Nadelbrief – Stille

Neulich habe ich gelesen, es sei möglich mit dem Nadeldrucker direkt auf Stoff zu drucken,
das musste ich ausprobieren und siehe da, es hat geklappt:

So habe ich es gemacht:
Leinenstoff auf DIN A 4 zugeschnitten und auf die Stoffrückseite Vlieseline H 250
(unbezahlte Werbung, da Produktnennung) gebügelt, den verstärken Stoff in den Einzelblatteinzug des Nadeldruckers gelegt, die Druckeinstellungen des Nadeldruckers auf “dickeres Papier” und “fein” gestellt.

Aus dem bedruckten Leinen habe ich ein ca. 10 x 10 cm großes Nadelbriefchen genäht, die Konturen der Motive bestickte ich per Hand, das hat viel viel länger gedauert, als ich geglaubt hatte, dabei habe ich früher sehr viel mit der Hand gestickt.


Innenseite 1

Jetzt stecken meine Sticknadeln einsatzbereit im Filz.

Innenseite 2

Rückseite
Der PC-Druck scheint wirklich haltbar zu sein, er hat das Nähen und Bügeln unbeschadet überstanden, wie es sich mit waschen verhält, weiß ich nicht.

Verschlossen wird mein Nadelbrief mit einer gehäkelten Kordel aus Stickgarn, die um einen Knopf gewickelt wird.

Verlinkung:
Frau Nahtlust hat zum Jahresbeginn 2019 das große Nadelbrief-Jahr ausgerufen. Woche für Woche erstellen Susanne und eine Handvoll weiterer Frauen themenbezogene Nadelbriefchen, richtige Kunstwerke sind dabei, aktuelles Thema lautet: STILLE.





vom Kreis zur Tasche

Aus Gründen kommt mein Muster-Mittwoch-Beitrag zum Thema “Taschenmuster” erst am Donnerstag und auch noch in schwarz-weiß.

Kürzlich gestaltete ich eine Postkarte, dafür klebte ich farbige Kreise auf einen schwarzgeäderten Untergrund aus Kleisterpapier und diesen wiederum auf rotes Leinenpapier.

Die fertige Postkarte scannte ich ein und druckte sie aus, in schwarz-weiß, da die Farbpatronen leider leer waren. Von den Kreisen schnitt ich mit der Schere alles weg, was nicht zu einer Tasche gehört. Die ausgeschnittene Tasche scannte ich wiederum ein und vermusterte sie digital. Das erste Muster (oberstes Bild) finde ich irre, da springt mein Auge ständig hin und he, es erinnert mich an 70iger Jahre Tapetenmuster.

verlinkt
zum Mustermittwoch, Monatsthema Taschenmuster
und zur Papierliebe, Monatsthema rot



Konfetti-Technik


Das Thema bei den heutigen Stoffspielereien heißt HEIMAT. Mit dem Begriff HEIMAT tue ich mir schwer, ehrlich gesagt weiß ich momentan nicht genau wo meine HEIMAT ist. Ist meine HEIMAT da wo ich derzeit wohne? Oder dort wo ich geboren wurde? Wo ich den Dialekt verstehe? Oder doch noch dort wo ich viele Jahre gelebt habe? Oder ist HEIMAT da, wo Menschen sind, die ähnlich denken wie ich und mich so mögen, wie ich bin?

Bei den Stoffspielereien geht es darum, etwas ausprobieren, sich zu trauen die eigene Komfortzone zu verlassen. Ich habe versucht mit der Konfetti-Technik eine Mittelgebirgslandschaft mit bewaldeten Hügeln, frisch angesäten Feldern, blühenden Hecken, Rapsfeldern und Blumenwiesen darzustellen, schließlich lebte ich bisher immer in deutschen Mittelgebirgslandschaften.

Mit dem Rollschneider zerschnitt ich Stoffreste in minikleine Fitzelchen.

Das Konfetti ordnete ich auf einer mit Vliesofix bebügelten Stoffunterlage an. Leider hatte ich nicht in allen benötigten Farben Stoffreste, so musste ich improvisieren.

Ich streute BÜGELFIX Nähpulver über das Konfetti, legte ein Backpapier darüber und bügelte es heiß. Näh- oder Flickpulver wird üblicherweise zum Kunststopfen von Oberbekleidung verwendet und verklebt Stoffe miteinander.

