Archiv der Kategorie: selbstgemacht

Blumenherz

Ein Blumenherz zu winden ist nicht schwer, so mache ich es:
Ich biege einen Metallreifen in Herzform.
Umwickle das Drahtherz mit Stoffstreifen.
Pflücke Wiesenblumen, z. B. Günsel und Knöllchensteinbrech,  und bündle sie mit Silberdraht  zu kleinen Sträußchen, vielleicht 15 oder 17 Stück.
Wickle die Blumensträußchen mit Silberdraht auf den vorgefertigen Rohling. Wenn das Herz fertig ist, zupfe ich es noch etwas in Form.Hänge das Herz an Ort und Stelle an einen alten Baum.
Zuhause lege ich das Herz in eine flache Schale und fülle etwas Wasser in die Schale, das Wasser tausche ich täglich aus. Gewickelt habe ich das Herz am Donnerstag, das Foto auf der Schale stammt vom Sonntag, die Blumen sehen noch richtig frisch aus. Der blaue Günsel der weiße Knöllchensteinbrech wachsen im Wasser weiter und richten sich auf,  das Herz sieht dadurch voluminöser aus. Nach dem gleichen Prinzip winde ich auch Blumenkränzchen.

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Blumenkränzchen

Am Samstag kam bei uns der Frühling zurück, ich war den ganzen Tag draußen und habe die Zeit mit UNWICHTIGEN Dingen wie Blumen pflücken und Blumenkränzchen winden verbracht.
Fürs Foto liegen meine Kränzchen auf Leinen, in echt liegen sie auf wassergefüllten Tellern.
Mir zaubern die Kränzchen und die vor dem Rasenmäher geretteten Gänseblümchen beim bloßen Anschauen ein Lächeln auf die Lippen.
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Sonntagsglück
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Geburtstagskarte

Eine meiner engsten Freundinnen hatte vergangene Woche Geburtstag, für sie habe ich eine Karte gebastelt.
So habe ich es gemacht:

Aus einem ausrangierten Gesangsbuch (nicht meins, sondern von einer Haushaltsauflösung) und aus Seidenpapier eine Schneeglöckchenblüte ausgeschnitten. Die Papiervorlage lmit dem aufgedruckten Schneeglöckchen auf ein Stück Leinenstoff gelegt, mit der Nähmaschine erst die Konturen von Stil und Blatt mit grünem Garn nachgenäht,  dann die Papierblüte mit weißem Garn festgenäht.
Den Leinenstoff auf eine rote Karte genäht, die Papiervorlage vorsichtig  vom Leinenstoff abgerissen und die Blütenblätter vom Schneeglöckchen aufgefächert.

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Papier-Schneeglöckchen

Als kleines Mitbringsel für meine Freundin habe ich papierne Schneeglöckchen gebastelt.
Für jedes Schneeglöckchen habe ich 5 Blätter aus einem ausrangierten katholischen Gebets- und Gesangbuch übereinander gelegt und die Blütenform ausgeschnitten, anschließend pro Schneeglöckchen 2 Blätter weißes Reispapier zwischen die Notenblätter gelegt,
alle 7 Blätter mit der Nähmaschine zusammengenäht.
Die Seiten aufgefächert  und alle fünf Schneeglöckchen an ein Stück Treibholz gebunden. Meine Freundin hat sich sehr gefreut und die Papier-Schneeglöckchen gleich an ein Fenster gehängt.anderes papiernes frühlingshaftes Gebaumel hier und hier bei mir.

Nachtrag:
Das Gotteslob stammte von einer Bekannten, die den Hausstand ihrer Mutter auflösen mußte, in deren Haushalt befand sich u. a. ein riesiger Stapel Gebets- und Gesangsbücher, die Bekannte stellte diese dem Frauenkreis zur Verfügung, wir bastelten damals Engel  aus den Buchseiten für die Seniorenweihnachtsfeier in der Gemeinde.

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Rauten und Blümchen

In einer schlaflosen Nacht ist eine Geburtstagskarte entstanden:
So habe ich sie gemacht:
Erst legte ich unter ein weißes dünnes Blatt Papier im Postkartenformat ein Stück grobkörniges Schleifpapier
Dann spitzte ich grüne und gelbe Holzmalstifte, beförderte die Farbstückchen mit Hilfe eines Pinsels auf das Blatt Papier und verrieb die Farbe mit einem Wattebausch solange, bis die Struktur vom Schleifpapier durchgedrückt war, Frottage nennt man diese Technik, ich habe sie mit Wachsmalkreide auch schon auf Stoff angewendet.
das eingefärbte Papier nähte ich mit der Nähmaschine auf eine Briefkarte
dann nähte ich mehrere aus Buchseiten (die Reste von den Papierkugeln) und rotem Reispapier ausgestanzte Papierblümchen  mit der Nähmaschine auf die KarteAnschließend experimentierte ich mit der Frottage-Technik weiter:
Die Rauten vom Plastiknetzchen wurden nur auf Pergamentpapier (Butterbrotpapier) sichtbar, bei normalem Schreibpapier, kam die Struktur nicht so gut heraus
 Für eine zweite Karte brauchte ich einen Umschlag:
Die Rauten vom Farbabstreichgitter haben sich perfekt durchgedrückt

verlinkt zum Mustermittwoch, Thema Rauten-Muster

Geschenkbox

Es gab mal wieder einen runden Geburtstag zu feieren. Und wieder einmal habe ich diese Karte gebastelt und mit dem passenden Gedicht versehen.Außerdem habe ich Nicas Idee aufgegriffen und Holzlöffel mit Nagellack angepinselt und damit sie noch ein wenig edler aussehen, Lederbändchen angeknüpft.

