Schneemänner

Bei uns in der Stadt blieb der Schnee in diesem Winter an keinem einzigen Tag liegen, doch nur ein paar Autominuten entfernt und ein paar Höhenmeter mehr, entdeckten wir mitten im Wald diese niedliche Schneemannfamilie. Vater Schneemann und Mutter Schneemann lugen fröhlich unter den Kiefernzweigen hervor, während die beiden Schneemannkinder etwas abgemagert aussehen.
verlinkt zum Naturdonnerstag

Winterfenster

So aufgeräumt wie auf dem Foto ist mein Schreibtisch selten, momentan biegt er sich unter der Last von Aktenordern, die Papiere darin rauben mir den letzten Nerv und meinen Schlaf.
Dass es noch Winter ist, kann man bei uns fühlen, es ist sonnig aber schweinekalt, je weiter ich die Heizung aufdrehe, desto mehr tanzen die Hexgon-Anhänger in der Lufströmung.
Eine besonderer Hingucker auf meinem Fensterbrett ist das Stickbild mit dem grünen Kranz, es ist ein Geschenk von Frau Stichschlinge und kam schon vor vielen Wochen mit der Post bei mir an, es gefällt mir so gut, dass es auf jeden Fall auch im Frühling auf dem Fensterbrett bleiben darf.
Ich mag es sehr, dass mein Schreibtisch direkt am Fenster steht, denn obwohl ich mitten in der Stadt wohne, habe ich einen fanatischen Blick in den Wald.
Das ganze Jahr 2018 darf ich mich an Birgitts Fotokalender erfreuen. Birgitt hat ein gutes Auge und die Gabe Bilder und Sprüche passend auszuwählen. Den Kalender hatte Birgitt mir im Dezember geschenkt, dummerweise hatte ich ihn so gut verräumt, dass ich ihn erst wieder Ende Januar gefunden habe.
wie mein Fenster im Herbst aussah habe ich hier gezeigt.

Gerade eben ist mir die Idee gekommen, dass mein Fenster zum Balkon ein tolles Motiv für Tabeas 12-tel Blick wäre. Die Idee: jeden Monat zur selben Zeit ein Foto an der der selben Stelle machen und schauen was sich verändert hat, darum verlinke ich es am letzen Tag im Februar zu Tabeas 12-tel Blick.

 

Sankt-Peter-Ording II

Die Idee in den Faschingsferien nach Sankt-Peter-Ording zu fahren kam uns während der Lektüre eines sehr schönen Buches, dort heißt es, dass an den Stränden der  Halbinsel Eiderstedt  besonders viele Bernsteine gefunden werden. Wir hielten während unserer stundenlangen Strandspaziergänge stets die Augen auf und wurden dennoch nicht fündig, letztendlich habe ich mir für 10,00 € im Bernsteinmuseum einen Rohbernstein  gekauft und fürs Foto in den Sand gelegt. Offen gestanden, hätte ich meinen Bernstein am Strand liegen sehen, hätte ich ihn beim bloßen Anschauen nicht als solchen erkannt. Das Museum gefiel uns sehr gut, der Betreiber, Herr Boy Jörns, gab uns weitere Tipps für die Bernsteinsuche, es gehöre neben Erfahrung jede Menge Glück dazu: “Nicht der Mensch findet den Bernstein, sondern der Bernstein den Menschen.”
Der Leuchtturm von Westerhever kann leider nur in den Sommermonaten besichtigt werden.
Wind – Weite – Ebbe – Flut – einsame Strände, das fasziniert mich an der Nordsee, im Winter wie im Sommer.Und selbstverständlich die Sonnenuntergänge.

Unmittelbar vor der Heimreise machten wir einen letzten Strandspaziergang und picknickten anschließend in unmittelbarer Nähe des Pfahlbautenrestaurants “Die Seekiste”, als wir gewahr wurden, dass eine ältere Dame nicht bemerkt hatte, dass die Flut kommt. Als die Dame die Pfahlbauten erreichte, war sie schon bis zu den Oberschenkeln nass geworden und stand sichtlich unter Schock. Sie sei gebürtige Hamburgerin und lebe seit einem Jahr in Sankt-Peter-Ording, doch so etwas sei ihr noch nie passiert. Sie müsse nun eine halbe Stunde auf den nächsten Bus warten. Es war Ehrensache für uns, dass wir sie mit dem Auto bis vor ihre Haustüre fuhren. Wir studieren aus Sicherheitsgründen stets den Gezeitenkalender und behalten immer die Uhr im Auge, wann es Zeit ist umzukehren.
Ich war an der Nordsee weder alleine noch einsam, die Strände waren jedoch einsam, darum verlinke ich zu die Welt ist bunt, heutiges Them: Einsam

weitere Posts von Sankt-Peter-Ording, hier und dort bei mir.

