Kategorie-Archiv: Reisen

Korsika

Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich sowohl die Berge, als auch das Meer liebe, während unseres diesjährigen Sommerurlaubs konnte ich beides genießen. Nach einem Zwischenstopp in der Schweiz  machten wir uns weiter auf den Weg nach Korsika.

Blick von der Fähre auf  die Hafenstadt Bastia

Blick aus dem Zelt im Restonica-Tal

Wir  sind sehr viel gewandert und
 haben dabei immer wieder in glasklaren Flüssen gebadet.
Obwohl wir in der Hauptreisezeit  unterwegs waren, fanden wir immer einsame Buchten und Strände, mal mit feinem weißen Sand, mal mit groben Kies. Das Mittelmeer war richtig aufgeheizt und es machte so viel Spaß mit den Wellen zu spielen.Auf Korsika muß man beim Autofahren stets
mit freilaufenden Ziegen, Kühen oder
verwilderten Hausschweinen rechnen.
Die drolligen Schweinchen lauerten sogar an Aussichtspunkten darauf, von Menschen gefüttert zu werden.
Bye, Bye Korsika!
Ich komme wieder!

Sankt-Peter-Ording II

Die Idee in den Faschingsferien nach Sankt-Peter-Ording zu fahren kam uns während der Lektüre eines sehr schönen Buches, dort heißt es, dass an den Stränden der  Halbinsel Eiderstedt  besonders viele Bernsteine gefunden werden. Wir hielten während unserer stundenlangen Strandspaziergänge stets die Augen auf und wurden dennoch nicht fündig, letztendlich habe ich mir für 10,00 € im Bernsteinmuseum einen Rohbernstein  gekauft und fürs Foto in den Sand gelegt. Offen gestanden, hätte ich meinen Bernstein am Strand liegen sehen, hätte ich ihn beim bloßen Anschauen nicht als solchen erkannt. Das Museum gefiel uns sehr gut, der Betreiber, Herr Boy Jörns, gab uns weitere Tipps für die Bernsteinsuche, es gehöre neben Erfahrung jede Menge Glück dazu: “Nicht der Mensch findet den Bernstein, sondern der Bernstein den Menschen.”
Der Leuchtturm von Westerhever kann leider nur in den Sommermonaten besichtigt werden.
Wind – Weite – Ebbe – Flut – einsame Strände, das fasziniert mich an der Nordsee, im Winter wie im Sommer.Und selbstverständlich die Sonnenuntergänge.

Unmittelbar vor der Heimreise machten wir einen letzten Strandspaziergang und picknickten anschließend in unmittelbarer Nähe des Pfahlbautenrestaurants “Die Seekiste”, als wir gewahr wurden, dass eine ältere Dame nicht bemerkt hatte, dass die Flut kommt. Als die Dame die Pfahlbauten erreichte, war sie schon bis zu den Oberschenkeln nass geworden und stand sichtlich unter Schock. Sie sei gebürtige Hamburgerin und lebe seit einem Jahr in Sankt-Peter-Ording, doch so etwas sei ihr noch nie passiert. Sie müsse nun eine halbe Stunde auf den nächsten Bus warten. Es war Ehrensache für uns, dass wir sie mit dem Auto bis vor ihre Haustüre fuhren. Wir studieren aus Sicherheitsgründen stets den Gezeitenkalender und behalten immer die Uhr im Auge, wann es Zeit ist umzukehren.
Ich war an der Nordsee weder alleine noch einsam, die Strände waren jedoch einsam, darum verlinke ich zu die Welt ist bunt, heutiges Them: Einsam

weitere Posts von Sankt-Peter-Ording, hier und dort bei mir.

