Archiv des Autors: Judika

gestempelte Sägen

Ich habe mal wieder mit Kartoffeln und normaler Bürostempelfarbe gestempelt, direkt ins Skizzenbuch rein. Gestempelt sehen die Handsägen jedoch mehr wie Hausschlüssel aus.

Meine Stempelei habe ich eingescannt und digital vermustert, das sieht richtig spannend aus.

Auf dem Foto nicht zu erkennen: Die orangen Sägen? Schlüssel? habe ich aus einem Gellidruck (Musterdruck mit Spitzenborde und Gummiringen) ausgeschnitten und ins Skizzenbuch geklebt, das wölbt sich nun wegen dem Kleber an der Ecke hoch, blöd.

verlinkt zum Mustermittwoch, dort werden Renovierungsmuster gewünscht, vielleicht braucht M. ja noch eine Säge um ein paar Regalbretter oder ähnliches abzulängen.

Weihnachtsbaum im schlichten skandinavischen Design

Vorsichtshalber kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung, da es um einen Nachbau eines skandinavischen Herstellers handelt.

„Womit kann ich Dir zu Deinem Geburtstag eine Freude machen?“, fragte der Gefährte.
 „Darf ich mir auch eine Schreinerarbeit wünschen?“, antwortete ich, dazu muss man wissen, dass der Gefährte Anfang des Jahrtausends eine Schreinerausbildung gemacht hat, jedoch bisher nicht in diesem Beruf gearbeitet hat.
 „Um welche Schreinerarbeit geht es denn?“
„Ich habe kürzlich einen schlichten skandinavischen Designer Weihnachtsbaum aus Holz gesehen, der mir super gut gefällt.“

Nachdem ich dem Gefährten das Objekt meiner Begierde im Internet gezeigt hatte, überlegte er kurz und antwortete dann: „Hast Du noch den kaputten Lattenrost Deines Sohnes?, falls ja könnte ich die Holzlatten verwenden, das würde jede Menge Arbeit sparen.“

Sogleich holte ich die Holzlatten aus dem Keller, zusammen überlegten, rechneten und tüftelten wir, besorgten im Baumarkt einen Rundholzstab sowie Holzdübel und der Gefährte nahm alle Materialien mit zu sich nach Hause.

An meinem Geburtstag, der auf den 2. Adventssonntag gefallen war, überreichte mir der Gefährte den fertigen Weihnachtsbaum mit den Worten: „Nur ein Schreiner kann eine Frau glücklich machen“.

Ich war total überwältigt, der nachgebaute Designer Weihnachtsbaum, gefällt mir noch besser als das Original, denn das hat als Spitze eine Kugel, der Gefährte hat stattdessen aus vorhandenen Holzresten einen Stern angefertigt.

Dekoriert hattee ich meinen Weihnachtsbaum ganz schlicht, so wie ich es derzeit mag:
Aus Kiefernzweigen wand ich  unregelmäßige Herzen, die Wachskerzen zündete ich aus Brandschutzgründen nicht an.
Das Wichtelmädchen sah ich am Freitag vor Heilig Abend zufällig im Schaufenster eines kleinen Ladens in der Innenstadt sitzen.

Holzkugeln mit Garn zu umwickeln, ist keine Idee von mir, gesehen habe ich das  auf dem Blog bildschönesdesign und danke Julia für die Inspiration.

Bei Einbruch der Dunkelheit stellte ich LED-Teelichte auf die Holzlatten und den Baum beleuchtete den Baum damit.

Inzwischen habe ich den Up-cycling-Weihnachtsbaum längst wieder abgebaut, der Gefährte hat den immerwährenden Baum so konstruiert, dass er sich ganz leicht in seine Einzelteile zerlegen und platzsparend verstauen lässt.

verlinkt zu:
Creadienstag

Dings vom Dienstag
Handmade on Tuesday
einfach.nachhaltig.besser.leben

Kreuzberg und Freitagsblümchen

Freitag morgen hatte ich einen auswärtigen Termin, auf dem Rückweg beschloss ich spontan einen Umweg zu fahren und einen Ausflug zum Kreuzberg, dem höchsten Berg (927m) der Bayerischen Rhön zu machen. Dort wurde ich mit einer wunderbaren Fernsicht belohnt. Zum ersten Mal in diesem Winter konnte ich durch tiefen Schnee stapfen, blöd, dass ich nicht passend gekleidet war. Eine ausgedehnte Winterwanderung im Jeans-Minirock, Strumpfhose und Stiefel macht nicht so richtig Freude.

