Archiv der Kategorie: Makro

rote Tulpen III

DSC_0098Am Samstag wurde ich kurzfristig eingeladen, als Gastgeschenk brachte ich einen ganzen Arm voll roter Tulpen mit, die Gastgeberin hat sich sehr darüber gefreut, rot passt so gut in ihr Eßzimmer. Bevor ich die Tulpen verschenkte, durfte sie bei mir im Wohnzimmer erstmal Model sein, alle zusammen und eine durfte auch Solo vor die Kamera.
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DSC_0105Und wieder bin ich von der unterschiedlichen Wirkung von Farbe und Schwarz-Weiß und von hellem und dunklem Hintergrund fasziniert.
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Ich sehe rot

Rote-Beete-Linsen-Pfanne

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DSC_0074 Portuklak oder auch Burzelkraut

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DSC_0066Kein Parmesan, sondernDSC_0069frisch geriebener Meerrettich
DSC_0076Würzmischung aus getrockneten  Zwiebelstücken, Basilikum, Orangenschalen ,Oregano, rosa Pfeffer, Rote Beete, Salz, Ringelblumen, SüßholzDSC_0080

Rote-Beete-Linsen-Pfanne

Zutaten für eine Person:

1 Portion rote gegarte Linsen vom Vortag
2 rote Beete (vorgegart gekauft)
Olivenöl
1 Teelöffel Tomatenmark
ca. 100  ml Wasser
Salz, Pfeffer, Kurkuma, Glücksgewürz
frisch geriebener Meerrettich
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so habe ich es gemacht:

Tomatenmark in Olivenöl leicht angeröstet, etwas am Pfannenboden ansetzen lassen, mit einem Schluck Wasser abgelöscht, das ganze wiederholt,  in Stückchen geschnittene rote Beete zugefügt, kurz angeschmort mit  etwas Wasser aufgegossen, aufkochen lassen,  Linsenbrei zugegeben, sanft ohne viel Rühren erwärmt mit Glücksgewürz, Salz, Pfeffer und Kurkuma abgeschmeckt, Portulak und frisch geriebenen Meerrettich übergestreut.

DSC_0050Dieses Gericht ist letzte Woche ganz zufällig entstanden, auf dem Rückweg vom Arzt kam ich an einem Gemüsestand vorbei, der “Gmüsmoo”  pries den Portulak als besonders lecker an – was ich nun auch bestätigen kann. Als ich den Meerrettich zu Hause ins Gemüsefach legen wollte, fielen mir die Rote Beete in die Hände, aus den Linsen sollten ursprünglich Bratlinge werden und diese würze ich gerne mit frisch geriebenen Meerrettich. Bei der Meerrettichwurzel schäle ich mit dem Sparschäler nur unten ein Stückchen Schale ab, reibe mit der Parmesanreibe die gewünschte Menge ab, wickle die Stange dann in Butterbrotpapier ein, im Gemüsefach des Kühlschranks hält sie sich so einige Wochen frisch. Beim Reiben sollte man möglichst nur durch den Mund atmen, denn die denn die ätherischen Öl reizen zu Tränen und lassen die Nase laufen. Meerrettich enthält u. a. sehr viel Vitamin C und stärkt die Abwehrkräfte.  In meiner Herkunftsfamile sagt man zum “Krea”  auch  “Rachenputzer”, die Schärfe von Meerrettich lässt nach je länger die Ernte zurückliegt. Geerntet wird Meerrettich ab September / Oktober, fortlaufend in allen Monaten, die ein “R” enthalten.

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rote Tulpen

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Heute Vormittag auf dem Rückweg vom Arzt kam ich an einem Blumenladen vorbei, spontan beschloss ich mir Tulpen zu kaufen, ich habe dieses Jahr zwar schon öfters welche verschenkt, selber hatte ich jedoch noch keine.

DSC_0078 Zuhause kochte ich Hühnerbrühe sie hilft wirklich bei Erkältungskrankheiten, das ist wissenschaftlich erwiesen,  während die Brühe auf Herd vor sich hin simmerte, trank ich meinen Erkältungstee, machte für meinen lädierten Daumen einen Quarkwickel und schlief erst ein wenig.DSC_0093Nach dem Schläfchen aß ich meine Suppe, danach versuchte ich ein paar Aufnahmen von den Tulpen zu machen, mit Stativ, versteht sich, mein Daumen hält derzeit die Kamera nicht.DSC_0086Ruckizucki war der Akku der Kamera leer – der Ersatzakku war auch nicht geladen, außerdem war mein eigener Akku auch schon wieder leer, also hielt ich wieder ein Schläfchen.DSC_0123Nach dem Schläfchen musste ich ein zweites Mal in die Apotheke, ein verordnetes Mittel war heute Vormittag nicht da gewesen.
DSC_0120Danach begann ich erneut mit dem Photographieren meiner Tulpen, erstaunlich, wie schnell so ein Tag vorbei geht, an dem man sich nur um sich selber gekümmert hat.
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Gartenarbeit

DSC_0012Ich habe die Minimenschen mal wieder aus der Kiste geholt, zum Größenvergleich liegt im ersten Photo  eine Münze.

