Muscari im Glashafen

Ich habe einen Topf weiße Muscari  gekauft, von den Blumenzwiebeln die Erde entfernt und die “Schlotfegerli” (so nannte meine Oma diese Frühblüher)  zusammen mit einem flechtenbewachsenen Zweig in einen Glashafen gestellt. Leider tränen mir vom Duft der  Muscari / Traubenhyazinthen die Augen, bislang war das nur bei Hyazinthen und Narzissen der Fall.

Beim letzten Flower-Friday habe ich beleuchtete Tulpen im Goldfischglas gezeigt, wie Pia, Karen und Helga vermutet haben, vertragen die Tulpen die Wärme der Kerze nicht gut, darum habe ich Kerze entnommen und stattdessen eine kleine Lichterkette ins Windlicht gelegt, auch das sieht sehr hübsch aus.

Helgas Kommentar “Dein Arrangement hat eine fernöstliche Anmutung” zu meiner Winterlandschaft in der Holzschale, inspirierte mich dazu mit Sand, Zweigen, einem Stein und einer einzelnen Christrosenblüte eine fernöstliche Winterlandschaft zu gestalten.

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Flower-Friday

Weiße Tulpen im Goldfischglas

Ich habe einen Bund weiße gefüllte Tulpen und ein Glaswindlicht mit einer weißen Kerze in eine große Kugelvase gestellt. Mein fotografisches Können reicht leider nicht aus, um zu zeigen, wie zauberhaft das in echt aussieht.

Wenn ich abends die Kerze anzünde, werden die Tulpen beleuchtet.

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Flower-Friday

Winterlandschaft im Wohnzimmer und im Bayerischen Wald

Mit flechtenbewachsenen Schlehenzweigen, Schleierkraut, Christrosen, Moos, Steinen, Tannenzapfen und Lärchenzweigen habe ich mir in einer Holzschale eine Winterlandschaft fürs Wohnzimmer gebaut.

Die Holzschale besitze ich schon viele Jahre, verwende sie jedoch erst seit kurzem für Blumenarrangements, gezeigt hier und hier. Zunächst habe ich die Schale doppelt mit Folie ausgelegt, dann Katzenstreu eingefüllt und die Väschen darin vergraben, so bleiben sie sicher stehen und falls doch etwas Wasser danebengeht, wird es von der Katzenstreu aufgesaugt.

In den Nahaufnahmen kommt die Schönheit der Christrosen besonders zur Geltung.

Auf einer meiner Bilderleisten tanzen selbstgeknüpfte Makrameeschneeflocken.

Eine wahre Winterwunderlandschaft habe ich während eines einwöchigen selbstverständlich coronaregelnkonformen Urlaubs Anfang Dezember 2021 im Bayerischen Wald gesehen. Bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein bin ich einen Tag nach meinem 58. Geburtstag mit Schneeschuhen auf den Großen Arber gelaufen und habe die grandiose Fernsicht genossen. Arbermandl nennt man die oft bizarr verschneiten Bergfichten die sich bei Ostwind und Eisschnee in märchenhafte Gestalten verwandeln. 

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Flowerfriday
Naturdonnerstag
Winterglück

Nachlese Weihnachten 2021

Milch und Kekse

Für 2022 habe ich mir vorgenommen meinen Blog wieder regelmäßiger zu füllen. Den Anfang mache ich dem Foto “Milch und Kekse”, dieses hatte ich beim monatlichen Fotowettbewerb der örtlichen Fotogruppe ins Rennen geschickt und mich wie ein Schneekönig gefreut, da es auf den 3. Platz kam. 

Weiter geht es mit meinem Plätzchenteller 2021.

Jeder meiner 4 Söhne, meine Mutter und K.K. bekam eine Blechdose voll mit den Plätzchen, die auf dem Backpapier liegen. Das Backen hat mir richtig Spaß gemacht, denn seit kurzem vertrage auch ich wieder glutenhaltige Plätzchen aus Dinkelmehl, Weizenmehl bereitet mir nach wie vor Probleme.

Unser Weihnachtsdessert:
Mit selbstgemachter Quittenmarmelade gefüllte Gewürzkuchenwürfel dazu lauwarmes stückiges Apfelkompott, Schlagsahne und eine Kugel Salzkaramelleis. Für die Deko habe ich Tannenbäumchen aus Quittenbrot ausgestochen und Miniplätzchen gebacken.

Ein Kranz aus Wachholderzweigen umrahmt die 4 Holzkerzenhalter und den Keramikengel.