Über das fixierte Stoffbild steckte ich ein Stückchen Tüll fest.

Und nähte kreuz und quer mit der Nähmaschine darüber um die Stoff-Fitzelchen fest mit der Unterlage zu verbinden.

Anschließend legte ich ein Stück Filz unter und versuchte die Konturen der Landschaft mit schwarzem Garn “nähzumalen”.

Rückseite der Arbeit
Nahaufnahme

Perfekt ist meine postkartengroße Landschaft keineswegs, das muss sie auch nicht, schließlich habe ich nur ein wenig mit Stoff gespielt und zum ersten Mal mit der Nähmaschine gemalt und eine neue Technik ausprobiert.

verlinkt zu den Stoffspielereien, Thema Heimat

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da Produkte abgebildet werden, deren Hersteller erkennbar zu lesen ist.

Taschenmuster 1

Taschen lautet das Musterthema im Mai. Ich habe einen Mini-Stempel in Form einer stilisierten Tasche geschnitzt und damit farbige ausgestanzte Kreise bestempelt.

Es gäbe unzählige Varianten die Taschen-Piktogramme zu vermustern, sowohl analog als auch digital, ich denke dabei auch an unterschiedliche Größen und die Verwendung von Schriftzügen. Vielleicht bekomme ich das ja im Laufe des Monats noch hin, heute kann ich aus Gründen nur ein paar aufgelegte Kreise zeigen.

verlinkt zu:
Mustermittwoch, Thema: TASCHEN
Papierliebe am Montag: ROT

Hühnerbein-Ei-Muster-Leporello

In der Buchhandlung habe ich ein Buchcover (unbezahlte Werbung) gesehen, welches meine Phantasie beflügelt hat.

Ich habe ein Stück Strohseide Zick-Zack gefaltet und halbe Hühner ausgeschnitten. die freien Flächen zwischen den Hühnerbeinen sehen wie Eier aus.

EPSON MFP image
EPSON MFP image

Der Schriftzug verstärkt den Ei-Effekt nochmals

Die Hühnerbeine habe ich eingescannt, ein wenig hin und her gedreht, gespiegelt, die Farbe auf grün geändert und plötzlich hatte ich Pflanzen,

Die Hühnerbeine wanderten in ein Leporello.

EPSON MFP image

Auf der zweiten Seite des Leporellos habe ich aus den “Eiern” eine Blüte geklebt, ein paar persönliche Worte ins orange Mini-Leporello geschrieben und das ganze ist inzwischen per Post auf dem Weg zu einer hühnerliebenden Frau, die momentan ein wenig Aufmunterung gut gebrauchen kann.

Für den Umschlag habe ich innen Strohseide und außen Kleisterpapier verwendet.



mehr Leporellos von mir: hier, hier und hier
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verlinkt zum
Mustermittwoch, Monatsthema: ovale Muster
Papierliebe am Montag, Monatsthema Seidenpapier

Mini-Leporello mit Blüte

Ein weiteres Mini-Leporello (ca. 10 x 10 cm) ist als Frühlingssonderpost unterwegs zu einer Frau, die mich seit Jahren inspiriert.

Ich habe mit dem Lochstanzer Kreise aus Strohseide ausgestanzt, zum Stanzen legte ich die Strohseide zwischen dünne Buchseiten und stanzte so mehre Schichten auf einmal, ansonsten verklemmt sich das dünne Papier. Die Kanten der Kreise zupfte ich unregelmäßig aus und klebte viele Kreise zu einer stilisierten Blüte zusammen. Ob es nun eine Anemone oder Mohnblüte ist, bleibt der Phantasie überlassen.

Verschlossen wird das Leporello mit einem aufgenähten Knopf und einem Faden.
Das Muster auf dem Kleisterpapier ist der Abdruck meines Daumenballen, gekleistert habe ich mit selbstgekochtem Maisstärkekleister, den ich mit Zeichentusche hellgrün gefärbt habe.

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verlinkt zur Papierliebe am Montag, Monatsthema Seidenpapier

kreativer Wochenrückblick und Freitagsblumen

In meinen Gartenhausväschen steht derzeit am Flußufer gepflückter Lerchensporn,
Holztablett und Väschen sind von der Firma Räder (unbezahlte Werbung).