Sankt-Peter-Ording

Wie bereits erzählt, sind wir in den Faschingsferien an die Nordsee gefahren, genauer gesagt nach Sankt-Peter-Ording. In der Hauptsaison möchte ich dort niemals sein, da wären mir einfach zu viele Menschen, jetzt war es Erholung pur.Über die aufgespießten kunterbunten Gummihandschuhe musste ich lachen.
Ganz typisch für Sankt-Peter-Ording sind die Pfahlbauten, insgesamt gibt es an dem kilometerlangen Strand fünf Pfahlbautenrestaurants, daneben jeweils einen Pfahlbau mit Toiletten und einen Pfahlbau für die Badeaufsicht. Jetzt im Winter haben die meisten Pfahlbautenrestaurants allerdings geschlossen, das war für uns nicht schlimm, wir hatten immer heißen Tee und Brote im Rucksack.Einfach genial war die Lage unserer Ferienwohnung: 2 Minuten Fußweg zum Deich, 15 Minuten Fußweg bis zu den größten Pfahlbauten von Sankt-Peter-Ording. Bis auf einen Ausflug zum Leuchtturm Westerheversand – bekannt durch die Jever-Werbung – ließen wir das Auto die ganze Zeit stehen.
Die Wohnung war ganz im Strandhausstil eingerichtet. Wahlweise konnte man das Sofa ausziehen oder im Hochbett schlafen, ausprobiert haben wir beides und beide Varianten sind super bequem gewesen.
Essen gehen ist wegen meinen Nahrungsmittelunverträglichkeiten immer schwierig, zudem verfügen wir beide derzeit nur über ein schmales Budget, daher kochten wir uns jeden Abend ein einfaches Eintopfgericht. Genuss hat nichts mit Geld zu tun und genossen haben wir die Tage am Meer sehr.

Fotos von unseren traumhaften Strandspaziergängen, gibt es  hier bei mir.

verlinkt zu:
IN HEAVEN
Samstagsplausch

Strandspaziergang

“Manchmal muss man einfach weg, egal wohin, Hauptsache ans Meer!”Wir hatten vergangene Woche keine Lust auf “Helau”, sondern auf “Moin, Moin”  und sind spontan für ein paar Tage an die Nordsee gefahren,  belohnt wurden wir mit fanatischem Wetter. Dick eingemummelt sind wir jeden Tag vom späten Vormittag bis zum Sonnenuntergang am menschenleeren Strand spazieren gelaufen.
Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich lebende Seesterne gesehen, witzig sah es aus, wie sich die Seesterne bewegten und dabei Spuren im Sand hinterließen. Schon von weitem sahen wir ein großes Ding, doch  erst als wir näher dran waren,
erkannten wir, dass es eine riesige Boje war.

Jetzt weiß ich auch, dass das die Schale eines Herzigels ist.Und immer wieder packte ich die Kamera aus, weil mich etwas zum Fotografieren reizte,
zum Beispiel die Lichtreflexe im Sand oder
eine Reiterin. Wo genau wir Meer, Wind und Weite genossen haben verrate ich in den nächsten Tagen.

verlinkt zum Naturdonnerstag

Tarifa und Sevilla

Mein dritter Sohn studierte von September 2016 bis Februar 2017 an der Universität Sevilla. Über den Jahreswechsel haben der vierte Sohn und ich ihn dort besucht. Hätte mein ältester Sohn mir das Geld für den Flug nicht geliehen, wäre diese Reise für mich nicht finanzierbar gewesen.Wir verbrachten erst zu dritt ein paar traumhaft schöne Tage in Tarifa, wie man auf der Mosaik-Fliesen-Land-Karte gut erkennen kann, ist Tarifa die südlichste Stadt auf dem europäischen Festland.
Tarifa ist eine der “Welthauptstädte” für Wind- und Kite-Surfer. Wir gehörten zu den wenigen Mutigen, die sich ohne Neoprenanzug bei Windstärken von 35 – 40 km/h und Lufttemperatur von ca. 17 °C ins Wasser zum Baden ins Wasser gewagt haben.
Ich hatte für uns  über airbnb ein Privatquartier mitten in der Altstadt gebucht, dort waren die Gässchen keine zwei Meter breit.

Nach fünf Tagen am Meer fuhren wir mit dem Bus nach Sevilla und der bereits sehr gut
spanisch sprechende Studentensohn zeigte uns zwei Tage lang “seine” Stadt.
Vom Metropol-Parasol hat man einen fantastischen Blick über die Dächer von Sevilla.Jeder deutsche Elektriker würde bei diesem Antennen- und Kabelgewirr die Hände über den Kopf zusammenschlagen.Gans typisch spanisch, trocknet die Wäsche auch in der Großstadt auf dem Dach.Von innen haben wir die Prachtbauten nicht besichtigt, uns war es damals wichtiger Zeit für Gespräche zu haben, denn wir hatten uns ja mehrere Monate nicht sehen können und es war ungewiss, wann wir uns in Deutschland wieder in die Arme schließen können.
verlinkt zu:
Bunt ist die Welt, heutiges Thema: städtisch

Meer

Hörst du, was das Meer dir sagt, wenn am Strand die Wellen brechen, seltsam, dass der Mensch doch glaubt, nur mit Worten kann man sprechen.
Stephan Lentz
Ich möchte drei monochrome Photos, die ich an der Nordseeküste bzw. auf einer Nordseeinsel aufgenommen habe als Poster in meinem Wohnzimmer auf die Bilderleisten bzw. auf meinen Vertiko stellen. Noch habe ich die letzte Entscheidung nicht getroffen, welche Photos das Rennen machen werden. Klar bin ich mir mittlerweile nur darüber, dass es 2 hoch- und ein querformatiges Photo werden. Dann kommen die nächsten Fragen:
Wo lasse ich die Poster drucken? Welche Größe? Alu- oder schwarze Holzrahmen?  Wo bekomme ich die Rahmen am günstigsten? Oder nehme ich bereits vorhandene Bilderrahmen?