Meinen nachhaltigen Weihnachtsbaum im schlichten skandinavischen Design hat K. K. vor drei Jahren nach meinen Vorstellungen aus einem Lattenrost gebaut. Geschmückt habe ich den Baum mit Herzen aus Kiefernzweigen, umwickelten Holzkugeln, Wachskerzen und einem (gekauften) Wichtelmädchen. Lichterketten erzeugten abends eine wunderbare Stimmung.

Sehr gefreut habe ich mich, dass Birgitt mir eine kunstvoll gestickte Weihnachtskarte geschickt hat. Noch steht die Karte auf einer Bilderleiste neben einem kleinen Väschen mit Christrosen.

Eine der Christrosen habe ich liegend von ganz nah abgelichtet.

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Friday-Flowerday
Kaffeeplausch
Montagsherz

 

 

Spätherbst im Wohnzimmer

In der vergangenen Woche habe ich aus Schlehen-, Hagebutten- Wachsblumenzweigen und Moos eine Herbstlandschaft in einer großen Holzschale gebaut. Aus den Resten entstand vor ein paar Tagen eine zweite Herbstlandschaft, dieses Mal in einer Keramikschale. Die Wachsblumen sehen immer noch tipptopp aus. Wie die kleinen weißen kugeligen “Knopsen” heißen, weiß ich nicht.

Die große Schale steht auf meinem Eßtisch, die kleine Schale auf einem meiner Couchtische und weil es jetzt schon immer so schnell dunkel wird, habe ich beide Arrangement mit einer kleinen Lichterkette versehen.

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Herbstwald in Holzschale und Martinsgänse

Weil im November die goldenen Tage rar werden, habe ich mir eine Herbstlandschaft fürs Wohnzimmer gebaut. Ein paar Wachsblumen vom Floristen ergänzen meine Fundstücke aus Wald und Feld.

Waxflowers ganz aus der Nähe betrachtet.

Für den Martinstag habe ich eine kleine Linzer Torte mit Herzen und Martinsgänsen,

sowie ein wenig Käsegebäck gebacken, beides hat mir vortrefflich gemundet.

Käsegebäck
ergibt ca. 3 – 4 Bleche

Zutaten für den Teig:

200 g Dinkelmehl Type 630
200 g fein geriebener Hartkäse (z. B. Bergkäse, Appenzeller oder Emmentaler)
200 g kalte Butter
1/2 TL Teelöffel Salz
3 Eigelb

Zutaten fürs Topping:

1 Eigelb mit etwas Wasser verschlagen
je nach Geschmack:
Sesam, Kümmel, Nüsse, Mohn, Kürbiskerne, kleingeschnittene Cranberries

Zubereitung:

  • Dinkelmehl, feingeriebenen Käse, Salz auf ein Brett geben und miteinandervermischen
  • Butterstücke auf die Mehlmischung geben und solange mit einem großen Messer oder einer Teigkarte hacken, bis eine feinkrümelige Masse entsteht
  • Eine Mulde formen, Eigelbe reingeben
  • die Brösel und die Eigelbe zunächst mit einer Gabel, dann mit der Teigkarte, später mit bemehlten Händen rasch zu einem glatten Teig verarbeiten
  • Teig in 2 Hälften teilen, jede Hälfte mit dem Rollholz ca. 1 cm dick ausrollen
  • Teig in Folie verpacken und mehrere Stunden kaltstellen
  • Mürbeteig auf bemehlter Arbeitsfläche oder Backunterlage ca. ½ cm dick ausrollen, beliebige Formen ausstechen oder den gesamten Teig mit dem Teigrädchen in Streifen, Rauten etc. schneiden
  • Backbleche mit Backpapier belegen, Teiglinge mit etwas Abstand darauf legen, das Gebäck geht beim Backen etwas auf
  • Gebäck mit Eigelb dünn bestreichen und mit Saaten, Nüssen etc. bestreuen

Backen:

160 Grad Umluft für etwa 12 Minuten backen, dabei permanent beobachten, wenn das Gebäck an der Oberfläche goldgelb ist, herausnehmen und abkühlen lassen.
Vorsicht: Es ist dann noch etwas weich und härtet erst beim Abkühlen aus.

Käsegebäck in einem luftdicht verschließbaren Gefäß aufbewahren, frisch schmeckt es jedoch am besten.

