Rückkunft

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Das Kunstwerk “Rückkunft” wurde von dem Künstler Dr. Uwe Barnickel geschaffen. Die Metallinstallation steht seit September 2014 auf dem Bahnhofsvorplatz  Hünfeld und erinnert an die tragischen Ereignisse, die sich dort ereignet haben:DSC_0161

Im Oktober 1944 verloren in der Unterführung des Hünfelder Bahnhofs 61 Menschen ihr Leben, als der Bahnhof bei einem Bombardement von einer Fliegerbombe getroffen wurde. DSC_0157Kurz vor Ostern 1945 wurden im Rahmen der sogenannten Todesmärsche rund 450 KZ-Häftlinge zu Fuß von Frankfurt nach Hünfeld getrieben und hier am Bahnhof in Waggons verladen, um sie in Todeslager zu transportieren.

Der Davidstern symbolisiert: Unter den Häftlingen waren 30 Juden.

Der Davidstern symbolisiert: Unter den Häftlingen waren 30 Juden.

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Wie an jedem anderen Bahnhof auch, verabschiedeten sich auch in Hünfeld Väter und Söhne, die zum Kriegsdienst eingezogen wurden von ihren Familien, viele von ihnen kehrten nicht wieder heim.DSC_0156

 DSC_0166Zurück blieben vom Leid gezeichnete Frauen und Kinder.

12 thoughts on “Rückkunft

  1. jahreszeitenbriefe

    Berührend und beeindruckend – dankeschön für diesen beitrag, ein großartiges kunstwerk, das einen wohl nicht recht loslässt, wenn man sich darauf einlässt. Liebe Grüße Ghislana

  2. vivilacht

    das ist sehr beeindruckend, speziell fuer mich. von diesem Ort hatte ich noch nie gehoert. Eine sehr gute Art sich zu erinnern.

  3. tonari

    Diese Metallinstallation gefällt mir sehr gut. Sie zeigt eindrucksvoll all das Leid und den Schmerz der Opfer des 2. WK und der Nazidiktatur.
    Der Kontrast mit dem Schnee lässt den Rost noch einmal ganz besonders wirken.

  4. Birgitt

    …ein beeindruckendes und mahnendes Kunstwerk, liebe Judika,
    gut, dass es das gibt…diese Zeit darf einfach nicht vergessen werden,

    dir einen guten Sonntag,
    lieber Gruß Birgitt

  5. minibar

    Ein beeindruckendes Kunstwerk. Solcher Erinnerungen müssen bleiben.
    Sehr gut umgesetzt.
    Danke für deine Fotos und Erläuterungen dazu.
    Es ist wahrlich ein wundervoller rostiger Beitrag.
    Liebe Grüße Bärbel

  6. Claudia

    Liebe Margot,
    wie gut, dass du genau hingeschaut und über die Skulptur gepostet hast.
    Bestimmt hetzen (gerade am Bahnhof) täglich viele Menschen daran vorüber, ohne inne zu halten und/ oder nachzudenken.
    Der Schnee ringsum setzt das Denkmal noch eindrucksvoller in Szene.
    Gerade in unserer augenblicklichen Zeit, wo Fremdenfeindlichkeit wieder modern zu werden scheint, ist das Erinnern so wichtig.
    Herzlicher
    Claudiagruß

  7. mano

    eine sehr, sehr beeindruckende skulptur! ich hoffe und wünsche mir, dass viele menschen sie genauer betrachten und sich dann nicht zu selbsternannten patrioten aufspielen. jede schulklasse müßte sie besuchen uns sich mit der geschichte beschäftigen.
    danke fürs zeigen!!
    liebe grüße von mano

  8. Elke

    Selten dass man an einem Bahnhof so beeindruckende Kunstwerke sieht. Danke für die zusätzlichen Informationen darüber. Zu Fuß von Frankfurt nach Hünfeld – ein hessisches “So weit die Füße tragen”, aber diese Menschen haben ja noch viel Schlimmeres durchgemacht.
    Lieben Gruß
    Elke

  9. Pingback: WEG DER HOFFNUNG | Judika

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