Drei Menschen, die mir zu diesem Beitrag in den nächsten 10 Tagen (also bis zum 21.03.) einen
einen  Kommentar hinterlassen, erhalten irgendwann in diesem Kalenderjahr eine Überraschung von MIR. Etwas … Gebasteltes, Genähtes, Gestricktes, Gesticktes, Gehäkeltes, eine Postkarte oder irgendwas anderes Schönes… Auf jeden Fall etwas, das mit Liebe gemacht oder ausgewählt wurde. Wann die Überraschung kommt, steht noch nicht fest und wird auch nicht verraten. Nur, dass es dieses Jahr ankommt ist sicher. Ich werde das Los entscheiden lassen. Der kleine Haken? Diese drei Leute müssen das gleiche Angebot in ihrem Blog/Webseite machen. Es wäre schön, wenn weiter über diese schöne Aktion berichtet wird, vor allem, was Ihr bekommen und was Ihr selbst versendet habt. Ich selber habe bei Gabi vom Blog stich-schlinge gewonnen und trage die Nettigkeiten-Idee hiermit weiter.

verlinkt zu:
IN HEAVEN
Samstagsplausch

Wellen

 

Hörst du,
was das Meer dir sagt,
wenn am Strand die Wellen brechen,
seltsam,
dass der Mensch doch glaubt,
nur mit Worten kann man sprechen.

Stephan Lentz

DSC_0085

Ich war dann mal weg und habe den Wellen zugehört.
Das Breitbandtherapeutikum Meer hat gewirkt und Knoten im Hirn gelöst.

Rothenburg ob der Tauber

DSC_0115Mein Arbeitgeber hat mich ab Aschermittwoch auf eine anstrengende Fortbildung geschickt. Nach Seminarschluss bin ich gestern nicht auf direkten Weg nach Hause gefahren, sondern habe einen Zwischenstopp in Rothenburg ob der Tauber eingelegt. DSC_0116DSC_0157 Rothenburg o. T. ist eine sehr gut erhaltene mittelalterliche Stadt und dient immer wieder als Filmkulisse. In den Sommermonaten und in der Weihnachtszeit wimmelt es in der Altstadt nur so von in- und ausländischen Touristen.DSC_0123DSC_0142Gestern war das anders, ich konnte bei strahlend blauen Himmel und eiskalter Luft ganz entspannt auf der Stadtmauer spazieren und über die Dächer der Stadt schauen.

DSC_0137Als sich der Himmel zart zu färben begann, wirkte der Blick schon fast kitschig:
DSC_0138
Nach meinem Spaziergang war ich durchgefroren und gönnte ich mir, obwohl ja Fastenzeit ist, in einem Café eine Rothenburger Spezialität: DSC_0149Schneeballen“, ein Mürbeteiggebäck, das mit Hilfe einer speziellen Zange in Fett ausgebacken wird, lecker war er der Schneeballen.DSC_0147

verlinkt zu:
IN HEAVEN
Samstagsplausch

Steinere Brücke Regensburg

_DSC0038Die Steinerne Brücke ist neben dem Dom das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt Regensburg. Sie ist die älteste erhaltene Steinbrücke Deutschlands[und gilt als ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst. Bei ihrer Eröffnung war sie die einzige Donaubrücke zwischen Ulm und Wien, in Regensburg war sie 800 Jahre lang die einzige durchgehende Brücke über die Donau._DSC0043In steinernen Rundbögen überspannt das beeindruckende Bauwerk auf ca. 300 Meter den Fluss. Die Brücke selbst steht auf sechzehn Fundamentfüßen, auf denen die Tonnengewölbe des eigentlichen Brückenbauwerks ruhen. _DSC0047Durch die starken Belastungen der letzten Jahrzehnte ist die Dauerhaftigkeit der Brücke stark herabgesetzt, weshalb sie seit vielen Jahren für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. _DSC0050Seit 2010 wird die Steinere Brücke aufwendig saniert.
_DSC0041