Sankt-Peter-Ording

Wie bereits erzählt, sind wir in den Faschingsferien an die Nordsee gefahren, genauer gesagt nach Sankt-Peter-Ording. In der Hauptsaison möchte ich dort niemals sein, da wären mir einfach zu viele Menschen, jetzt war es Erholung pur.Über die aufgespießten kunterbunten Gummihandschuhe musste ich lachen.
Ganz typisch für Sankt-Peter-Ording sind die Pfahlbauten, insgesamt gibt es an dem kilometerlangen Strand fünf Pfahlbautenrestaurants, daneben jeweils einen Pfahlbau mit Toiletten und einen Pfahlbau für die Badeaufsicht. Jetzt im Winter haben die meisten Pfahlbautenrestaurants allerdings geschlossen, das war für uns nicht schlimm, wir hatten immer heißen Tee und Brote im Rucksack.Einfach genial war die Lage unserer Ferienwohnung: 2 Minuten Fußweg zum Deich, 15 Minuten Fußweg bis zu den größten Pfahlbauten von Sankt-Peter-Ording. Bis auf einen Ausflug zum Leuchtturm Westerheversand – bekannt durch die Jever-Werbung – ließen wir das Auto die ganze Zeit stehen.
Die Wohnung war ganz im Strandhausstil eingerichtet. Wahlweise konnte man das Sofa ausziehen oder im Hochbett schlafen, ausprobiert haben wir beides und beide Varianten sind super bequem gewesen.
Essen gehen ist wegen meinen Nahrungsmittelunverträglichkeiten immer schwierig, zudem verfügen wir beide derzeit nur über ein schmales Budget, daher kochten wir uns jeden Abend ein einfaches Eintopfgericht. Genuss hat nichts mit Geld zu tun und genossen haben wir die Tage am Meer sehr.

Fotos von unseren traumhaften Strandspaziergängen, gibt es  hier bei mir.

verlinkt zu:
IN HEAVEN
Samstagsplausch

Rosen

Auf der Rückreise von der Nordsee waren wir für einen Tag Gast bei einer Frau, die ich ohne Internet wahrscheinlich niemals kennengelernt hätte. Wir wurden auf das Feinste bekocht und verlebten zusammen vergnügliche Stunden. Beim Verabschieden schenkte mir die Gastgeberin  einen Bund fair gehandelter Rosen in weiß und pink. Fairtrade Blumen habe ich bei uns noch nicht gesehen. Von einem Waldspaziergang brachte ich Efeuranken mit, arrangierte diese zusammen mit den Rosen in zwei unterschiedlichen Gefäßen. Damit man die Fruchtstände des Efeus besser zur Geltung kommen und die Blumengebinde filigraner wirken, machte ich die meisten Blätter ab.
Wie ich zu dem Gemälde kam, erzählte ich hier und dort.Den Servierwagen fand ich vor Jahren auf dem  Flohmarkt und arbeitete ihn auf.Die Efeuranken reichten auch noch, um neue Kränzchen für die Etagere zu binden, das rote Beerenkränzchen liegt schon seit dem Herbst darauf, um den Staub zu entfernen, lege ich es dann und wann ins Wasser.
verlinkt zum Flower-Friday,
dort gibt es seit Januar 2013 immer wieder freitags die schönsten Blumengebinde zu bewundern

Strandspaziergang

“Manchmal muss man einfach weg, egal wohin, Hauptsache ans Meer!”Wir hatten vergangene Woche keine Lust auf “Helau”, sondern auf “Moin, Moin”  und sind spontan für ein paar Tage an die Nordsee gefahren,  belohnt wurden wir mit fanatischem Wetter. Dick eingemummelt sind wir jeden Tag vom späten Vormittag bis zum Sonnenuntergang am menschenleeren Strand spazieren gelaufen.
Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich lebende Seesterne gesehen, witzig sah es aus, wie sich die Seesterne bewegten und dabei Spuren im Sand hinterließen. Schon von weitem sahen wir ein großes Ding, doch  erst als wir näher dran waren,
erkannten wir, dass es eine riesige Boje war.