So ordentlich war mein Wohnzimmertisch nur für ein paar Minuten, denn ich bin derzeit im kreativen Schaffensrausch und brauche jede waagrechte Fläche zum Arbeiten.
Seit ich meine Frühlingspost versendet habe, ist der Druck weg und in mir ploppen ständig neue Ideen auf, die umgesetzt werden wollen. In der letzten Woche entstanden sechs verschiedene Leporellos, die ich als Frühlings-Sonderpost verschickt habe, Leporello 1 zeigte ich bereits bei der Papierliebe am Montag.

Leporello 2:
Stempelei auf Packpapier mit eingefärbten Maisstärkekleister
Vintagebriefmarke, Buchsschnipsel vom Flohmarkt

Leporello-Umschläge 1 und 2:
das feingeäderte Muster ist der Abdruck von meinem Daumenballen


Leporello 3:
Collage aus Kleisterpapierresten und Schnipsel aus einem alten Lexikon für die Schneckenhausliebhaberin.

Nicht nur für das Leporello / Klappkarte 4,
sondern für alle Stempeleien verwendete ich meine ersten drei selbstgeschnitzen Stempel und als Stempelkissen mit Maisstärkekleister und Zeichentusche getränkte Haushaltsschwämme

Leporello 5
Buchseite mit Frühlingsgedicht: Erst farblos gekleistert, trocknen lassen, dann hellgrün gekleistert, mehrere Tage trocknen lassen, Haushaltsschwamm mit farblosem Kleister getränkt, und damit Ast, Blatt und Blüte gestempelt, nach dem vollständigem Trocknen werden die Motive sichtbar.


Leporello 6:
aufgenähtes Kleisterpapier von meiner Frühlingspost, sowie Ausschnitte aus einer Modezeitschrift aus dem Jahr 1954

Meine Frühlings-Sonder-Post sollte mittlerweile bei allen 6 Frauen angekommen sein und ich hoffe, dass ich Ihnen damit eine kleine Freude bereitet habe.

Ich bin gerade so was von genervt, bislang habe ich mit ganz viel Herzblut gebloggt, doch seit seit WordPress auf das neue Design umgestellt hat, brauche ich Stunden, wirklich Stunden für einen Post. Leser werden es im Blog es immer weniger, Instagram geht schnell, ist jedoch für mich so was wie ein coffee to go. Wie lange ich noch “zweigleisig” fahre, kann ich heute nicht sagen.

verlinkt zu:
Flower-Friday
Samtagsplausch

Mini-Leporello 1

In den letzen Wochen war ich voll und ganz mit meiner Frühlingspost beschäftigt, jetzt wo der Druck weg ist, sprudeln neue Ideen. Ganz neu habe ich ein Mini-Leporello aus dunklem Kleisterpapier und Seidenpapier gemacht. Wie es der Zufall will, lautet im April das Thema “Seidenpapiere” bei der Papierliebe am Montag.

Es ist interessant, was ich in meinem Unterbewußtsein gespeichert habe, denn als ich mit dem Papierleporello fertig war, sah in einem Nähbuch einen fast identischen Entwurf aus Stoff für einen Bettüberwurf, zeigen kann ich den Entwurf jetzt leider nicht, da das Buch im kreativen Chaos verschwunden ist.

Wieder aufgetaucht ist diese hübsche pastellblaue Karte, die mir Birgitt geschickt hat, ich habe mir sehr darüber gefreut, Birgitt ist bei der Frühlingspostaktion nicht dabei und hat dennoch gekleistert. Vielen Dank nochmals, liebe Birgitt.

Mein Leporello misst ca. 9 x 6 cm, es wird mit einem roten Faden und einem aufgenähten Knopf (hinter dem Papierknopf) verschlossen, mittlerweile ist es in einen größeren Umschlag gewandert und per Post auf dem Weg zu einer Frau, die mich in den letzten Jahren sehr inspiriert hat.

verlinkt zur
Papierliebe am Montag, Monatsthema: Seidenpapiere

Meine Frühlingspost

Am Dienstag habe ich meine Frühlingspost verschickt und hoffe, dass alles vollständig bei den anderen Teilnehmerinnen der Gruppe 13 angekommen ist. Worum es bei der Frühlingspost geht, habe ich bereits hier erklärt.