Nachdem ich mich in der Klostergaststätte auf dem Kreuzberg gestärkt hatte, machte ich mich wieder auf dem Heimweg mit dem festen Vorsatz in den nächsten Tagen eine Winterwanderung in den Höhenlagen der Rhön einzuplanen.

Freitagsblümchen habe ich auch, leider konnte mir die Aushilfe im Blumenladen nicht sagen, wie die kleinen Schönheiten heißen. Mir gefallen sie sehr gut zu dem Betonuntersetzer mit dem Schneekristall.
Nachtrag: Laut Eva stehen bei mir heute Sterndolden im Väschen.

In der Gesamtansicht wird nochmal deutlich wie winzig die Blümchen sind.

verlinkt zum Flower-Friday
und zum Samstagsplausch

Umzugskisten

Michaela von Müllerin Art bezieht derzeit ihr neues Atelier, um ihr ein wenig zu helfen, habe ich für sie drei Umzugskisten gepackt und in mein Skizzenbuch geklebt.

auf dem Scan ist es schwer zu erkennen:
Jede Schachtel ist aus 5 Einzelteilen zusammengeklebt, die Klebestellen übermalte ich mit Edding, so kommen die Konturen besser heraus und die Schachteln wirken plastischer.
Das Papier für die Schachteln stammt von einer Postkartenaktion im Herbst 2016, damals bedruckte ich kyrillische beschriebene Buchseiten mit Hilfe der Gelli-Plate und gepressten Blättern.

Erstmalig versuchte ich mich am digitalen Vermustern und was soll ich sagen? Ich bin ganz angetan, was das möglich ist. Das erste Muster könnte ich mir als Geschenkpapier vorstellen.

verlinkt zum Muster-Mittwoch, Thema: Renovierung

17

Vor zwei Tagen hatte mein jüngster Sohn Geburtstag. Bereits am frühen Morgen hatte ich den Tisch schön gedeckt und die 17 Kerzen auf der Geburtstagstorte angezündet.

Blumen durften natürlich auch nicht fehlen, ich habe mich für gefüllte weiße Tulpen entschieden.

Die Torte aßen wir erst am späten Nachmittag, denn mittwochs kommt mein Sohn erst nach der 10. Stunde von der Schule nach Hause und just am 9. Januar musste er eine Spanisch-Klausur schreiben.

Heute, Freitag, sind die Tulpen richtig schön aufgeblüht und von der Zitronen-Joghurt-Torte ist nur noch ein kleines Stückchen übrig. Diese Torte war eine meiner ersten Torten bei der ich statt Gelatine das pflanzliche Geliermittel Agar-Agar verwendet habe, geschmacklich stellten weder der Sohn noch ich einen Unterschied fest.

verlinkt zum
Flower-Friday
Samstagsplausch

Friedenstauben – Kartoffeldruck

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da Produkte gezeigt werden und Namen und Orte genannt werden.

Kartoffeldruck auf Seifenblasen MarkMaking

In einer schlaflosen Nacht zu Jahresbeginn warf ich einen Blick auf die Adventspost-Linkliste 2018, dabei wurde mein Auge geradezu magisch von noz!designs kunstvoll gestalteten Karten angezogen. Auf ihrem Blog noz!design erklärt Katja die Seifenblasen-Mark-Making-Technik aufs wunderbarste (sogar mit Video) und mir war klar, das muss ich ausprobieren und zwar sofort.

Ich schnappte mir ein paar zufällig herumliegende hellgraue Kartonstreifen und begann zu werkeln. Katja verwendete Tusche, doch die hatte ich nicht mitten in der Nacht nicht zur Hand, daher mischte ich erst blaue und später weiße Acrylfarbe ins Spülmittelwasser. Meine Seifenblasenplatzer sind nicht so filigran und magisch wie bei Katja geworden, das lag vermutlich an der Acrylfarbe, interessant sehen sie dennoch aus. Nach einer guten Stunde herumblubbern legte ich mich wieder schlafen.

Am nächsten Morgen las ich auf dem Blog Nahtlust das Monatsthema bei der Papierliebe am Montag: “Gefiedertes” und dann ging es Schlag auf Schlag, ich hatte sofort eine Idee:

Mithilfe eines Plätzchenausstechers fertigte ich Kartoffelstempel an.