Jetzt weiß ich auch, dass das die Schale eines Herzigels ist.Und immer wieder packte ich die Kamera aus, weil mich etwas zum Fotografieren reizte,
zum Beispiel die Lichtreflexe im Sand oder
eine Reiterin. Wo genau wir Meer, Wind und Weite genossen haben verrate ich in den nächsten Tagen.

verlinkt zum Naturdonnerstag

Tarifa und Sevilla

Mein dritter Sohn studierte von September 2016 bis Februar 2017 an der Universität Sevilla. Über den Jahreswechsel haben der vierte Sohn und ich ihn dort besucht. Hätte mein ältester Sohn mir das Geld für den Flug nicht geliehen, wäre diese Reise für mich nicht finanzierbar gewesen.Wir verbrachten erst zu dritt ein paar traumhaft schöne Tage in Tarifa, wie man auf der Mosaik-Fliesen-Land-Karte gut erkennen kann, ist Tarifa die südlichste Stadt auf dem europäischen Festland.
Tarifa ist eine der “Welthauptstädte” für Wind- und Kite-Surfer. Wir gehörten zu den wenigen Mutigen, die sich ohne Neoprenanzug bei Windstärken von 35 – 40 km/h und Lufttemperatur von ca. 17 °C ins Wasser zum Baden ins Wasser gewagt haben.
Ich hatte für uns  über airbnb ein Privatquartier mitten in der Altstadt gebucht, dort waren die Gässchen keine zwei Meter breit.

Nach fünf Tagen am Meer fuhren wir mit dem Bus nach Sevilla und der bereits sehr gut
spanisch sprechende Studentensohn zeigte uns zwei Tage lang “seine” Stadt.
Vom Metropol-Parasol hat man einen fantastischen Blick über die Dächer von Sevilla.Jeder deutsche Elektriker würde bei diesem Antennen- und Kabelgewirr die Hände über den Kopf zusammenschlagen.Gans typisch spanisch, trocknet die Wäsche auch in der Großstadt auf dem Dach.Von innen haben wir die Prachtbauten nicht besichtigt, uns war es damals wichtiger Zeit für Gespräche zu haben, denn wir hatten uns ja mehrere Monate nicht sehen können und es war ungewiss, wann wir uns in Deutschland wieder in die Arme schließen können.
verlinkt zu:
Bunt ist die Welt, heutiges Thema: städtisch

Waldrebenzweige

Von einem Spaziergang brachte ich  Waldrebenzweige mit und stellte sie daheim in die  Glasvasen auf dem Wohnzimmerschrank. Scheint die Sonne durchs Balkonfenster, malt sie  wunderschöne Reflexe auf die Wand. Die gebogenen Schatten entstehen durch den Schattenwurf der Markise.Die Natur hat soviel Schönes zu bieten, man muss nur hinschauen.
verlinkt zu Bunt ist die Welt, heutiges Thema: gebogen

Anemone

Jeder von uns hat ein bestimmtes Budget zur Verfügung und jedem von uns steht es frei, sein Geld so zu verwenden wie es für ihn richtig ist. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass meine Lebensqualität um ein vielfaches steigt, wenn ich mich mit Sachen umgebe, die ich wirklich mag, das heißt dann natürlich, dass ich mir etwas anderes nicht leisten kann und mir manches buchstäblich vom Mund abspare.Meine Möbel sind ein bunter Mix aus Seconhandware, Flohmarktfunden und hochwertigen Einzelstücken, die ich allesamt als Ausstellungsstücke oder bei Sonderverkäufen erworben habe.
Einen Riesenblumenstrauß kann ich mir derzeit nicht leisten, doch für eine einzelne Blüte reicht es allemal. Momentan erfreut mich eine Anemone.Die Betonschale mit den Holzkerzenständern und dem weißen Väschen habe ich auf meinem Eßtisch hin und her geschoben und aus verschiedenen Blickwinkeln abgelichtet, ich finde es faszinierend wie unterschiedlich die Wirkung dadurch ist.verlinkt zum Flower-Friday

ZENTANGLE

Im vergangenen Frühjahr bin ich auf Zentangle gestoßen. Ich frage mich gerade, warum ich damit nicht weiter gemacht habe, denn das Tanglen hat mir damals großen Spaß gemacht und es ist herrlich entspannend.
Idealerweise zeichnet man auf die Vorderseite einer sogenannte Zentangle-Kachel, diese ist 9 x 9 cm groß, ein praktisches Format, das in jede Handtasche passt.
Beim Zentangle sollte jeder Strich bewusst und mit Bedacht gesetzt werden, jedoch ohne darüber nachzudenken, wie das Endresultat aussehen wird, dadurch kann man in eine andere Welt eintauchen, in der sich neue und frische Gedanken, neue Perspektiven und kreative Gedankenblitze entfalten. Zentangle soll helfen die rechte Gehirnhälfte zu aktivieren.

Beim Zentangle  kreiert man immer eigene Muster, sie sollen abstrakt und gegenstandslos sein. Es gibt kein Oben oder Unten. Es wird immer richtig. Hier habe ich einmal habe ich mit Füller getangelt, ideal sind jedoch Pigmentliner in verschieden Stärken und ein Bleistift zum Schattieren der Muster.
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Mustermittwoch,
Monatsthema: kleingemustertes