Dann habe ich aus ganz dickem Garn einen Schlauch gestrickt und über eine kleine mit Wasser gefüllte Glasflasche gezogen, wie von selbst formte sich eine Vase und ich steckte eine Blume hinein.
Dann packte ich eine Mandarinenkiste mit dem Blumenpapier und Paketschnur ein, legte zwei hübsche Geschirrhandtücher, die Holzlöffel, die gestrickte Vase und die Karte hinein.

Andere Geschenkboxen von mir: hier, hier,  hier
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Mittwochs mag ich
Crealope

Papierkugeln

Aus kyrillisch bedruckten Buchseiten bastelte ich Papierkugeln.
so habe ich es gemacht:

Mit einem  Motivstanzer  Kreise mit einem Durchmesser von 5 cm ausgestanzt,  jeweils 4 Kreise übereinander gelegt und mit der Nähmaschine mittig zusammengenäht, anschließend mit einem Blümchen-Motiv-Stanzer die Mitte herausgestanzt. Es war ein wenig tricky, genau die Mitte der Kreise zu finden, der Blümchen-Motiv-Stanzer schaffte  höchstens 4 doppelt gelegte Buchseiten, dünneres Papier,  wäre vorteilhafter gewesen, dann wären die Kugeln plastischer geworden, so wie z. B. meine Papier-Eier.
Die Papierkugeln hängte ich an einen Zweig und stellte die Vase aufs Fensterbrett. Durch die aufsteigende Heizungsluft tanzen die Kugeln ständig, das ist sehr meditativ zum Anschauen, fotografieren lassen sie sich da jedoch nicht.

Fürs Photo stellte ich die Vase auf den Eßtisch und räumte während die Kamera auf dem Stativ bereits am auslösen war, störendes im Hintergrund auf Seite.

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Buch falten

Immer öfter sehe ich dekorative Objekte, die aus Büchern gefaltet sind. Zum Einstieg habe ich die allereinfachste Art gewählt und ein Buch einer Rolle gefaltet. Wenn ich wollte, könnte ich das Buch auch nochmal lesen, denn die Seiten werden nicht geklebt oder geschnitten, sondern nur in der Mitte gefaltet.Das Falten fand ich richtig meditativ und werde mich demnächst an eine aufwändigere Variante wagen, Anleitungen findet man auf You Tube unter den Stichwörtern “Book Folding” oder “Bücher falten” zu Genüge.Ich weiß, dass viele Menschen Skrupel haben, gebundene Bücher zum Basteln zu verwenden. Warum eigentlich? Das von mir verwendete Buch hat nicht mehr als 2 oder 3 Zeitschriften gekostet, diese landen nach dem Lesen bedenkenlos irgendwann im Altpapier.Meine Tulpen vom letzten Flower-Friday sind jetzt richtig aufgeblüht.

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Wintertraumfänger

dsc_0006Die Idee für den Wintertraumfänger stammt nicht von mir, ich habe gnadenlos abgekupfert. Nein, ich schäme mich nicht, die Kopie bei mir zu zeigen, denn alles was machbar ist, ist schon einmal gemacht worden, nur nicht von jedem. Gesehen hatte ich den Traumfänger auf dem Blog Zwoste und danke Sandra für die Inspiration.
dsc_0006_ Den Stickrahmen mit Verstellschraube habe ich früher ganz viel zum Sticken verwendet, heute liegt er nur noch in der Kiste.
dsc_0015Jetzt hängt der Traumfänger am Fenster zum Balkon und dreht sich durch die warme Heizungsluft hin und her. Heute nachmittag war es bei uns so warm, dass ich  im Strandkorb auf dem Balkon sitzen und Tee trinken konnte.
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Das praktische Sportkleid für die Jagd und für Bergtouren

k-1
Katrin vom Blog daily perfect moment hatte am gestrigen Samstag in Köln ein Blogger-Collagen-Treffen organisiert. Ich wäre so gerne dabei gewesen, hätte mich von den kreativen Köpfen inspirieren lassen und einige Frauen, mit denen ich mich zum Teil schon seit Jahren virtuell austausche, endlich persönlich kennengelernt, doch leider ist Köln von mir schlappe 330 km entfernt und wir  hatten am Freitagspätnachmittag noch einen Termin, die Anreise am Samstagfrüh wäre zu stressig geworden. Katrin hat nun die Daheimgebliebenen dazu aufgerufen im stillen Kämmerlein zu werkeln und anschließend die Collagen zu verlinken. Heute nachmittag machte ich mich ans Werk, als Material verwendetet ich folgendes:k-2
eine  per Gelli-Druck gestaltete  kyrillische Buchseitek-3eine Stoffprobe, einen Waschzettel von einem Tischset,k-5Schnipsel aus einem Jahrhundertrückblick, 6mit einem beachtenswertem Modevorschlag,
(was bin ich froh, dass sich die Mode geändert hat)

k-4sowie die Verpackung einer Schafsmilchseife.k-dsc_0160

Meine fertige Collage habe ich mit doppelseitigem Klebeband auf eine Schieferplatte geklebt, auf eine Buchleiste gestellt und im Wohnzimmer an die Wand gelehnt. Beim Werkeln habe ich mal wieder gemerkt, wie verkopft ich immer noch bin, anstatt einfach aus dem Bauch heraus loszulegen. Auf jeden Fall habe ich “Blut geleckt” und schon Ideen für die nächste Collage.

verlinkt zum Collagen-Samstag