Erst stempelte ich mit einen Schwarm blaue (Bürostempelkissen) Friedenstauben auf den Seifenblasen-Mark-Making-Untergrund.

Während ich stempelte, kam mir eine Skulptur vom Franziskusweg in den Sinn und ich versuchte sie ein Stück weit nachzudrucken, ganz wäre es nicht gegangen, da meine Papiere viel zu klein waren.

Meine schwarzen (Textilstempelfarbe) Friedenstauben sehen ein wenig wie Fledermäuse aus.


Später erwarb ich im Schreibwarenladen einen weißen Gelroller und kritzelte das Wort “Friede” schlampig auf die schwarzen Tauben, diese Inspiration habe ich ebenfalls von noz!design.

Mit Hilfe der G*Print-Plate druckte ich mit Acrylfarben einen farbigen Untergrund auf Leinenstrukturpapier und bestrich die Kartoffelstempel ebenfalls mit Acrylfarben.

(unbezahlte Werbung, da Produkt gezeigt wird)

Aus dem “Bücherschrank” (Telefonzelle, in der ausrangierte Bücher zum kostenlosen Mitnehmen ausliegen) besorgte ich mir mehre Bücher – eines davon ist auf spanisch geschrieben – und bedruckte Buchseiten.

Der Negativdruck mit der ganzen Kartoffel sieht aus die Aufkleber der Friedensbewegung in den 80iger Jahren.

Bunt (Textilstempelfarbe) übereinander- und ineinandergedruckt haben meine Tauben etwas von M.C. Escher (kostenlose Werbung, da Namensnennung)

Ich bin in einen kreativen Rausch geraten und habe in den letzten Tagen noch viel mehr gedruckt und gestaltet. Es ist wirklich so: Machen, einfach machen, dann kommen die Ideen wie von selbst.

verlinkt zu:
Papierliebe am Montag, Monatshema: “Gefiedertes”

Message in a Bottle

Könnte ich heute ans Neue Jahr eine Flaschenpost senden, würde ich mir für 2019 möglichst viele kleine und große Momente wünschen, in denen ich spüre, dass ich zur richtigen Zeit mit den richtigen Menschen am richtigen Ort bin.
Dieser Wunsch gilt auch für alle Menschen, die mir wichtig sind und für alle, die hier lesen.

Adventskranz

jetzt wollte ich ganz schnell einen Post schreiben, um meinen diesjährigen Adventskranz zu zeigen. Und was ist passiert? Die letzte Aktualisierung von WordPress hat das ganze Layout durcheinandergeschmissen, nichts geht mehr so wie vorher. Grrrr, gerade heute kann ich mich damit nicht auseinandersetzen. Egal, das bleibt jetzt so. 

Auf dem Fensterbrett steht mein “Zweit-Adventskranz”, dafür habe ich unterschiedlich große Sterne-Plätzchen gebacken und mit Zuckerguß zu einem Tannenbaum zusammengeklebt.
oben drauf sitzt ein Engelchen aus dem Erzgebirge,
(ich habe es vor vielen Jahren von I. und T. geschenkt bekommen und mag es sehr)
Gesamtansicht:  kleine Blumenväschen dienen als Kerzenhalter
den schlichten weißen Engel habe ich mir selber geschenkt
Auf dem Eßtisch steht der “Haupt-Adventskranz”, die hölzernen Kerzenhalter stehen seit Jahresanfang in einer Betonschale immer irgendwo in der Wohnung, jetzt für den Advent habe ich sie auf ein neues weißes Tablett gestellt, ein paar Lärchenzweige dazu gelegt und Nummern an den Kerzen angebracht. Nachdem mein 55. Geburtstag auf den 2. Adventssonntag gefallen ist und ich mit ein paar Freunden vergnügliche Stunden verbracht habe, in denen die ersten beiden Kerzen geleuchtet haben, sind sie fast heruntergebrannt und ich werde sie bis zum nächsten 3. Adventssonntag erneuern.

meine reduzierte Weihnachtsdeko und auch das “Nicht-Stundenlang am Blog Herumschrauben verlinke ich zu

“Bitte ein bißchen, weniger”,
Monatsmotto bei der Zitronenfalterin
und zu
Niwibo sucht: Stimmungsvolle Momente