Ich habe vorher noch niemals Kleisterpapier hergestellt und mußte erstmal Recherchen betreiben, wie das geht. Alle verschickten Papiere habe ich mit selbst gekochtem Kleister aus Maisstärke gemacht, die Papiere haben einen schönen Glanz und sind ganz glatt beim Anfassen. Eingefärbt habe ich den Kleister zum Teil mit Stoffmalfarben (da kleben noch DM-Preise an den Gläschen) und später mit Zeichentusche, falls ich zu viel Farbe in den Kleister gekippt hatte, hellte ich ihn mit weißer Acrylfarbe auf. Das Mischen von Pastelltönen fiel mir leicht, Probleme hatte ich dagegen das richtige Papier zu finden.

Anfangs nahm ich dickes glattes DINA 4 Papier aus meinen Beständen, ich vermute es hatte 200 g, genau weiß ich das jedoch nicht. Ich bestrich zunächst alle Papiere mit Maisstärkekleister. Nach dem trocknen bepinselte ich Papierbögen mit türkis eingefärbten Kleister, legte jeweils 2 eingekleistete Papierbögen übereinander, rollte mit dem Nudelholz darüber und zog dann die Papierbögen wieder auseinander, das gleiche machte ich mit gelbem und rosa eingefärbten Kleister.

Für die Umschläge kleckste ich in unregelmäßigen Abständen türks, rosa und gelb gefärbten Kleister auf die Papierbögen und wiederholte das Aufeinanderlegen, festrollen und Auseinanderziehen mehrmals. Es ergab sich ein wunderbar geädertes Muster. Die Farben erinnerten mich an Eis, ich war total begeistert.

Nach dem Trocknen, waren alle Papierbögen stark gerollt, ich habe sie über eine Tischkante glatt gezogen und mehrere Tage unter Bücher- bzw. Bretterstapel gepresst. Beim Erstellen der Karten und Umschläge verflog meine Begeisterung vollends, beim Falten der Umschläge sind zum Teil die Kanten gebrochen. Für die Karten klebte ich das Kleisterpapier auf 160 g Papier, die fertigen Karten sind nun viel zu dick, für den Postversand sind sie nur bedingt geeignet. Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich diese Sets überhaupt verschicken soll, jedoch gefällt mir das Muster so gut, dass ich es dennoch gemacht habe.

Die zweiten Sets sind aus dem gleichen dicken Papier und mit der gleichen Technik wie die ersten Sets gemacht, der Unterschied sind die Farben und dass ich beim “Klecksen” keine Zwischenräume gelassen habe und alle Papiere zigmal übereinander gelegt und wieder auseinandergezogen habe.

Durch das quadratische Mini-Format (ca. 9,5 x 9,5 cm) und die Dreiecksfaltung wirken die Karten filigraner als das erste Set. Verschlossen habe ich die Karten mit einer Schnur und einem ausgestanzten Kreis, wenn man die Karten nicht mit der Post versendet, könnte man mit der Schnur die Umschläge verschließen und die Karten einfach offen lassen oder man verschließt beides durch einen aufgeklebten ausgestanzten Kreis.

Es folgten nun eine Menge Fehlschläge, ich “versaute” Papier in rauen Mengen, nichts wollte mehr gelingen. Mal rollten sich die Papiere stark, beim Versuch, sie glatt zu Bügeln platzte die Farbe ab. Dann nahm ich Zeichenblockpapier, ein totaler Reinfall. Das Papier warf beim Kleistern Falten. Heute weiß ich, dass es mein Fehler war, denn ich hatte die Papiere von der Rückseite nass bestrichen und so das Papier vor dem Bekleistern aufgeweicht.

Nun bestellte ich bei Gerstäcker das Universalpapier Nr. 5 (unbezahlte WERBUNG) und startete neue Versuche mit denen ich zufrieden bin. Für die gelben Minis, bestrich ich die Papierbögen zunächst mit Kleister, nach dem Trocknen pinselte ich eine dünne Schicht gelb eingefärbten Kleister auf, nachdem dieser getrocknet war, pinselte ich eine zweite Schicht etwas dunkler gelb gefärbten Kleister darüber, dann drückte ich mit dem Daumenballen das Muster ein, es erinnert mich an Seerosen und ist mein persönliches Lieblingsmuster.

