch nie gesehen. Sofort war klar, dass ich das auch ausprobieren muss. Kurz darauf begegneten mir im Bloggerland Schoko-Chilli-Knopf-Kekse.

k-DSC_0011Am 07. Januar legten der jüngste Sohn und ich einen Backtag ein: Es entstanden viele zweifarbige Herzen,  Knöpfe und natürlich wieder Lemminge und sonstiges Getier.
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Mit einem Kreisausstecher stach ich Kreise aus und drückte dann einen etwas kleineren Ausstecher für den Rand in den Teig. Die Knopflöcher bohrte ich mit einem Holzstäbchen in den Teig.
DSC_0031Als Teig nahm ich mein Allerweltsplätzchenrezept, einzige Abwandlung:
für den dunklen Teig statt 500 g  nur 460 g Mehl, dafür fügte ich 40 g Kakao dazu und für die Würze: Salz, Pfeffer und Chilli. k-DSC_0037Sie schmecken interessant: süß und würzig zugleich, sehr lecker zum Kaffee oder Tee.
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Die meisten Kekse sind längst verspeist, ich hatte ein paar zum Photographieren zur Seite gelegt, sie reichten heute gerade noch für ein einfaches Mandala.HerzausstecherDSC_0023Mit dieser Ausstechform entstanden die am Samstag gezeigten HerzkekseDSC_0024verlinkt zu:
Makro-Montag
Montags-Mandala

Zeig mir die Rosen

Am Samstag war ich ganz perplex, als ich entdeckte, dass meine Malerrose nochmals neue Knospen bekommen hat, dass sie auch tierische Bewunderer hat bemerkte ich erst auf den Photos.

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Die Malerrose Edgar Degas pflanzte ich im Frühjahr 2013, ich bin von ihrer Schönheit und der üppigen Blüte immer wieder aufs Neue begeistert.

DSC_0539Altweibersommer auf der Rose
versponnenDie Auflösung zu meinem Makrorätsel vom letzen Montag gab es hier.

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Gewusel

 

DSC_0101Ihr dürft raten was für ein Ding da zu sehen ist.
Die Auflösung gibt es am Mittwochabend, um das Raten ein wenig spannender zu machen, schalte ich auch die Kommentare erst am Mittwochabend frei.

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zur Auflösung bitte hier

Nadel und Faden

Als ich vor einiger Zeit das erste Mal Makro-Photos,  mit Mini-Menschen gesehen habe,  z. B. auf dem Blog Die Krümelmonster AG oder bei miniverse blieb mir der Mund vor Staunen offen und mir war klar,  dass ich irgendwann auch einmal Alltagsszenarien mit Miniaturfiguren nachstellen werde, nur das wann das sein wird war mir damals nicht klar.

Voilà heute zeige ich zwei winzige Herren bei der Arbeit:

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Ein echtes Eldorado für Makrophotographie ist das Miniaturwunderland in Hamburg.

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Modellfiguren von hier.

Zündholz

Seit kurzem bin ich Besitzerin eines Makro-Objektivs und taste mich langsam an die richtigen Einstellungen von Kamera, Objektiv und Stativ heran, das ist gar nicht so einfach, doch irgendwann werde auch ich soweit sein, dass ich lebendige Dinge richtig in Szene setzen kann, bis es soweit ist dienen mir Alltagsgegenstände als Fotomodelle, bei den gestrigen Versuchen waren es Zündhölzer.

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Faszinierende Makro-Aufnahmen gibt es bei Steffis Makro-Montag,  durch sie bin ich überhaupt erst auf die Idee gekommen mich mit der Makro-Fotografie zu beschäftigen.

Torte für mich

Zu meinem Fest lies ich mir alle Kuchen und Torten mitbringen, verdient hätte es jedes Backwerk gezeigt zu werden, geschmeckt hat auch alles vorzüglich. Herausheben möchte ich die Torte meiner Schwägerin D., D. ist gelernte Konditorin, übt den Beruf jedoch nicht aus. Auf die Einladungskarten hatte ich geschrieben, dass ich mir Geld wünsche  für einen Rosenbogen und für ein Makroobjektiv.

DSC_0198Wir sind in Bezug auf Torten verwöhnt, weil D. sich zu besonderen Anlässen als Überraschung etwas besonders einfallen lässt.  Für mich hat sie einen meiner Herzenswünsche visualisiert, ich habe mich sehr darüber gefreut. Die Motive hat D. aus mit Lebensmittelfarbe gefärbte Schokolade und Marzipan gemacht.

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Die beiden ersten Photos stammen nicht von mir, ich habe an dem Tag nichts fotografiert, sondern nur die Wertschätzung durch meine Gäste genossen.DSC_0350

 

Bis auf die Kamera ist alles längst verspeist, diese lag bevor sie mir als Modell für erste Versuche in der Makro-Fotografie diente noch im Kühlschrank.

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Es ist für mich gar nicht so einfach das Objektiv richtig zu bedienen und Fotos zu bekommen, die mir gefallen. Ich werde mir die Zeit nehmen fotografieren zu lernen, in meinem eigenem Tempo.