Im Juli 2015 wurde der nördliche Teil der Brücke wieder für Fußgänger und Radfahrer freigegeben, bis gesamte Sanierung dauert noch bis voraussichtliche 2017, auch dann bleibt die Brücke für Autos gesperrt._DSC0025Eine Sage in Regensburg erzählt, dass der Brückenbaumeister mit dem Dombaumeister eine Wette abgeschlossen hätte, wer zuerst sein Bauwerk fertiggestellt haben werde. Nachdem der Dombau wesentlich schneller von statten ging, schloss der Brückenbaumeister einen Pakt mit dem Teufel, der ihm zur Seite stehen wollte, wenn er die ersten drei Seelen bekäme, die über die Brücke gehen würden. Von nun an ging der Brückenbau sehr schnell voran, sodass die Brücke zuerst fertiggestellt wurde._DSC0019 Der Teufel forderte nun seinen Lohn, weshalb der Brückenbaumeister bei der Eröffnung erst einen Hahn, eine Henne und einen Hund über die Brücke jagen ließ. Aus Wut darüber versuchte der Teufel vergeblich, die Brücke zu zerstören. Deshalb, so die Sage, hat die Brücke einen Buckel. Tatsächlich war die Brücke jedoch schon lange fertiggestellt, als 1273 mit dem Bau des Domes begonnen wurde.

Mich beeindruckt die mittelalterliche Baukunst immer sehr, kein Vergleich zu den heutigen Brücken, die halten sicherlich auch keine 800 Jahre.

_DSC0052Immer wenn ich wie hier in der Regensburger Innenstadt einen R4 sehe, werde ich nostalgisch, denn als Führerscheinneuling fuhr ich erst VW-Käfer und dann R4, beides neben dem 2CV echte Kult-Autos der 80ziger Jahre.
_DSC0085 weitere Bilder von Regensburg und Umgebung von mir: hier und hier

Donaudurchbruch bei Weltenburg

_DSC0139_

Seit nunmehr drei Jahren lebt und arbeitet mein ältester Sohn in Regensburg. Am letzten Oktoberwochenende besuchten wir ihn dort und machten am Samstag einen Ausflug in die nähere Umgebung. Unser erstes Ziel war die Befreiungshalle in Kelheim.

_DSC0142

Von dort oben hat man einen phantastischen Blick auf den Donaudurchbruch bei Weltenburg.page 1König Ludwig I. von Bayern hat die Befreiungshalle im Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege in den Jahren von 1813 bis 1815 errichten lassen. Das Gebäude wird momentan saniert und ist zum Teil eingehüllt und kann nur eingeschränkt besichtigt werden.

_DSC0157Meine Söhne fuhren mit dem Auto zum Kloster Weltenburg und ich wanderte durch den Wald hinunter ins Tal.page 3
_DSC0179Es war herrlich durch den Wald zu laufen und mit den Füssen in den Blättern zu rascheln, beim Blätterrascheln habe ich an Frau Vabelhaft gedacht, die das so gerne machen würde aber es nicht kann.
DSC_0186 DSC_0194Der letzte Oktobertag war wirklich ein goldender Oktobertag.
DSC_0196
Das Kloster Weltenburg liegt auf der anderen Seite der Donau und man setzt mit einem Kahn über.
DSC_0199 DSC_0214 Vor 150 Millionen Jahren bedeckte ein flaches, subtropisches Meer das Kelheimer Gebiet. Korallen und Schwämme bauten aus Kalk mächtige Riffe auf – die heutigen Felswände der Weltenburger Enge. Vor rund 200.000 Jahren grub sich ein Nebenarm der Urdonau durch das Kalkgestein und schuf so das heutige Flussbett der Donau. Auf einer Strecke von rund fünf Kilometern strömt der Fluss zwischen den bis zu 70 Meter aufragenden Kalkfelswänden hindurch: ein eindrucksvoller Anblick, den man auch während einer Schifffahrt genießen kann.DSC_0221Nachdem wir uns im Biergarten des Kloster Weltenburgs gestärkt hatten fuhren wir weiter nach Abensberg, dort zeigt uns mein Sohn den Kuchelbauer-Turm, ganz klar, wer den geplant hat: Friedensreich Hundertwasser und typisch für ihn: Aus einem Fenster wächst ein Baum.page 2verlinkt zu:
bunt ist die Welt, Thema: Novemberbäume (auch wenn ich die Photos am 31.10. gemacht habe)
Mein Freund der Baum
Herbstrascheln

mehr Regensburg und Umgebung von mir: hier und hier