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Aus dem gelben Papier faltete ich Mini-Umschläge (ca. 7,5 x 7,5 cm) und klebte einen als Leporello gefalteten Papierstreifen ein, verschlossen werden die Minis durch einen aufgenähten Knopf und einen Faden. Ursprünglich wollte ich meinen Gruß ins Leporello schreiben, doch dann entschied ich mich ein separates Zettelchen zu nehmen, damit meine Gruppenmitglieder dieses Kärtchen ebenfalls verwenden können.

Bei Gerstaecker (schon wieder unbezahlte Werbung) hatte ich mir auch Stempelschnitzgummi und Linolschnittmesser bestellt und die ersten drei Stempel meines Lebens geschnitzt. Diese kamen bei den nächsten Papieren zum Einsatz.

Erst kleisterte ich das Papier ein, nach dem Trocknen ging ich nochmals mit farblosem Kleister drüber und in diesen feuchten Kleister pinselte ich heidelbeereisfarbene Zeichentusche (gemischt aus blau und magenta) wellenförmig darüber, auch disese Schicht lies ich Trocknen. Es folgte eine zweite wellenförmige Heidelbeereisfarbene-Kleister-Tusche-Schicht und dahinein stempelte ich mit meinem Blümchenstempel.

Ich faltete Umschläge und klebte Karten mit meinen Heidelbeereis-Blümchen. Es sah stinklangweilig aus, wie aufgeklebtes Geschenkpapier. Plötzlich kam mir der Geistesblitz, inspiriert durch die Adventspost von Blauvogelfeder erstellte ich Collagen aus ausgestanzten Kreisen, die Collagen klebte ich auf die zweite Seite der Klappkarten. Für das “Kreispapier” habe ich alte Buchseiten (Bücherflohmarkt) zu Kleisterpapier verarbeitet.

Bei diesen Karten war ursprünglich nur die bunte Seite geplant. Hierfür hatte ich das Papier mit rosanen, hellgrünen und hellblauen Kleister bestrichen, trocknen lassen, dann den Kleister mit weißer Acrylfarbe gefärbt und alles weiß überstrichen und dann mit Ast, Blümchen und Blatt das Motiv rausgestempelt. Man sah gar nichts. Nothing. Nach dem Trocknen überstrich ich alles mit blauer Kleisterfarbe und versuchte nochmals die Motive rauszustempeln, es ging wieder sehr schlecht und ich war enttäuscht. Allerdings wurde ich am nächsten Morgen überrascht: Nach dem vollständigen Trocknen waren die Motive plötzlich doch gut sichtbar.

Zwischenzeitlich hatte ich jedoch bereits weitere Stempelversuche mit zartblauer Farbe gemacht. Die grünen Kuverts habe ich vergessen deutlicher zu fotografieren, sie sind aus 80 g Skizzenpapier gemacht, das wäre für mich im Nachhinein das beste Papier für Umschläge gewesen. Das Muster auf den Umschlägen ist mit einer Rolle für Plätzchen / Fondant gemacht.

Vielen Dank an Tabea und Michaela vom Postkunstwerkblog für die Idee und das Organisieren der Frühlingspost 2019, ohne Euch hätte ich nie so viel Neues ausprobiert, meinem inneren Kritiker in die Schranken gewiesen und statt dessen die Kreativität in mir erweckt.

verlinkt zur
Frühlingspost 2019 auf dem Postkunstwerkblog

und zum Monatsmotto März: “Den Frühling begrüßen” bei der Zitronenfalterin
und zum Samstagsplausch bei Karminrot

Frühlingspost, die erste

Letzten Donnerstag ist bei mir die erste Frühlingspost eingetroffen. Ursula hat zauberhaft hübsche Karten und Umschläge gestaltet, nochmals vielen Dank dafür, ich habe mich sehr gefreut.

Thema der diesjährigen Frühlingspost: „Brieffreundschaft / Kleisterpapier”, jede Teilnehmerin erstellt in Kleisterpapiertechnik pastellfarbene Klappkarten und passende Umschläge, versendet jeweils 3 Sets an 8 andere Teilnehmerinnen und erhält von Ihnen insgesamt wieder 24 Briefsets, genaueres dazu kann man auf dem Post-Kunstwerk-Blog nachlesen.

verlinkt zu: Frühlingspost auf dem Postkunstblog