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Jetzt mache ich Pause und knabbere mein Modell an, denn dafür hat es D. gemacht, zum Essen, nicht zum Angucken.

Nachtrag:
Die neueste Recherche ergab, dass meine Schwägerin die Digi-Cam nicht selbst gemacht, hat, sie ist von hier. Die anderen Motive der Torte sind jedoch handmade bei D. Ich kenne niemanden, der so schöne Torten macht wie sie.

Mohnprinzessin

Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.
erst dann, wenn ich’s nicht mehr spüren kann,
weiß ich, es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät.
Ich wollte nie erwachsen sein
Songtext von Peter Maffay

Spielen kleine Mädchen heute noch mit Blumen? Flechten sie Kränzchen? Basteln sie aus Maiskolben Puppen? Träumen sie davon eine Prinzessin in einem roten Kleid zu sein?

Ich tue es manchmal. Ich spiele. Ich träume.

So auch heute abend.

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Makro-Montag
Monday-Mandala
Achtsamkeit

Rhabarber trifft Beeren und Früchte

An der Längsseite unseres Grundstücks haben wir eine Hecke mit vielen unterschiedlichen Sträuchern gepflanzt.  Zwischen blühenden Sträuchern wachsen auch Sträucher die essbare Beeren tragen, einer davon ist die “Aronia melancocarpa”  zu deutsch “Schwarze Apfelbeere“. Im vergangenen Herbst konnten die ersten Früchte geerntet werden. Die erbsengroßen schwarzen Beeren können wie Rosinen getrocknet oder zu Säften, Gelees und Marmeladen verkocht werden, vom Rohverzehr wird abgeraten, sie schmecken mir roh auch nicht. Teilweise gilt die Aronia als Heilpflanze weil sie reich an sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen ist. 250 g Apfelbeeren wanderten bei uns in die Tiefkühltruhe und wurden dort mehr oder weniger vergessen.

Schaut man die unreifen Früchte genauer an, erklärt sich auch warum sie Apfelbeeren heißen, sie sehen wie kleine grüne Äpfelchen aus. Zum Größenvergleich legte ich eine 1-Cent-Münze daneben.

Unser Aronia-Strauch ist 1 1/2 Jahre alt und inzwischen ca. 170 cm hoch.

Wie ich kürzlich am Marmelade kochen war erinnerte sich mein Mann an die Apfelbeeren,  ich verkochte sie mit gleichen Anteilen Himbeeren und Rhabarber, geschmacklich treten sie in dieser Kombination  nicht sonderlich hervor, jedoch färben sie die Marmelade dunkler. In der Lebensmittelindustrie wird die Aronia wegen ihres dauerhaften dunkelroten Farbstoffs  u. a. in Fruchtjoghurt gemischt. 
Verarbeitet habe ich insgesamt 3 kg Rhabarber.  Im Gegensatz zum Vorjahr verwendete ich ausschließlich Gelierzucker 3:1, also immer 3 Teile Frucht und 1 Teil Zucker, durch den größeren Fruchtanteil schmeckt die Marmelade noch fruchtiger, sollte jedoch unbedingt dunkel gelagert werden, weil sie sonst schnell ihre appetitliche Farbe verliert – hätte ich das mit der dauerhaften Färbung früher gelesen hätte ich die Aronia beeren unter alle roten Marmeladen gemischt.

Der Rhabarber stammt aus dem eigenen Garten, gleich draußen schnitt ich die Blätter ab und “spielte” erst ein wenig mit ihnen, bevor ich mich ans Marmelade kochen machte. Geschält habe ich nur die dicksten Stangen, bei den dünneren blieb die Schale dran. 

Aufs Photo schafften es nicht alle Gläser, denn einige sind bereits von uns leer gegessen (z. B. hier und hier) andere verschenkt. Zum Verschenken peppe ich die Gläser gerne mit besonderen Labels auf,  für den Eigengebrauch tun es einfache Etiketten. Weil es mich beim Gläser spülen immer nervt wenn der Kleber von den Etiketten nicht abgeht probierte ich etwas neues aus: die  Papierschildchen in Milch legen und so angefeuchtet auf die Gläser drücken, es hält super und beim Spülen lösen sich die Etiketten kinderleicht ab.

Voilà, meine diesjährigen Rhabarber-Kreationen: 

Aprikosen-Rhabarber-Vanille
500 g Aprikosen
500 g Rhabarber
330 g Gelierzucker 3:1
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote

Himbeeren-Heidelbeeren-Rhabarber-Banane-Vanille
300 g TK-Himbeeren
300 g TK-Heidelbeeren
150 g Rhabarber
150 g Banane
300 g Gelierzucker 3:1
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote

Aronia-Himbeeren-Rhabarber

250 g Aroniabeeren
250 g Rhabarber
250 g TK-Himbeeren
250 g Gelierzucker
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote

Himbeeren-Rhabarber-Vanille
500 g TK-Himbeeren
500 g Rhabarber
330 g Gelierzucker 3:1
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote

Erdbeeren-Rhabarber
500 g Erdbeeren
500 g Rhabarber
330 g Gelierzucker 3:1
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote

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Makro-Montag
my Monday mhhhhh