DSC_0022Heute kümmern sich die Kleinen rührend um eine Blume, es wird gewässert, geschnibbelt, geklettert, gesäubert und gegraben was das Zeug hält.
DSC_0004Und für alle Eventualitäten halten die orangen Herren ihre Schubkarre bereit.DSC_0003

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mehr von Minimenschen bei mir: hier, hier, hier und hier

Schlehen und Kühe

DSC_0252Heuer sind die Schlehen ungewöhnlich groß, normalerweise haben wilde Schlehen bei uns einen Durchmesser von max. 0,8 cm, diese waren bestimmt doppelt so dick, angeblich ist das ein Zeichen dafür, dass es einen schneereichen Winter gibt.

DSC_0254Die Früchte haben eine glänzende Oberfläche ähnlich wie die von Pflaumen, mich erinnern Schlehen von der Optik an Oliven und ich finde sie äußerst dekorativ. Was ich allerdings überhaupt nicht mag ist Schlehenlikör oder Schlehenmarmelade, beides zieht mir Mund und Gaumen zusammen.
DSC_0249In der Abendsonne werfen die Beeren Schatten auf die gefärbten Blätter der Pflanze.DSC_0322Gegenüber der  Schlehenhecke  war eine Kuhweide, die Kühe kamen so nah heran wie es ihnen möglich war und beobachten mich aufmerksam.DSC_0314
DSC_0312Nach diesen beiden Aufnahmen streckte die Kuh ihren Kopf plötzlich noch weiter durch den Zaun und versuchte mein Objektiv abzuschlecken, ich bin erschrocken zurückgewichen und der Kuh lief der Sabber weiter aus dem Maul.
DSC_0353 Die Kälbchen hätte ich am liebsten geknuddelt, doch die waren im Gegensatz zu den Muttertieren sehr scheu und trauten sich nicht näher an den Weidezaun. DSC_0360

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Erntehelfer

 

 

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Seit 2015 bekommen Erntehelfer mindestens 7,40 Euro in West- und 7,20 Euro Stundenlohn in Ostdeutschland, erst ab 2017 gilt ein bundeseinheitlicher   Mindestlohn von 8,60 Euro in der Land- und Forstwirtschaft. Trotz dem Mindestlohn sind Obst und Gemüse bei den Discountern so günstig wie immer geblieben. Wie ist das möglich? Es gibt Landwirte, die den Mindestlohn umgehen und die Arbeiter nach gepflückten Kisten bezahlen, langsamere Arbeiter bekommen weniger Lohn, Anfänger schaffen oftmals nur einen Stundenlohn von 3 – 4 Euro. Die Landwirte, die den gesetzlichen Mindestlohn zahlen, sehen sich teilweise gezwungen ihre Kulturen unterzupflügen, weil sie bei den Dumpingpreisen hohe Verluste machen würden.

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wilde Malven


__DSC_0136Beim Spaziergang durch die fränkischen Weinberge fielen mir zwischen den Rebstöcken die wilden Malven auf. Im ökologischen Weinbau werden Malven, Phacelia, Luzerne und andere Leguminosen (Hülsenfrüchtler) extra eingesät um das Bodenleben zu stärken und die Artenvielfalt im Weinberg zu erhalten.  An dem kühlen regnerischen Tag naschten weder Schmetterlinge noch Bienen am Nektar der Malven, sondern nur Fliegen.__DSC_0128DSC_0128verlinkt zum Makro-Montag

Seestern

DSC_0165Bei einem morgendlichen Spaziergang am Strand von Norderney hat mir ein ca. 4 cm kleiner Seestern mit seinen Armen zugewunken, nach dem Ablichten habe ich ihn ins Meer getragen. Die kleinen Füßchen an der Unterseite der Arme konnte ich mit bloßem Auge kaum erkennen, das ist auf den Photos einfacher.
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Schalentiere

DSC_0199 Die Gliedmaßen und Zangen von einem KrebsDSC_0206 Mein Lieblingsbild:
ein Stückchen Zange eines Schalentieres, ca. 1 cm großDSC_0207 Erst auf dem großen PC- Bildschirm sah ich, dass dieser Meeresbewohner noch lebt, auf dem zweiten Photo lässt er sein Rüsselchen herausschnellen.DSC_0209verlinkt zum Makro-Montag,
dort gibt es jede Woche brillante Photos von kleinen Dingen.