Donaudurchbruch bei Weltenburg

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Seit nunmehr drei Jahren lebt und arbeitet mein ältester Sohn in Regensburg. Am letzten Oktoberwochenende besuchten wir ihn dort und machten am Samstag einen Ausflug in die nähere Umgebung. Unser erstes Ziel war die Befreiungshalle in Kelheim.

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Von dort oben hat man einen phantastischen Blick auf den Donaudurchbruch bei Weltenburg.page 1König Ludwig I. von Bayern hat die Befreiungshalle im Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege in den Jahren von 1813 bis 1815 errichten lassen. Das Gebäude wird momentan saniert und ist zum Teil eingehüllt und kann nur eingeschränkt besichtigt werden.

_DSC0157Meine Söhne fuhren mit dem Auto zum Kloster Weltenburg und ich wanderte durch den Wald hinunter ins Tal.page 3
_DSC0179Es war herrlich durch den Wald zu laufen und mit den Füssen in den Blättern zu rascheln, beim Blätterrascheln habe ich an Frau Vabelhaft gedacht, die das so gerne machen würde aber es nicht kann.
DSC_0186 DSC_0194Der letzte Oktobertag war wirklich ein goldender Oktobertag.
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Das Kloster Weltenburg liegt auf der anderen Seite der Donau und man setzt mit einem Kahn über.
DSC_0199 DSC_0214 Vor 150 Millionen Jahren bedeckte ein flaches, subtropisches Meer das Kelheimer Gebiet. Korallen und Schwämme bauten aus Kalk mächtige Riffe auf – die heutigen Felswände der Weltenburger Enge. Vor rund 200.000 Jahren grub sich ein Nebenarm der Urdonau durch das Kalkgestein und schuf so das heutige Flussbett der Donau. Auf einer Strecke von rund fünf Kilometern strömt der Fluss zwischen den bis zu 70 Meter aufragenden Kalkfelswänden hindurch: ein eindrucksvoller Anblick, den man auch während einer Schifffahrt genießen kann.DSC_0221Nachdem wir uns im Biergarten des Kloster Weltenburgs gestärkt hatten fuhren wir weiter nach Abensberg, dort zeigt uns mein Sohn den Kuchelbauer-Turm, ganz klar, wer den geplant hat: Friedensreich Hundertwasser und typisch für ihn: Aus einem Fenster wächst ein Baum.page 2verlinkt zu:
bunt ist die Welt, Thema: Novemberbäume (auch wenn ich die Photos am 31.10. gemacht habe)
Mein Freund der Baum
Herbstrascheln

mehr Regensburg und Umgebung von mir: hier und hier

12 thoughts on “Donaudurchbruch bei Weltenburg

  1. Pia

    Ein wunderschöner Ausflug und ganz schöne Fotos.
    Ja an der schönen blauen Donau gibt es viele bewundernswerte Orte.
    L G Pia

  2. DIES UND DAS

    Der Fußmarsch hat sich gelohnt – schöne “fast”- Novemberbäume und interessante Einblicke in die Kulturgeschichte vom historischen bis in die Moderne !
    Schönen Gruß und guten Wochenstart,
    Luis

  3. Sarah

    Liebe Judika,
    was für ein wunderbarer Herbstspaziergang! Zuerst war ich irritiert, weil ich mich fragte, wo denn jetzt noch so viele Blätter an den Bäumen hängen. Hier ist es winterlich.
    Herzliche Grüße
    Deine Sarah

  4. Birgitt

    …das war noch leuchtender Herbst, liebe Judika,
    heute sehen diese Bäume bestimmt anders aus…schöne Bilder hast du mitgebracht…der Hundertwasserstil ist schon besonders…schön und bunt und fröhlich,

    lieber Gruß Birgitt

  5. vonKarin

    Liebe Judika – sehr schöne Fotos hast du von eurem Ausflug mitgebracht.
    Übrigens wären wir uns dort fast über den Weg gelaufen … Ich war nämlich auch im Oktober in Weltenburg und beim Kuchlbauer. Was für ein Zufall. Und ja – unser liebes Bayern hat wunderbare Ecken 🙂
    Herzliche Grüße
    vonKarin

  6. Anonymous

    Wie wunderbar! Du hast schöneres Wetter erwischt als wir im Oktober. Und so schöne Bilder gemacht.
    Sei herzlich gegrüßt von
    Lisa

  7. Sigrun

    Da ist ja mal ein Hundertwasser-Gebäude, was ich noch gar nicht kenne….mag ich sehr. Ende Oktober war die schönste Wanderzeit….überall goldener Herbst.
    LG Sigrun

  8. Edith

    Danke fürs Zeigen dieser wunderschönen Fotos. Die Aussicht hätte ich auch gerne genossen und wäre auch bei dem Spaziergang dabei gewesen. Sehr beeindrucken mich auch die Kalkfelswände. Eine schöne Woche und liebe Grüße Edith

  9. jahreszeitenbriefe

    Als ich gerade die verlinkten Baumposts durchsah, entdeckte ich doch, dass ich hier noch gar nicht war, bei dir, am Donaudurchbruch. Sehr imposant dieser Blick! Schön, dass du hinunter durch den Wald gegangen bist… So interessante und liebenswerte Bäume, soviel goldenes Laub. Da hast du wirklich den Herbst noch mal von seiner allerbesten Seite erwischt 😉 Tat jetzt gut zu sehen, denn hier ist es heute schon wieder fast dunkel… Die Zeit, in der ich anfange, mich auf den 21. Dezember zu freuen, dann wird es jeden Tag ein bisschen lichter… Herzliche Grüße Ghislana

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