Ein paar weitere Tipps:

  • Ich habe mir im Baumarkt ein paar Bucheleisten in verschiedenen Stärken und Breiten zurechtsägen lassen, damit kann ich Teige schnell in der gewünschten Dicke ausrollen oder die Leisten als Lineale beim exakten Zuschneiden z. B. von Nussecken oder Kuchenstücken verwenden.
  • Beim Verarbeiten von Teigen verwende ich eine Backunterlage (gab es vor Jahren beim Kaffeeröster), die Teige kleben weniger an der Arbeitsfläche und man braucht dadurch weniger Mehl zum bestäuben
  • Vor Jahren erwarb ich im örtlichen Haushaltswarengeschäft einen „Backstrumpf“, er wird übers Rollholz gezogen, die Teige kleben nicht am Rollholz. Nach Gebrauch wasche ich die Backstrümpfe zusammen mit Geschirrhandtüchern und Spüllappen in der Waschmaschine.  

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Heidelbeerkuchen mit Quarkhaube und Oregano in der Kugelvase

“Mama, der Kuchen schmeckt ziemlich gut!”, sagte mein jüngster Sohn und sein nächstälterer Bruder bestätigte diese Aussage sogleich. Ich habe mich gefreut über die Wertschätzung meiner Söhne und noch mehr, dass die beiden aus Berlin angereist waren um mich ein paar Tage zu besuchen. Zusammen machten wir einen Ausflug mit meiner Mutter und besuchten anschließend meine Schwester und ihren Mann. Schön war es!

Die große Kugelvase habe ich mit Echtem Dost, (Origanum vulgare) gefüllt. Andere Namen für die essbare Wildpflanze sind: Oregano,  Dorst, Dost, Gemeiner Dost, Gewöhnlicher Dost, Wohlgemut, Müllerkraut oder Wilder Majoran.

Das Rezept für den Kuchen habe ich vor ein paar Jahren schon einmal gepostet.

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Feldblumen

Ich wohne im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses, der Balkon über meinem Balkon schützt vor Regen und so kann ich das ganze Jahr in meinem Strandkorb sitzen und über die Dächer der Stadt ins Grüne blicken.

Nebenan wird derzeit eine denkmalgeschützte Scheune zu Wohnzwecken umgebaut, von meinem Logenplatz kann ich das Treiben sehr gut beobachten und fühle mich ein wenig wie die Alten von der Muppetshow.

Von einer Radtour habe ich einen Wildblumenstrauß mitgebracht, die Farben der Blumen und Kräuter lassen erahnen, dass der Sommer seinen Zenit bereits überschritten hat.

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Heidelbeer-Kokos-Mandel-Küchlein und Herbstanemonen

Ich mag es beim Backen gerne unkompliziert, wichtig ist es, dass es schmeckt und das tun sie, meine Heidelbeer-Mandel-Kokos-Küchlein, sie sind glutenfrei und nicht so süß.

Zutaten für 12 Stück oder eine 28er Kuchenform:

180 g Butter
180 g Zucker
4 Eier
50 g Kokosmehl
40 g Kokosflocken
100 g gemahlene Mandeln
20 g Kakao
60 g glutenfreies Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
2 EL Milch

300 – 400 g Heidelbeeren
nach Belieben Schlagsahne

Aus den genannten Zutaten einen Rührteig herstellen, in 12 Backringe oder in eine Springform füllen, mit Heidelbeeren belegen.
ca. 25 – 35 Min. im vorgeheizten Backofen bei 180 °C backen

Der Einfachheit halber füge ich ein Foto der glutenfreien Zutaten bei, alles andere dürfte klar sein.

Hier habe ich  Schlagsahne und ein paar frische Heidelbeeren zusätzlich auf die Küchlein gegeben.

Sind sie nicht zauberhaft, die ersten Herbstanemonen aus dem Garten? Mir reichen 2 Blüten in der schlichten grauen Vase vollkommen.

Nachtrag:
Blumen und Kuchen habe ich vor einem gekauften Fotohintergrund abgelichtet, wer wissen möchte, wo ich den Fotohintergrund gekauft hat, kann mir gerne eine Email schreiben.

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Allium

In der letzten Maiwoche besuchte ich meine 82jährige  Mutter und wir brachten Blumen zum Grab meines Vaters. Auf dem Friedhof trafen wir ältere Frau aus dem Dorf, sie ging gebückt am Rollator, scheinbar waren ihre Augen auch nicht mehr gut, denn nachdem sie ein paar Worte mit meiner Mutter gewechselt hatte, nahm sie mich  wahr und sagte zu meiner Mutter: “Wie schön, dass eine Deiner Enkeltöchter Dich besucht!” Die Mutter und ich brachen in Gelächter aus und stellten die Familienverhältnisse richtig. 

Später, als ich mich wieder von der Mutter verabschiedete, bot sie mir an “Schneide Dir im Garten noch ein paar Allium ab.” Das lies ich mir natürlich nicht 2 x Mal sagen und hatte lange Freude an den großen lilafarbenen Blütenkugeln. 

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